Spartan European Championship 2020 🏃🏻‍♂️🏝⛰ – Part 3 – Letzte Vorbereitungen

Nach der langen Tour gestern, war Heute erstmal entspannen angesagt.
So ging es nach dem Frühstück erstmal an den Strand.

8. Dezember

Die ersten HinderniSse

Das Wetter war wieder einmal perfekt. Ich genoss die die wärmenden Sonnenstrahlen und das beruhigende Geräusch der Wellen.
Manchmal ist es auch ganz schön, einfach mal nichts zu machen und einfach nur auf das Meer hinaus zu schauen.

Irgendwann Mittags dann bekam ich langsam etwas Hunger und gönnte mir direkt oberhalb vom Strand meine erste Paella 🥘 Die war wie erwartet sehr lecker und mit der Aussicht schmeckte sie noch mal so gut 😊

Nach dem Essen ging ich dann nochmal zum Spartan Gelände um zu schauen, ob jetzt endlich die ersten Lieferungen eingetroffen waren.
Und ja, das Gelände am Parkplatz war schon komplett abgesperrt und die ersten Paletten mit den Teilen für die Hindernisse waren zu sehen.

Zu meiner Überraschung waren sogar schon die ersten Wände im Startbereich aufgebaut. Um die Vorfreude zu steigern, musste ich die natürlich gleich ausprobieren.

Jetzt konnte das Wochenende langsam kommen 🤩🤩🤩

Am Abend ging es dann langsam zurück zum Hotel. Dort machte ich noch ein kurzes Workout am Pool bevor ich dann den Abend entspannt mit einer Folge der „Spartan Games“ ausklingen ließ.

9. Dezember

RACecourse check mit ToBi

Heute hatte ich mich früh mit Tobi, der gestern Abend auf Teneriffa eingetroffen war, zur Streckenbesichtigung verabredet.

11 Uhr ging’s los. Wir starteten am Spartan Gelände.

Der Course führte uns die Strandpromenade entlang. Dort war das Spartan Team schon fleißig am Aufbauen. Wir entdeckten immer mehr Hindernisse, die teilweise sogar schon aufgebaut waren.

Bis jetzt deckte sich die Strecke auch mit meiner Laufstrecke vom 6. Dezember. Ich war gespannt, ob sie auch an der epischen Kulisse bei den Bananenplantagen vorbeiführen würde.

Ein paar Kilometer weiter führte uns die Streckenmarkierung tatsächlich genau dort hin 🤩 Eine perfekte Kulisse für tolle Fotos. Bin gespannt, welches Hindernis hier auf uns wartet.

Wir folgten meiner Laufstrecke tatsächlich bis zum Ende. Dort war dann an einer Klippe mit tollem Blick auf das Meer, ein Schild auf dem „Durchgang Verboten“ stand, weshalb ich dort auch nicht weitergelaufen war.

Allerdings sahen wir, das genau auf diesem Weg eine weitere Streckenmarkierung war, also gingen wir weiter.
Der Weg war ziemlich cool. Ein schöner Trail am Rand der Klippen. Allerdings völlig ungefährlich, da der Weg nach unten von dichten Bäumen versperrt blieb.

Wir gingen noch eine ganze Zeit weiter, bis sich die Spur verlor und keine Streckenmarkierung mehr zu sehen war. Jetzt konnten wir nur noch raten, wo die Strecke weitergehen würde.

Auf FATMAP entdeckte ich dann noch eine schöne Strecke, die erst ans Meer und danach zu einem ziemlich hoch gelegenen Café führte, dass eine tolle Aussicht von oben versprach.

Nach kurzer Zeit erreichten wir dann auch schon den Strand. Über eine alte Treppe ging es an den Klippen vorbei nach unten. Da der Wasserstand anscheinend etwas höher als sonst war, war von dem Sandstrand nichts zu sehen. Stattdessen ein Meer von großen rundgewaschenen Steinen, was nicht weniger beeindruckend aussah. Ein echt schöner Spot.

Nach einer kurzen Pause ging es auch schon weiter. Nach oben.

Erst einen normalen Wanderweg der dann ziemlich schnell zu einem steilen und steinigen Trail wurde. Der erinnerte uns gleich ein bisschen an den Sandbag Carry in Oberndorf. Würde hier auch gut hinpassen 😁

Nachdem wir uns das steile Stück nach oben gekämpft hatten erreichten wir über eine Treppe eine Wohnsiedlung der anderen Art. Hier, hoch über dem Meer reihte sich eine riesige Villa neben die Nächste. Auch die Grundstücke waren riesig, mit großen Gärten, riesigen Palmen und meterlangen Zäunen. Wirklich beeindruckend.


Auch das Café war auf einem tollen Grundstück mit einem gigantischen Blick auf die Küste und das Meer. Nur leider hatte es, wahrscheinlich Coronabedingt, geschlossen. Naja mussten wir halt die Aussicht von draußen genießen…

Da es hier nicht weiterging machten wir uns wieder auf den Rückweg.

Wieder im Ort angekommen, gönnte ich mir noch ein Eis am Strand, bevor es dann langsam wieder, vorbei an ein paar neuen Hindernissen, zurück in Richtung Hotel ging, wo ich den Abend ruhig ausklingen ließ.

10. Dezember

Restday am Lago MartiAnez

Nachdem wir gestern doch einige Kilometer unterwegs waren, gönnten wir uns Heute einen Restday in der riesigen Poollandschaft des Lago Martianez.

Die größte Naturschwimmbeckenanlage mit Meerwasser in ganz Europa war die letzten Tage nur spärlich besucht und am heutigen Vormittag waren wir tatsächlich die einzigen Gäste. So hatten wir für einen Eintrittspreis von gerade mal 5,50€ sieben verschieden Badelandschaften auf 33.000 Quadratmetern für uns alleine.

Ok ein paar der kleinen Pools waren an dem Tag nicht mit Wasser gefüllt aber der große künstliche See in der Mitte des Geländes zum Glück schon, denn da wollten wir hin. Ein wirklich beeindruckender Ort!

Bevor es ins Wasser ging, nutzte ich die tolle Kulisse für ein kleines Workout um mich aufzuwärmen. Das Wasser war doch sehr kalt und da noch dazu ein ziemlich kühler Wind wehte blieben wir auch nicht allzu lang drinnen.

Relaxen konnten wir aber auch ganz gut draußen auf einer der zahlreichen Sonnenliegen. So ließen wir einfach mal die Seele baumeln.

Am Nachmittag gingen wir dann in eines der zwei Restaurants auf dem Gelände, die trotz dem fast niemand hier war geöffnet hatten.

Überraschenderweise war das sogar ziemlich voll. Da machte nämlich gerade das Aufbauteam des Spartanrace Mittagspause.

Da waren wir ja in guter Gesellschaft 🤩

Was dann passierte war, sagen wir mal unerwartet…

Nachdem wir etwas zu trinken bestellt hatten, kam auch schon die Bedienung mit einer Vorspeise und kurze Zeit später mit dem Hauptgericht um die Ecke. Das wäre ja an sich nichts ungewöhnliches, wenn wir etwas bestellt hätten. Hatten wir aber nicht 😅

Mir fiel dann ziemlich schnell auf, dass wir das gleiche Essen bekamen, wie auch die Leute vom Spartanteam und so vermutete ich, dass sie wohl dachten, dass wir dazugehören mussten. Na gut ich hatte auch ein Spartan Shirt an…
Mein Verdacht wurde noch bestärkt, als dann eine Familie die dort auch essen wollte, weggeschickt wurde.
War wohl für Spartaner reserviert…

Naja egal. Das Essen war gut und so spielten wir das Spiel einfach mit.

Lustig wurde es dann erst, als wir bezahlen wollten. Da wir ja offensichtlich trotz Badehose mit zum Spartan Team gerechnet wurden, sollte ich lediglich meinen Cappuccino den ich am Schluss bestellte selbst bezahlen.
Das kam für uns natürlich nicht in Frage.

