Motivation in Zeiten von Corona – Part 2

Wie schon im ersten Teil angekündigt, geht es jetzt weiter nach Italien. Genauer gesagt nach Orte.

Wieder einmal eine Reise, die wir leider stornieren mussten.

Wir hatten schon alles geplant.
Für die ersten paar Tage hatten wir ein superschönes AiRBnB in der Nähe des Renngeländes gebucht. Da hätte man es sicher ganz gut aushalten können…

Am Samstag wäre ich dann den Spartan Beast gelaufen und am Sonntag sollte es dann weiter nach Rom gehen, wo wir dann eine schöne Sightseeingtour gemacht hätten…

Spartan Virtual Race – Orte

Am Samstag den 25.04.2020 war es dann soweit.

Fast wie geplant stand das Spartan Beast auf dem Plan, nur eben virtuell.
Das Wetter war auf jeden Fall klasse und hätte in Orte selbst auch nicht besser sein können.

Dieses Mal sind wir auf eine Wiese mit Blick auf einen kleinen See im Ostpark gegangen. Um die Tageszeit waren auch noch nicht viele Menschen unterwegs. Also alles in allem eine echt schöne Kulisse für das heutige Workout.

Das Rennen an sich war, wie die anderen europäischen Virtual Races, sehr abwechslungsreich und ziemlich anstrengend. Es gab wieder etliche Knie-Ups, Lunges, Jumping Jacks, Burpees und andere Übungen zu absolvieren.

Das hat uns so viel Spaß gemacht, dass wir den Virtual Super gleich noch hinten ran gehängt haben.

Somit hatte ich dann meine erste Virtual Trifecta geschafft!

Nicht ganz das Gleiche, wie bei einer echten aber trotzdem irgendwie ganz cool.


Motivation in Zeiten von Corona – Part 1

Seit dem Spartan Race Kaprun war es auf meinem Blog ziemlich ruhig. Man könnte fast den Eindruck gewinnen, er ist komplett eingeschlafen.

Die Wahrheit ist, dass seit den Coronabeschränkungen und den damit einhergehenden Absagen der ganzen geplanten Rennen, meine Motivation, was Training und allgemein Laufen betrifft, doch ziemlich eingebrochen ist.

Natürlich könnte ich es auch positiv betrachten – was ich auch meist mache – und es als schönes Regenerationsjahr sehen. Aber es fällt mir doch schwer das so zu sehen.

Es ist ja nicht nur so, dass mir die Rennen fehlen. Vor allem die Reisen, die tolle Gemeinschaft und die ganzen gemeinsamen Erlebnisse sind ja das, was das Leben ausmacht.

Einen Vorteil hat die Situation allerdings tatsächlich.

Seit Ende letzten Jahres hatte ich ja Probleme mit meinem rechten Knie, wegen der zu starken Belastung über das ganze Jahr.

Zumindest da bin ich jetzt auf dem Weg der Besserung 😃

Motivation 

So nun zu der Frage, wie motiviert man sich, wenn es keine Rennen gibt?

Zu Beginn habe auch ich erstmal nur die verschiedenen Homeworkouts gemacht, die ich immer mal auf YouTube oder anderen Kanälen gesehen habe.

Hier zwei Workouts die es echt in sich haben 🔥🔥🔥


Irgendwann habe ich dann das erste mal von den Spartan Virtual Races gelesen, was ich sofort ziemlich interessant fand.

Das Konzept dahinter ist, dass man an dem Tag an dem das offizielle Rennen hätte stattfinden sollen, das virtuelle Rennen für sich macht.

Dabei gab es im ersten Schritt, nämlich bei den amerikanischen Rennen, genau die Distanzen, die das echte Rennen gehabt hätte und für die Anzahl der Hindernisse entsprechende Bodyweight Übungen.

Am 4. April war es dann soweit mein
erster Virtueller Spartan Sprint.

Um die Belastung für mein Knie gering zu halten habe ich immer wieder Gehpausen eingelegt. 

Hat echt Spaß gemacht und vor allem Lust auf mehr 😃

Eine Woche später ging es weiter. 

2. Virtual Spartan Sprint

Dieses Mal hatte ich eine längere Radtour über  Ostern geplant und baute das Rennen einfach in den ersten Teilabschnitt mit ein. 

Es war nämlich auch möglich, statt zu Laufen die vierfache Strecke mit dem Rad zurückzulegen. Alle paar Kilometer hielt ich dann einfach an und machte die Übungen.

Auch eine schöne Kombination die sehr viel Spaß gemacht hat.

Am darauffolgenden Wochenende wäre dann das Spartan Race in München gewesen, und das war selbst virtuell ein absolutes Highlight!

Spartan Virtual Sprint München

Das war nicht wie die amerikanischen Rennen aufgebaut. Da es auch für Starter gedacht war, die eine komplette Ausgangssperre hatten, wie beispielsweise Italiener oder Spanier musste das ganze zu Hause, auch ohne Laufen funktionieren.

Also gab es in dem Rennen auch Alternativen für die Laufpassagen und nicht nur für die Hindernisse.

So durfte man etliche Male 100 Hampelmänner für die flachen Laufpassagen und einige Knee-Ups für die bergigen Passagen absolvieren.

Doch damit nicht genug! 

Zu dem Rennen gab es eine Karte mit der Originalstrecke, den Hindernissen und eine Liste der Alternativen dazu.

Außerdem noch eine Liste, welches Equipment man benötigt und zu guter Letzt noch ein Übungsvideo.

Am Renntag wurden dann sogar die Elite und Pro Athleten in einem Livestream auf Facebook gezeigt.  

Mehr Motivation geht nun wirklich nicht 👍🏻

Ganz großen Dank an die „Veranstalter“ von Spartan Germany-Austria und Spartanrace Europe 😃

Ich selbst habe das VR zusammen mit Verena auf einer großen Wiese gemacht – und es war verdammt hart aber auch ziemlich cool. 

Ich würde fast behaupten, dass es schwerer als das echte Rennen war…

Es sollte auch der härteste Virtual Sprint seiner Art bleiben 😅

Am nächsten Tag ging die Reise dann direkt von München nach Hongkong – Zumindest virtuell – zum nächsten Virtual Spartan Race.

Spartan Virtual Super Hongkong

Dieses Mal mein erster virtueller Super, der auch wie die ersten Rennen nach dem amerikanischen Prinzip funktionierte.
Also die Distanz zurücklegen und die entsprechenden Übungen absolvieren.

Den „Lauf“ bin ich wieder Mal ganz gemütlich angegangen. War vielleicht doch eher eine Wanderung mit eingebauten Bodyweight Übungen.
Aber 10km Laufen, konnte ich meinem Knie zu diesem Zeitpunkt noch nicht zutrauen.

Das Wetter war auf jeden Fall wieder mega schön und auch die Strecke durch den Wald habe ich sehr genießen können.

Also ein richtig schöner Start in den Sonntag 😎☀️☀️☀️


So hier ist erstmal Schluß. Im zweiten Teil geht’s ins sonnige Italien ☀️☀️☀️