Also versuchten wir ihnen verständlich zu machen, dass wir eben nicht zum Aufbauteam gehörten und nur zufällig zur selben Zeit dort waren.
Schlußendlich haben sie uns dann, nach etwas Beratungszeit, einen durchaus fairen Menüpreis gemacht.

Da hat sich der Spruch „Kleider machen Leute“ mal wieder bewahrheitet 😁

Am späten Nachmittag ging es dann auch schon wieder langsam in Richtung Hotel. Natürlich nicht ohne vorher nochmal den Aufbaufortschritt der Hindernisse zu checken. Da fehlte mittlerweile nicht mehr viel 🤩

11. Dezember

Ein schicksalhaFter tag

Heute, einen Tag vor dem Rennen stand nochmal ein kurzes Workout mit Meerblick auf dem Plan. Mit so einer Aussicht macht es gleich noch mehr Spaß 🏝😃

Danach machte ich noch einen lockeren Lauf in die Stadt, wo ich mich mit Tobi verabredet hatte. Heute war nochmal relaxen am Strand und shoppen am Spartan Merch angesagt.

Der sollte ab 15 Uhr öffnen und so hatten wir auch noch gut Zeit um was leckeres Essen zu gehen. Wir fanden ein tolles Restaurant direkt am Strand mit wirklich sehr leckerem Essen. Eine absolute Empfehlung ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Dann ging es auch schon zum Shopping. Als wir ankamen war schon einiges los. Schon lang nicht mehr so viele Spartaner auf einmal gesehen. Es war fast wie immer 😁

Alle freuten sich schon auf das bevorstehende Rennen und machten Selfie’s vor der Wand mit der Teilnehmerliste. Eine tolle Stimmung 🤩

Doch es sollte alles anders kommen…

Am Abend ging es dann langsam zurück ins Hotel und noch während des Abendessens – es war kurz vor 20 Uhr – dann die ersten inoffiziellen Meldungen:

„Das Rennen wird abgesagt!“

Zuerst hatte ich es als Falschmeldung abgetan. Es kann ja niemand nur 12 Stunden vor Rennbeginn eine Absage bekanntgeben!
Leider kam dann nur 30 Minuten später auch die offizielle Meldung per Mail 🥺

Nach der Meldung war eigentlich schon klar, dass es kein Rennen geben wird. Ein kleiner Hoffnungsschimmer blieb trotzdem und deshalb wartete ich auch noch.
Dann, kurz nach 23 Uhr war es dann leider offiziell. Das morgige Rennen wurde endgültig abgesagt 😢

Was sollten wir jetzt tun? Wir hatten extra den ganzen Stress mit den Coronaauflagen auf uns genommen um hierher zu kommen und das Rennen zu laufen!
Und auch wenn es sich ehrlicherweise auch schon ohne das Rennen mehr als gelohnt hatte, die Strapazen auf sich zu nehmen, war ich nicht bereit dieses Wochenende ohne ein Rennen abzuschließen 💪🏻🏃🏻‍♂️😁

Also beschloss ich, noch in dieser Nacht, das morgige Rennen trotzdem zu laufen! Aber jetzt hieß es erstmal schlafen…

Im nächsten Kapitel gibt es dann den Rennbericht. Seid gespannt 🤩

Trailrun zum Schachenhaus 🏔🏃🏻‍♂️☀️

Samstag ist Trailruntag 😃

An diesem Wochenende ging es wieder nach Garmisch. Einfach ein toller Ort mit vielen Trails, die noch gelaufen werden wollen 🏔

So auch an diesem Tag.

Dieses Mal hatten wir noch keine Route vorgeplant. Stattdessen klickten wir sie uns auf dem Weg nach Garmisch in Komoot zusammen. An für sich nicht die schlechteste Idee vorausgesetzt, man rechnet den Rückweg richtig ein. Dazu aber später mehr…

Nur wenige Gehminuten vom Bahnhof entfernt, ging es auf den Trail.

Eine tolle Strecke! Gleich zu Beginn konnten wir das erste relativ flache Stück gut laufen. Der erste kleinere Anstieg führte uns über schöne, schattige Wurzeltrails durch den Wald nach oben.

Das erste Stück war geschafft! Und schon ging es wieder nach unten Ein schöner schneller Downhill mit Blick auf das glasklare und eiskalte Wasser des Partnach, bis wir kurz vor der gleichnamigen Klamm wieder in Richtung Gipfel abbogen.

Wieder ging es in den Wald aber dieses Mal um einiges steiler nach oben. Laufen war jetzt unmöglich geworden und so kämpften wir uns über die vielen aus Holzstämmen gefertigten Treppenstufen und Wurzeltrails immer weiter nach oben.

Auf dem Weg gab es immer wieder schöne Aussichtspunkte und Flecken, die zum kurzen Verweilen einluden…

Irgendwann war es dann soweit. Wir traten aus dem Wald und blickten in eine atemberaubende Bergkulisse 😍 Das Bild war von schroffen Felsen, riesigen Geröllfeldern und unerreichbar scheinenden Gipfeln geprägt. Einfach nur beeindruckend 🏔🤩

Jetzt war es auch nicht mehr so weit zu unserem Tagesziel.

Nach mittlerweile über 5 Stunden und 17 Kilometern erreichten wir endlich das Schachenhaus 😃 Dort angekommen gönnten wir uns erstmal eine kleine Brotzeit und ein leckeres Mittenwalder Bier 🍻😋

Leider gab es dort oben keine Möglichkeit unsere Trinkrucksäcke mit frischem Wasser kostenlos aufzufüllen, weswegen wir dann tatsächlich stilles Wasser in Plastikflaschen dafür kaufen mussten. Einen Liter gönnte ich mir trotzdem, auch wenn ich die 5€ dafür schon ziemlich übertrieben fand…

Nachdem wir uns etwas ausgeruht und gestärkt hatten, ging es dann schon an den Abstieg. Es dauerte nicht lang, da sahen wir einen kleinen Abzweig, der nach nur wenigen Metern enden sollte. Das wollten wir uns genauer ansehen und bogen kurzerhand ab.

Eine sehr gute Entscheidung! Am Ende des Weges war eine Bank mit der wohl besten Aussicht, die man in den Bergen haben kann 🤩🏔

Von hier konnten wir das ganze Reintal und alle umliegenden Gipfel überblicken. Ein toller Spot 😍

Diese Gelegenheit mussten wir dann doch noch für eine zweite Pause nutzen. Wir hatten ja auch noch Gipfelwein und Käse dabei, den wir uns hier gut schmecken ließen 🍷 🧀 😋

Nach einigen Minuten ging es dann endlich auf die Downhillstrecke 🏃🏻‍♂️😃 Die war megaschön aber auch ziemlich anspruchsvoll. Sehr steile und enge Wege mit losem Gestein, steilen Hängen und toller Aussicht. Ein riesen Spaß da runter zu rennen, auch wenn es uns schon sehr viel Konzentration abverlangte 🏃🏻‍♂️🏃🏻‍♂️💨

Nach der doch etwas steileren Passage im alpinen Gelände, ging es dann wieder über etwas flachere Trails immer weiter nach unten.
Eine super Downhillstrecke, die für jeden Geschmack etwas bereithielt. Mal ging es durch den Wald, über Steine und Wurzeln. Dann wieder ein Stück über geschotterte Forstwege. Und immer wieder an Bachläufen und kleinen Wasserfällen vorbei – Megaschön 😍

Mittlerweile, bei Kilometer 27 angekommen, wurde uns langsam bewusst, dass wir bei der Berechnung der Streckenlänge den Rückweg irgendwie falsch bemessen hatten. Denn eigentlich dachten wir, dass die Gesamtstrecke maximal 30 Kilometer beträgt.
Wir wussten aber auch, dass das jetzt nicht mehr stimmen konnte, da wir noch ein ganzes Stück von Garmisch entfernt waren 😅Wir schätzten, dass wir uns um die 10 Kilometer vertan hatten…

Naja, noch lief es ja ziemlich gut und wir fühlten uns auch noch relativ fit 🏃🏻‍♂️😃

Als wir dann endlich unseren Knotenpunkt erreicht hatten, wo wir wieder auf unsere ursprüngliche Strecke trafen, entschieden wir uns dazu, den extra Anstieg wegzulassen und stattdessen den vermeintlich einfacheren Weg über die Partnachklamm zu gehen.

Die war dann allerdings coronabedingt nur von der anderen Seite zugänglich, was uns dann doch noch einen schönen Anstieg um die Klamm herum bescherte 🥵

Ab dem nachfolgenden sehr steilen Downhill auf überwiegend geschotterten oder geteerten Straßen, machten dann auch langsam die Oberschenkel schlapp, weshalb wir die letzten Kilometer dann fast nur noch gehend zurücklegen konnten…

Nach ca 36km und knappen 8 Stunden auf den Beinen erreichten wir dann endlich den Bahnhof 😃

Ein sehr langer aber auch megaschöner Tag mit tollen Eindrücken, auf einer der schönsten Laufstrecken bis jetzt. Wie auch die letzten Touren, kann ich auch diese nur jedem ans Herz legen, einmal zu machen 🏔🔥🏃🏻‍♂️😃

Freu mich wie immer schon auf das nächste Laufabenteuer 😍

Fixie Tour – Große Seentour mit Alpenpanorama 3 💦🚵🏻‍♂️⛈😱

Tag 4 – Samstag 

Heute stand ein ziemlich cooles und anstrengendes Programm auf dem Plan.

Nach dem Frühstück beim örtlichen Bäcker ging es an den See.

Kurz nach Acht war ich da und traf die letzten Vorbereitungen für das heutige Event.

Es war nämlich Raceday 😍 – Spartan Virtual Beast – Kranjska Gora 🇸🇮

Den Plan dafür hatte ich mir schon vor der Reise ausgedruckt.und musste mir jetzt nur noch ein paar große Steine als Gewichte für die Übungen suchen.

Nach 1:49:10h war ich dann auch endlich fertig. Ein mega cooles Event an einem noch cooleren Ort mit bester Aussicht.

Die Abkühlung gabs danach direkt im See.

Ein toller Start in den Tag!

Zur Belohnung gönnte ich mir ein schönes Stück Erdbeerkuchen und den wunderbaren Blick auf den ruhigen See.

In dem Moment habe ich wieder mal gemerkt, wie wenig es braucht um glücklich zu sein. 

Es reicht tatsächlich der Blick auf den See und die Berge und vielleicht noch etwas leckeres zum Essen 😊

Eine Weile blieb ich noch und genoss die Ruhe, bis ich mich endlich wieder auf den Weg machte.

Das nächste und letzte Ziel für heute sollte eigentlich der Staffelsee sein, aber manchmal muß man auch mal Pläne ändern…

Aber nun zurück!

Das Wetter war super mal abgesehen von ein paar Wolken, die sich an den Bergen gesammelt hatten. Also ging es weiter nach Murnau.

Dort angekommen wollte ich erst einmal was leckeres Essen. Ich schlenderte also durch die wirklich sehr schöne Innenstadt, vorbei an einigen kleinen Restaurants, die draußen Tische und Stühle in die Sonne gestellt hatten.

Es waren mehrere verlockend aussehende Gerichte auf den Tellern der Menschen, die dort das Wetter und das Essen genossen.

Ich entschied mich dann am Ende für ein italienisches Restaurant mit Gelateria.

Zum Essen gab es dort eine sehr leckere Pizza und dazu ein Murnauer „Karg Weißbier“ und zum Nachtisch noch einen Großen Erdbeerbecher.

Während ich dann anfing mein Eis zu essen, wurde es immer ungemütlicher. Es zog ein ziemlich heftiger Wind auf und in der Ferne hörte man schon den ersten Donner.

Nur wenige Minuten später – ich hatte mein Eis gerade bis zur Hälfte gegessen – war dann „Land unter“ angesagt.

Ein heftiger Platzregen spülte die Gäste förmlich von den Tischen und der Wind der mittlerweile zu einem Sturm angewachsen war, wehte die Sonnenschirme fast davon.

Also blieb uns nichts anderes übrig, als nach drinnen auszuweichen.

War jetzt etwa die Tour zu Ende?

Natürlich hätte ich in Murnau auch den Zug nehmen können, aber der Zuspruch von ein paar Freunden und nicht zuletzt mein Wille die Tour durchzuziehen, haben mich dann doch weitermachen lassen.

Ich beschloss also, statt am Staffelsee zu übernachten, noch bis zum Ammersee weiterzufahren um dann dort die nächste Entscheidung zu treffen.

Der Platzregen hatte zum Glück aufgehört und ist in einen normalen Regen übergegangen.

Also zog ich mir Regensachen über und machte mich auf den Weg.

Vor mir lagen gute 40 Kilometer und einige Liter Wasser von oben.

Der Regen wurde leider nicht weniger und ich merkte wie mich langsam meine Regensachen im Stich ließen, bis ich schließlich bis auf die Haut nass war.

Trotzdem nahm ich mir erstmal vor noch bis zum Ammersee weiterzumachen.

Nach über zwei Stunden kam ich dann endlich an und sah erst einmal nach, wie  meine Sachen den Regen überstanden hatten.

Das Ergebnis war ziemlich ernüchternd. Ich hatte nichts Trockenes mehr zum Anziehen und meine Elektronik war auch schon einmal trockener. 

Da es schon relativ spät war und ich keine Chance sah, die Sachen zu trockenen entschloß ich mich, das einzig vernünftige zu tun und meine Tour hier als beendet zu erklären.

Also fuhr ich noch die letzten 6 Kilometer am See entlang nach Herrsching, von wo aus es dann trocken mit der S-Bahn nach Hause ging.

Jetzt könnte man sich natürlich fragen, ob ich es bereut hatte nicht gleich in Murnau in den Zug gestiegen zu sein?

Dazu muss ich ganz klar nein sagen!

Die Strecke nach Herrsching war wirklich superschön, wenn auch etwas verregnet. Eine schöne Herausforderung.

Für das nächste Mal brauche ich auf jeden Fall neues wasserdichtes Equipment!

Fazit

Es hat auf jeden Fall riesen Spaß gemacht. Und ich würde es immer wieder machen.

Ich glaube es gibt keinen besseren Weg, als solche Erlebnisse, um wirklich abzuschalten und zu sich selbst zu finden.

Probiert es auf jeden Fall einmal aus!

Würde mich freuen auch eure Geschichte zu lesen…

Motivation in Zeiten von Corona – Part 2

Wie schon im ersten Teil angekündigt, geht es jetzt weiter nach Italien. Genauer gesagt nach Orte.

Wieder einmal eine Reise, die wir leider stornieren mussten.

Wir hatten schon alles geplant.
Für die ersten paar Tage hatten wir ein superschönes AiRBnB in der Nähe des Renngeländes gebucht. Da hätte man es sicher ganz gut aushalten können…

Am Samstag wäre ich dann den Spartan Beast gelaufen und am Sonntag sollte es dann weiter nach Rom gehen, wo wir dann eine schöne Sightseeingtour gemacht hätten…

Spartan Virtual Race – Orte

Am Samstag den 25.04.2020 war es dann soweit.

Fast wie geplant stand das Spartan Beast auf dem Plan, nur eben virtuell.
Das Wetter war auf jeden Fall klasse und hätte in Orte selbst auch nicht besser sein können.

Dieses Mal sind wir auf eine Wiese mit Blick auf einen kleinen See im Ostpark gegangen. Um die Tageszeit waren auch noch nicht viele Menschen unterwegs. Also alles in allem eine echt schöne Kulisse für das heutige Workout.

Das Rennen an sich war, wie die anderen europäischen Virtual Races, sehr abwechslungsreich und ziemlich anstrengend. Es gab wieder etliche Knie-Ups, Lunges, Jumping Jacks, Burpees und andere Übungen zu absolvieren.

Das hat uns so viel Spaß gemacht, dass wir den Virtual Super gleich noch hinten ran gehängt haben.

Somit hatte ich dann meine erste Virtual Trifecta geschafft!

Nicht ganz das Gleiche, wie bei einer echten aber trotzdem irgendwie ganz cool.


Hawaii 🌺 – Spartan Race Ultra 2019 ⛰🏃🏻‍♂️☀️

Ein Tag bis zum Race 🏃🏻‍♂️😎

Nach fast einer Woche auf Hawaii war es jetzt fast soweit, nur noch ein Tag bis zu unserem großen Rennen 😍

Heute, am Freitag hatten wir uns für das „Open House“ angemeldet ohne wirklich zu wissen was uns da erwarten würde, da das Gelände bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht betreten werden durfte.

Voller Vorfreude ging es dann endlich auf das Spartangelände der Koaloa Ranch wo uns eine einmalige Kulisse erwartete 🤩

Hier, wo normalerweise Hollywoodblockbuster gedreht werden, war jetzt unser Spielfeld.

Dort angekommen, holten wir uns erstmal unsere Startunterlagen. 

Anders als sonst war das schon ziemlich aufregend, denn man bekommt nicht nur das Band und den Chip so wie sonst, sondern auch noch das „ULTRA Hemd“ dazu. 

Schon ein tolles Gefühl das in der Hand zu halten 😎

Aber was hatte es eigentlich mit dem „Open House“ auf sich?

Ganz einfach! Wir bekamen ein extra Band für den Tag und konnten damit schon einmal die Hindernisse im Zielbereich testen, was schon ziemlich cool ist 👌🏻

Also machten wir eine kleine Testrunde über das Multirig, den Olympus, das Cargonetz und schlussendlich den Herkules Hoist. 

Vor allem die Möglichkeit, das Multirig zu testen hat uns ziemlich viel gebracht, da das ja immer wieder anders aufgebaut und somit auch unterschiedlich schwer zu bewältigen ist.

Nachdem wir dort ein bisschen rumgehangelt sind, haben wir uns noch das schöne Gelände angeschaut und einige Fotos gemacht.

Am Abend ging es dann wieder in Richtung Norden, wo wir uns dieses Mal ein sehr schönes AirBnB genommen hatten um uns vor dem Rennen bestmöglich erholen zu können.

Den Abend haben wir mit einem schönen Abendessen – natürlich viel Pasta – ruhig ausklingen lassen und sind dann auch ziemlich zeitnah schlafen gegangen.


It’s Raceday 🏃🏻‍♂️☀️😎

Nach einer wirklich erholsamen Nacht in diesem tollen Airbnb war es dann endlich soweit!

Den Wecker hatten wir auf 4:00 Uhr gestellt. 

Und auch wenn es megafrüh war, hat mich die Aufregung sehr schnell aus dem Bett geholt. Jetzt hieß es nur noch Sachen packen und eine Kleinigkeit frühstücken.

So richtig viel Hunger hatte ich nicht, also aß ich während der Fahrt zum Race nur ein paar Riegel zu meinem Kaffee. 🚙☕️

Im Stockdunkeln sind wir dann eine halbe Stunde später an der Kualoa Ranch angekommen und wurden auch gleich auf einen Parkplatz geschickt, der noch ein Stück vom Racegelände entfernt war. 🌙

Wir hatten noch eine knappe Stunde Zeit und überlegten deshalb ob es sich lohnt auf den Shuttlebus zu warten oder gleich zu Fuß zu gehen. Also fragten wir einen Volunteer ob man da hinlaufen könne und wie weit das wäre.

Der sagte uns, das es nicht besonders weit weg ist und man da gut hinlaufen kann… 🤔

…naja am Ende haben wir für die 2,5 km durch die Dunkelheit fast eine halbe Stunde gebraucht. Also vielleicht doch nicht die beste Idee 😅

Um 6:00Uhr sind wir dann endlich angekommen. Noch eine halbe Stunde bis zum Start und gerade noch genug Zeit um unsere Sachen abzugeben, unsere Ausrüstung zu kontrollieren und uns warm zu machen.

6:45Uhr, also ein paar Minuten später als geplant fiel dann endlich der Startschuss zu unserem ersten ULTRA! 🏃🏻‍♂️🏃🏼‍♂️💨

Die Stimmung war gigantisch! Ein großes Feld aus Ultraläufern bewegte sich schnell den ersten Anstieg hinauf. Die ersten Sonnenstrahlen hüllten das Gelände in ein tolles orangefarbenes Licht und ließen die lilafarbenen Ultrashirts, die wir alle trugen noch einmal mehr strahlen.

In den letzten Rennen hatte ich die Läufer mit den lila Shirts immer schon bewundert!

Und jetzt war ich tatsächlich einer von ihnen und konnte mich der Herausforderung stellen – ein wirklich tolles Gefühl.

Zurück zum Rennen…

Am Anfang war es noch relativ normal. Die Temperatur war noch nicht ganz so hoch und wir mussten nur ein paar Wände, bis zur 7‘ Super Wall, und die Hurdles bezwingen. 

Dann gab es schon die erste willkommene Abkühlung durch einen Bach – mittlerweile war es schon ziemlich warm geworden… 💦

…und gleich danach die Monkey Bars.🐒

Die waren hier doch schwerer als erwartet. 

Nicht nur dass die Stangen ziemlich nass waren, da man direkt vom Bach zu dem Hindernis kam, sondern auch der sehr viel weitere Abstand als in den letzten Rennen hat mich doch sehr überrascht.

Die kleineren Läufer mussten schon fast Flying Monkeys machen um die letzen Stangen zu erreichen.

Geklappt hat es trotzdem 😁

Danach kamen erstmal eher unkritische Hindernisse unter anderem einige Carry’s und der Barbed Wire Crawl, bis es dann nach dem Stairway to Sparta zum Twister ging. 

Die Hände waren durch die ganzen Tragehindernisse schon ein wenig vorbelastet, weshalb ich schon Respekt vor diesem Hindernis hatte.

Glücklicherweise war er hier nur zweiteilig, und nicht wie sonst dreiteilig, und somit doch ganz gut zu schaffen 😀

Langsam wurde es immer wärmer und das Atmen beim Laufen fiel mir schon etwas schwerer und nachdem wir den Farmers Carry geschafft hatten, erreichten wir die letzte Trinkstation, bevor es in den Urwald ging.

Jetzt begann für mich die wohl schwerste Strecke des Rennens.🌴🔥

Bei uns wäre es ja eher angenehm beim Laufen durch einen Wald zu kommen – hier war es genau das Gegenteil!

Die Hitze und die extreme Luftfeuchtigkeit ließen meine Leistungsfähigkeit minütlich sinken. Das Atmen fiel mir extrem schwer und ich schaffte es nicht mehr meine Körpertemperatur nach unten zu regulieren. 

Es fühlte sich fast schon wie leichtes Fieber an. 🥵

Noch dazu ging es die ganze Zeit  ziemlich steil über schlammigen Boden nach oben.
Wir hatten nur eine Chance, wir mussten uns von Baumstamm zu Baumstamm nach oben hangeln. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit…

Unter diesen Bedingungen das wohl härteste, was ich bis zu dem Moment gemacht hatte. Und das war erst die erste Runde!

Zu dem Zeitpunkt kamen mir auch das erste Mal Zweifel und ich war mir nicht mehr sicher, ob ich den Ultra finishen würde.

Glücklicherweise ging es dann doch irgendwann wieder bergab, was zwar nicht wirklich anspruchsloser aber dafür um einiges weniger anstrengend war.

Und als wir endlich den Urwald verlassen hatten freute ich mich schon fast über den Barbed Wire Crawl an der frischen Luft.

Die nächsten Kilometer und Hindernisse gingen dann wieder etwas besser, auch wenn mir die Hitze immer noch sehr zu schaffen machte und ich verhältnismäßig langsam voran kam.

Aber nicht nur die Hitze sondern auch die beeindruckend schöne Landschaft raubte mir des öfteren den Atem, was mir mental sehr geholfen hat das zwischenzeitliche Tief zu überwinden.

Kurz vor den Z-Walls kamen wir auch an den berühmten Dinosaurierknochen aus Jurassic Park vorbei und ließen es uns nicht nehmen ein paar Fotos zu schießen bevor es weiterging.

Jetzt war es auch nicht mehr allzu weit bis zum Zielbereich und der „Ultra Transition Area“. 

Die letzten 5 Kilometer waren dann schön mit Hindernissen vollgepackt die auch alle wunderbar geklappt hatten. So konnte ich die erste Runde fast burpeefrei abschließen. Lediglich am Memory Test musste ich – wie immer – meine 30 Burpees machen.

In der Transition Area angekommen, hatten wir eigentlich eine große Verpflegungsstation erwartet. Zu unserer Enttäuschung gab es da gar nichts.

Hier konnte man offensichtlich Sachen wie Essen und Wechselkleidung selbst hinterlegen um sich für die zweite Runde zu verpflegen. Das hatten wir leider nicht gewusst. Also machten wir das Beste daraus, aßen ein paar Riegel und ruhten uns kurz aus, bevor es ein paar Minuten später auf die zweite Runde ging.

Runde zwei… 🏃🏻‍♂️☀️

Nach der kurzen Pause, war ich wieder etwas motivierter und nahm mir ersteinmal vor zumindest den ersten Cutoff am Twister zu schaffen und dort dann zu schauen, wie wir zeitlich stehen.

Wann genau der Cutoff war und wo und wann die nächsten seien würden, wussten wir nur wage, da die Informationen vor dem Rennen nirgends zu finden waren.

Also hieß es erstmal Gas geben!🏃🏻‍♂️💨

Auf dem Weg dorthin ließen wir dieses Mal keine Gelegenheit aus uns Abkühlung zu verschaffen.
Jedes Wasserloch, jedes Rinnsal und jeden Bach nutzten wir um uns ein paar Sekunden Abkühlung zu verschaffen.

Diese Strategie machte sich ziemlich schnell bezahlt, denn nach jeder dieser kurzen Pausen konnten wir wieder die volle Leistung abrufen und es lief wieder richtig gut 😃

Leider war ich dann bei den Monkeybars doch etwas zu übermütig und etwas zu schnell unterwegs, weswegen ich dann knapp die Glocke verfehlte und wieder Burpees machen durfte 😅

Jetzt waren wir nur noch sechs Hindernisse vom Twitter entfernt, wo sich das weitere Rennen entscheiden sollte…

Dann endlich am Twitter angekommen, erfuhren wir, dass wir ziemlich genau eine Stunde vor dem Cutoff waren. Eine tolle Nachricht!😃

Das gab mir einen gehörigen Motivationsschub, meine Zweifel waren wie weggeblasen und der Ehrgeiz das Rennen zu finishen wieder geweckt!

Jetzt hieß es nur noch einmal den Urwald überstehen, der mich auch diesmal wieder an meine Grenzen brachte. Nur diesmal bin ich nicht in dieses mentale Loch gefallen, wahrscheinlich auch weil ich genau wusste wie lang der Weg nach oben sein würde.

Runter hat es dann schon wieder richtig Spaß gemacht auf dem rutschigen, schlammigen Boden, fast wie ein Skifahrer von Baum zu Baum zu gleiten. 😄⛷

Wir mussten auch kaum bremsen und das obwohl mittlerweile natürlich auch die anderen Läufer der kürzeren Distanzen auf der Strecke waren.
Sobald wir mit unseren lilanen Ultrashirts um die Ecke bogen riefen sie nur:
„Get out of the way an Ultra is coming.“
und jedes Mal gab es noch ein „God Job“ mit auf den Weg.

Das war schon ein besonderes Gefühl und hat uns natürlich noch einmal mehr motiviert Gas zu geben 😊

„Thank you very much Guys! That’s Spartan Spirit!“ 💪🏻

Natürlich wurden die nächsten Kilometer nicht einfacher aber wir setzten uns kleinere Ziele. So klatschten wir immer, wenn wir wieder eine runde Kilometermarke erreicht hatten ab.
Das erste Mal bei Kilometer 35.
Unsere längste Distanz bis dahin waren die 34km beim Predator Race…
Dann wieder bei 40km und kurz darauf bei 42,195km – unser erster Marathon 😃

Ab jetzt war alles Ultra!

Auf den nächsten Kilometern schafften wir es dann auch noch einige Ultras zu überholen, wussten aber auch nicht ob wir noch im Zeitplan waren, bis wir wieder zu den Dinosaurierknochen kamen.

Dort erfuhren wir dann von einem Crewmitglied vom Sartanrace, dass wir noch Über 3 Stunden Zeit haben das Ziel zu erreichen.
Da es ab hier nur noch wenige Kilometer waren, legten wir hier noch einmal eine kleine Fotopause ein, bevor wir den Endspurt antraten 😃

Keine Frage, die letzten paar Kilometer musste ich schon öfter mal Gehpausen einlegen oder zumindest das Tempo drosseln, da die Beine schon ziemlich schlapp waren.

Die Hindernisse dagegen gingen noch ziemlich gut. Und so hangelte ich mich von Hindernis zu Hindernis in Richtung Ziel.

Die Sonne war gerade am Untergehen, als wir endlich das Ziel sahen.
Ich kann nicht in Worte fassen, was es für ein Gefühl war, nach so langer Zeit.

Jetzt hieß es nur noch die letzten Kraftreserven zu mobilisieren um am Ende nicht doch noch einmal Burpees machen zu müssen, denn dafür war ich definitiv zu kaputt. 😅
Das ging aber noch erstaunlich gut! Und selbst die Kombination aus Multirig und anschließendem Olympus konnte ich noch gut meistern 💪🏻😎 und so waren es auf der zweiten Runde auch nur 30 Burpees!

Dann war er endlich da, der Moment auf den wir so lange hintrainiert hatten…

Der Sprung über das Feuer und der anschließende Zieleinlauf waren unbeschreiblich. Wir hatten es tatsächlich geschafft! 🔥🔥🔥

Nicht einmal zwei Jahre nach unserem ersten Spartan Sprint, ist unser Traum wahr geworden und wir haben unseren ersten Spartan Ultra gefinished 🤩🤩🤩

…und nur 60 Burpees!

Und nicht nur das!
Sogar der Traum von Hawaii ist damit in Erfüllung gegangen 🌺😎

Der ganze Flair, die Stimmung, die Landschaft und nicht zuletzt die schönste Ultra Medaille die man bekommen kann haben diesen Tag zu einem der anstrengendsten aber auch einen der schönsten Tage, die ich bis jetzt erleben durfte gemacht 🔥😍

Wie schön ist die bitte 😍

Nach dem Zieleinlauf saßen wir noch eine gefühlte Ewigkeit nur so herum – es ging einfach nichts mehr 😅

Irgendwann sind wir dann doch los, haben uns bei Mc Donalds mit ordentlich Kalorien versorgt und sind dann ziemlich schnell schlafen gegangen, denn am nächsten Morgen sollte es ja auch schon nach Big Island gehen.

Dazu aber im nächsten Teil mehr…


Wohnen & Camping auf Oahu Hawaii

AIRBNB 🛏

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BEACHPARKS OHAU 🏝
Hier findest du Informationen zu den Campingbedingungen, Standorten und Buchungen der verschiedenen Beachparks.
Division of State Parks

Hawaii 🌺 Woche 1 – Ohau 🏝☀️😎

Nachdem wir Ende 2017, nach unserem ersten Spartanrace gesagt hatten, dass wir irgendwann mal nach Hawaii fliegen um dort den Spartan Ultra zu machen, war es nun soweit.

Gerade einmal zwei Jahre später sind wir heute auf Ohau gelandet.

Der Flug mit umsteigen und warten hat knapp 27 Stunden gedauert — das war wirklich kein Spaß. Und ehe wir den Mietwagen abgeholt und zu unserem Airbnb gefahren sind hatten wir dann schon über 28 Stunden auf der Uhr…

Die erste Nacht in unserem Zimmer war eher wenig erholsam. Es war ziemlich heiß und die kleine Klimaanlage schaffte es nicht den Raum auf europäische Verhältnisse runterzukühlen — wir mussten uns wohl erst an das Klima gewöhnen 😅

Am nächsten Morgen dann das erste Mal aufstehen auf Hawaii 🌺😎

Wir machten uns sofort auf zum Strand 🏝

Und da war es nun, das Hawaii, das wir bis jetzt nur von Fotos und aus Filmen kannten.

Der erste Strand in Honolulu war mindestens so schön, wie wir ihn uns vorgestellt hatten. Palmen, türkisfarbenes, glasklares Wasser und zu unserer Überraschung kein bisschen überfüllt.

Also machten wir uns erstmal einen schönen Strandtag, probierten von dem einheimischen Essen, waren im Ala Moana Center shoppen, und ließen die vielen neuen Eindrücke auf uns wirken.

Am Ende des Tages waren wir dann an dem wohl bekanntesten und dadurch wohl auch vollstem Strand — dem Waikiki Beach, angekommen. Dort blieben wir dann noch bis in den späten Abend. Schauten den Surfern zu und genossen den Klang der Wellen 🌊

Am zweiten Tag war dann nochmal Beachen angesagt bevor wir dann am Abend das erste Mal unsere Hängematten am Strand aufhängen konnten.

In dieser Nacht haben wir wieder richtig gut geschlafen.
Das Rauschen des Meeres und die frische Luft haben uns wirklich gut getan 😃

Der dritte Tag

Noch vor Sonnenaufgang machte ich mich an diesem Morgen auf, um meinen ersten Lauf am Strand von Hawaii zu machen. 
Was für ein Luxus, wenn man nicht erst dort hin muss sondern direkt von der Hängematte aus loslaufen kann 😎

Und ja, trotz der Tatsache, dass es noch vor sieben Uhr morgens war, hat es sich ziemlich hart angefühlt. Die Temperatur und die hohe Luftfeuchtigkeit hat mir das Atmen ziemlich schwer gemacht. Umso mehr Respekt hatte ich jetzt vor dem bevorstehenden Ultra.

Apropos Ultra...

Nach dem Frühstück ging’s dann weiter zur Kualoa Ranch, wo am Wochenende unser Rennen starten sollte.

Die Meisten, so wie wir auch, werden den Ort nur aus Filmen wie Jurassic Park kennen. In dieser wunderschönen Kulisse wurden aber nicht nur der sondern auch noch viele andere Filme gedreht. – Und hier sollten wir nun am Wochenende laufen 😍

Gibt es einen besseren Ort, als diese beeindruckende Kulisse für den ersten Spartan Ultra?

Nachdem wir die Ranch und die Umgebung erkundet und dort noch was gegessen hatten, ging’s weiter zum nächsten Beachpark wo wir wieder einen tollen Platz für unsere Hängematten am Strand gefunden hatten.

Der vierte Tag.

An diesem Tag beschlossen wir die Berge rund um das Spartangelände zu erwandern und fanden einen superschönen Trail über einen Bergkamm, der uns den Blick auf einen Teil des Geländes werfen lies und zugleich ein tolles Berg- und Dschungeltraining war 😎⛰🌴

Am Abend gings dann in den Kahana-Bay-Beach-Park wo wir dann erstmal schön unser Abendessen auf unserem 11 Dollar Grill zubereiteten bevor wir dann wieder direkt am Strand unsere Hängematten aufspannten um uns von dem Klang der Wellen in den Schlaf wiegen zu lassen.

Die letzen Tage vor unserem goßen Rennen…

…haben wir dann noch die Nord- und die Westküste von Ohau erkundet.
Da war wirklich ein Strand schöner als der Andere!

Die Wellen im Norden waren auch um einiges höher als im Süden und einen Surfshop musste man hier auch nicht lange suchen. Die gab es hier an jeder Ecke.

Wer Surferkultur erleben will, sollte also auf jeden Fall den Norden der Insel bereisen….

Am Donnerstag hatten wir dann erstmal genug vom Strand und beschlossen kurzerhand nach Pearl Harbor zu fahren.

Das Besucherzentrum dort ist richtig gut gemacht. Man erfährt sehr viel über die Ereignisse und kann sich auch viele interessante Sachen anschauen.
Der Eintritt ist frei und nur wenn man auf das Kriegsschiff will, muss man etwas zahlen.

Nachdem wir uns alles angeschaut und noch ein paar schöne Fotos gemacht hatten, machten wir uns wieder auf den Weg in Richtung Norden 😎

Wir fuhren eine ganze Weile, die Sonne war gerade am untergehen, da sahen wir das perfekte Fotomotiv!

Ein wunderschöner Strand mit tollen Wellen, gehüllt in das Rot der Abendsonne 😍

Barefoot Wine

Wir hielten an, schauten auf die Wellen und genossen einfach den Moment und diese grandiose Stimmung…

Die Nacht verbrachten wir diesmal nicht in der Hängematte sondern direkt am Strand. Am dem wohl abgelegensten Ort der ganzen Insel, am Ende einer Straße.  Dort gab es nämlich weit und breit keine Bäume 😅

Hier hatten wir auch schon die Nacht davor verbracht und am darauffolgenden Morgen einen kurzen Lauf gemacht bei dem wir dort sogar einer Robbe am Strand begegnet waren. Die lag dort einfach so rum und ließ sich kein bisschen von uns stören…

Es ist Freitag der 15. August 2019

Nachdem wir etwas gefrühstückt hatten, war es endlich soweit.
Wir fuhren wieder in Richtung Kualoa Ranch zum „Open House“ wo wir endlich das Spartan-Gelände anschauen und unsere Startunterlagen für unseren ersten Ultra abholen konnten. Der war nämlich schon am nächsten Tag 😍

Dazu aber mehr im nächsten Blogpost… 😁



Übernachten auf O’ahu Hawaii

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Camping auf O’ahu Hawaii

BEACHPARKS OHAU 🏝
Hier findest du Informationen zu den Campingbedingungen, Standorten und Buchungen der verschiedenen Beachparks.
Division of State Parks

Road to Hawaii 🌺 Woche 30 Tag 6 🏃🏻🏃🏽‍♀️⛰

XLETIX Tirol?? ⛈⛈⛈

Eigentlich wollten wir letzten Samstag bei der XLETIX Challenge Tirol mitlaufen…

Warum daraus nichts wurde und was wir stattdessen in Kühtai gemacht haben erfährst du in den nächsten Zeilen…

Freitag Nachmittag kurz vor der Abfahrt nach Tirol hieß es auf einmal auf Facebook, dass das Rennen am Wochenende abgesagt wurde. 

Erst wollte ich es nicht glauben und habe mich dann selbst davon überzeugt. 

Leider hatten die Leute, die das geschrieben hatten Recht, denn auch auf der offiziellen Seite von XLETIX stand die Meldung: „Wegen schweren Gewittern werden alle Veranstaltungen am Wochenende abgesagt“.

Die Enttäuschung war natürlich erstmal groß. Vor der Tür stand der Mietwagen und das Wochenende war quasi schon verplant. 

Was also tun?

Ich hab dann Verena Bescheid gesagt, dass ich sie trotzdem erstmal mit dem Auto abhole wie geplant und wir dann eine neuen Plan für das Wochenende schmieden.

Das ging dann ziemlich schnell 😃

Verena hatte nämlich ein Hotelzimmer gebucht was man nicht stornieren konnte und ich hatte ja ohnehin schon einen Mietwagen, der auch nicht stornierbar war.

Also machten wir uns trotz der Absage auf den Weg nach Kühtai 🚗 💨

Die beste Entscheidung, wie sich später rausstellen sollte 😎

Trotz Ferienbeginn sind wir ziemlich gut durchgekommen und noch im Hellen in Kühtai angekommen.

Eine richtig tolle Gegend 😍😍😍

Hat ein bisschen norwegischen Charme. Mit den grünen, kargen Bergen auf denen Kühe, Pferde und Schafe frei herumlaufen und kaum ein Haus zu sehen ist.

Das Wetter war bis jetzt auch ziemlich gut und wir waren gespannt, wie es am Samstag werden würde.

Wir waren schon ziemlich müde, also erkundeten nur kurz das Gelände und dann hieß es nur noch Abendessen und ab ins Bett 😴

Der nächste Morgen — Samstag 

Das Wetter war überraschend schön und vom erwarteten Unwetter bis jetzt noch keine Spur 😃☀️

Also schnürten wir unsere Laufschuhe und fuhren direkt nach dem Frühstück nach Kühtai 🏔☀️

Das Rennen war zwar abgesagt worden aber trotzdem waren einige Läufer da, die so wie wir die Trails erkunden wollten.

Verena hatte die original Strecke vom letzten Jahr auf ihre Uhr geladen und so konnten wir die XLETIX Challenge Tirol zumindest nachstellen 😎🏃🏻🏃🏻‍♀️

Wir hatten uns vorgenommen so lange zu laufen, wie das Wetter mitspielt und hatten da auch ziemlich viel Glück.

Und als wir die original Strecke abgelaufen waren, hatten wir sogar noch Zeit eine kleine Extrarunde hinten dran zu hängen bevor die ersten Regentropfen kamen 😊

Das Gewitter, das wir schon längere Zeit in der Ferne gehört und gesehen hatten, hat es glücklicherweise nicht über die Berge geschafft.⛈⛈

Somit hatten wir die ganze Zeit bestes Laufwetter in einer absolut traumhaften Location 😍

Sogar einige Hindernisse standen noch auf dem Weg, die wir gerne mitgenommen haben 😎

Und so war es trotz abgesagtem Rennen ein mega schöner Lauf mit viel Spaß und tollen Eindrücken 🏔🏃🏻‍♀️🏃🏻

Nach dem Lauf gabs dann noch einen leckeren Kaiserschmarren im Dorfstadl und dann war nur noch relaxen angesagt.

Am nächsten Morgen,
nachdem wir ordentlich ausgeschlafen hatten, ging es noch ein letztes Mal nach Kühtai.

Und nach einem kleinen Shakeout ging es dann auch wieder zurück nach München.🏃🏻🏃🏻‍♀️💨

Abschließend muss ich sagen, dass es die beste Entscheidung war nach Kühtai zu fahren und den Lauf zu machen.

Wir kommen im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder! 

Dann hoffentlich zu der XLETIX CHALLENGE TIROL 2020 🏃🏻🏃🏻‍♀️🏔😎

Hattest du dich auch schon auf das Event gefreut und bist du nächstes Jahr auch dabei? Was war dein Alternativprogramm? 

Road to Hawaii 🌺 Woche 25 Tag 6 🏃🏻🏃🏼‍♀️🏔

Trailrunning über die Brecherspitz 😎☀️

Nach dem Spartanrace in Andorra, ging es diesen Samstag wieder in die Berge zum Trailrunning. Dieses Mal zur Brecherspitz, zwischen Schliersee und Spitzingsee.

Auch wenn an diesem Tag Gewitter gemeldet war, machten wir uns trotzdem auf den Weg, in der Hoffnung davon verschont zu bleiben.

Und wie fast immer in diesem Jahr, haben uns die Götter bestes Laufwetter beschert. 😃Erst als wir zurück am Parkplatz waren, fing das Unwetter an zu wüten ⛈🌬

So konnten wir die tolle Strecke, die atemberaubende Landschaft und die Berge, die in einen Schleier aus Wolken gehüllt waren, in vollen Zügen genießen

Am Schluß waren wir dann noch an einem schönen kleinen Wasserfall, an dem wir unsere obligatorischen Wasserburpees gemacht haben. Immer wieder eine schöne Erfrischung nach dem Lauf 😁

Vielen Dank @be.7inda , dass du mir diese wunderschöne Route geschickt hast 😊👌🏻

Ist nochmal eine gute Vorbereitung auf die bevorstehende EM in Alleghe gewesen. Bin gespannt, wie es da wird… #spartanec

Road to Hawaii 🌺 Woche 24 Tag 6 🏃🏻🏅🇦🇩

Spartan Race Weekend – Andorra🏅

Ein tolles Racewochenende mit einem sehr unschönen Abschluss am Sonntag…

Aber nun erstmal von vorn!

Donnerstag Abend war es endlich soweit!

Wir, Tobi und ich, trafen uns wie immer am Airbräu im Münchner Flughafen, wo wir uns noch ein Bier vor dem Abflug nach Barcelona genehmigten 🍻

Der Muskelkater vom Predatorrace-Wochenende war noch immer nicht ganz verflogen und das Laufen fiel uns noch sichtlich schwer 😅

Allerdings waren es ja auch noch ein paar Tage bis zum Race…

Mit etwas Verspätung kamen wir dann spät Abends in Barcelona an, wo auch schon Verena, die Dritte im Bunde auf unsere Ankunft wartete.

Der Mietwagen war dann auch recht schnell organisiert und nachdem wir Verena ins Hotel gefahren hatten, machten wir uns auf die Suche nach einem Schlafplatz im Grünen 🌳🌳🌳 🏕

…naja am Stadtrand von Barcelona war dann doch nicht so schnell ein Platz gefunden. Also machten wir es uns im Auto gemütlich 😴🚗

Freitag Morgen ging es dann endlich nach Andorra 🇦🇩🚗😃

Der Weg dorthin führte uns durch echt schöne Landschaften und je näher wir kamen, desto bergiger und beeindruckender wurde es 😍

Dieses Mal hatten wir uns dazu entschlossen gleich nach einem Campingplatz zu suchen, um nicht wieder das gleiche Problem wie die Nacht davor zu haben.

Wir fanden nicht weit vom Racegelände einen schönen Platz mit traumhafter Aussicht 🏕⛰☀️

Verena war auch nur 15 Minuten entfernt mit Anett in einer schönen Pension untergebracht. 😃

Nach einem leckeren Abendessen und einer erholsamen Nacht, war es dann endlich soweit…

Samstag Morgen – Raceday 🏃🏻‍♂️🇦🇩☀️⛰

Das Wetter war einfach nur traumhaft ☀️☀️☀️

Dazu der Blick auf die atemberaubende Landschaft durch die wir gleich laufen würden — einfach unbeschreiblich 😍😍😍

Da es verhältnismäßig wenig Frauen in der Age Group gab, wurden unsere Startwellen zusammengeworfen und so konnte ich mit Verena und Hannah zusammen an den Start gehen 😎

Der Start fühlte sich ziemlich gut an und der Muskelkater war auch schon so gut wie weg 🏃🏻‍♂️😃

Leider musste ich gleich zu Beginn meine ersten 60 Burpees machen und das am Ropeclimb und am Speer, was sonst eigentlich fast immer reibungslos klappte…

Nach dem kurzen Tief lief es dann aber wieder richtig gut! Allein die tollen Trails und die grandiose Aussicht ließen mich die Burpees schnell vergessen 😎⛰

Irgendwann hatte ich dann auch die beiden Mädels wieder eingeholt und beim ersten längeren Downhill konnte ich richtig Strecke machen 🏃🏻‍♂️💨

Die nächsten Hindernisse gingen dann wieder problemlos, bis ich dann am höchsten Punkt auf knapp 2.500 Metern die Slackline erreichte…

Diesmal immerhin bis zur Hälfte geschafft 😅

Die Höhe hat mir dann bei den 30 Burpees doch ganz schön zu schaffen gemacht ⛰

Glücklicherweise gab es dort gleich eine Verpflegungsstation und nach einem großen Schluck Wasser ging es supermotiviert wieder auf den Trail 😎

Die nächsten Kilometer ging es dann immer wieder bergauf und bergab.

Auf den steilen Bergaufpassagen hatte ich auch immer mal wieder Gelegenheit mit anderen Läufern ins Gespräch zu kommen und mir Motivation zu holen.

Vor allem vor den Ultraläufern hatte ich riesigen Respekt an diesem Wochenende 💪🏻🏃🏻‍♂️

In dem Gelände und in dieser Höhe nochmal eine ganz andere Herausforderung!

Im letzten Drittel dann habe ich sogar Tobi, der 15 Minuten vor mir gestartet war, eingeholt 😃

Sonst ist er ja immer schneller als ich, aber anscheinend hatte ich mich etwas besser vom Predatorrace Wochenende erholt und konnte so die Downhills etwas schneller meistern 🏃🏻‍♂️💨

Das hat mich dann auch nochmal richtig gepuscht und obwohl ich auch schon ziemlich schwere Beine hatte, habe ich dann doch nochmal Gas gegeben 😃

Zwei bis drei Kilometer vorm Ziel wollten dann auch meine Beine nicht mehr so richtig und ich musste mich erneut ganz schön motivieren nicht langsamer zu werden.

Also nahm ich mir vor, immer wenn ich einen Agegroupler vor mir sehe, den noch zu überholen. So habe ich es geschafft noch vor dem Olympus 5 von ihnen zu überholen 😃

Und nach dem Olympus und Twister problemlos bewältigt waren, konnte ich meinen Vorsprung auch noch ausbauen 💪🏻

Am Ende hat dann nur noch der Apehanger seine 30 Burpees Tribut von mir eingefordert.

So kam ich nach 26km mit 1.600 Höhenmetern, 120 Burpees und einer Zeit von 5:42h kaputt aber glücklich ins Ziel 🏅🏅🏅

Es war wirklich eines der schönsten uns anspruchsvollsten Rennen bis jetzt und ich kann mir gut vorstellen, dort nächstes Jahr wieder an den Start zu gehen 😎⛰🏃🏻‍♂️💨

Sonntag dann hatte richtig schön angefangen.

Wir, Verena, Tobi und ich haben oben am Berg erstmal schön Frühstück gegessen und sind dann voller Vorfreude auf den Strand nach Barcelona gefahren 🚗☀️😎

Kurz vor Barcelona beschlossen wir uns noch schnell einen Kaffee bei McDonalds zu holen, was unseren ganzen Plan über den Haufen werfen sollte…

Als wir nämlich mit dem Kaffee zu unserem Auto zurückkehrten, war das Unglück bereits geschehen…

Die hintere Seitenscheibe war zerbrochen und all unsere Sachen waren verschwunden 😳

Man hatte uns ausgeraubt 😡😡😡

👮🏽‍♂️Die Polizei in Barcelona war dann auch wenig hilfreich und kam nach mehrmaligem Rufen nicht! 👮🏽‍♂️

Auch als Verena dann endlich mal einen Streifenwagen aufhalten konnte, machten die nicht mehr als uns die Adresse der nächsten Polizeidienststelle zu geben… 🚔

Nachdem wir den Fall haben dort aufnehmen lassen, haben wir noch den Mietwagen getauscht und sind dann ins Hotel gefahren, dass Verena und Lisa noch für uns organisiert hatten. 👌🏻😃

Naja am Ende waren wir froh, wenigstens unsere Geldbeutel , Handys und Medaillen noch zu besitzen, da wir die zum Glück dabei hatten 😅

🍀 Vielleicht haben wir ja Glück und bekommen noch was von der Versicherung 🍀

Road to Hawaii 🌺 Woche 23 Tag 1 🏃🏻🏅🇦🇹

Predator Race Masakr über 30k und 1.600 hm🏅🏅🏅

Und wieder neigt sich ein ereignisreiches Wochenende dem Ende zu.

Wie jedes Jahr zu Pfingsten, waren wir auch dieses Jahr wieder mit Freunden in die Berge gefahren. 

Dieses Jahr wieder nach Neukirchen am Großvenediger.

Normalerweise waren, Entspannung, Wanderausflüge und Aktivitäten wie Sommerrodelbahn und Ähnliches auf dem Plan gestanden. 🚶🏻‍♂️🏔

In diesem Jahr kam es dann doch anders als gedacht…

Zufällig sah ich ein paar Tage zuvor, dass ausgerechnet an dem selben Ort und an dem gleichen Wochenende, das Predator Race stattfinden sollte und da wir Tobi und ich ohnehin auch einen kleinen Trailrun machen wollten, schlug ich vor einfach eines der drei Rennen mitzumachen.

Nachdem die letzten Jahre die Nacht von Freitag auf Samstag immer sehr ausgiebig und lang gefeiert wurde, beschlossen wir das Rennen am Sonntag zu machen.

Wir dachten so ein kleiner Trainingslauf mit 15k könnte vor dem Spartanrace in Andorra 🇦🇩 ja nicht schaden und wenn man schonmal ein Rennen ums Eck hat, kann man es ja auch mitnehmen.

Samstag dann sind wir vor dem Frühstück mal kurz hingejoggt um uns schon mal den Start der Elite anzuschauen und ein paar Leute zu treffen. Da erfuhren wir dann auch ziemlich schnell, dass die Strecke vom Samstag geändert wurde und wohl statt der ausgeschriebenen 15k eher um die 28k haben würde.

Da war dann klar, dass es doch mehr als ein lockerer Trainingslauf werden würde…

Sonntag  Morgen ☀️☀️☀️

Die Anspannung vor dem Rennen ließ sich nun nicht mehr vermeiden.

Das es hart werden würde, war uns schon bewusst. Nur was dann kam lag doch außerhalb unserer Vorstellungskraft.

Am Start bekam erstmal jeder einen Sandsack, den wir dann auch erst 18km später wieder ablegen durften.

Erst einmal durften wir ihn eine sehr steile Passage bis zum Gipfel auf über 2000 Meter tragen. Bis dahin liefen wir auch noch die meiste Zeit mit @leonilars und @spartannette die Steilhänge hinauf und motivierten uns gegenseitig 😃🏃🏻🏔

Hat Spaß gemacht mit euch 😎

Am Gipfel warteten dann auch schon unsere ganzen Freunde, die uns schon mit lauten Rufen und fliegenden Fahnen erwarteten. Ein wirklich toller und motivierender Moment 🔥🔥🔥

Der Downhill lief dann leider nicht so gut wie erwartet. Der Sandsack hat mir ein lockeres Laufen unmöglich gemacht — bin mir aber sicher, dass man das trainieren kann.

Also ging es auch eher langsam Richtung Tal 🐌

Dort angekommen, warteten auch schon unsere Freunde, die auch danach noch an mehreren Streckenabschnitten mit motivierenden Rufen auf uns gewartet hatten und uns schlussendlich bis ins Ziel begleitet haben.

Vielen Dank an euch alle, dass ihr so lange mit uns durchgehalten habt 😃👌🏻❤️

Fazit

Nach über 30k, 1.600hm und fast 8h bekamen wir endlich unsere Medaille übereicht 🏅🏅🏅

Es war ein wirklich durch und durch schönes Rennen. Eine tolle Strecke mit sehr anspruchsvollen Hindernissen in einer wunderschönen Landschaft. Die Volunteers waren alle sehr motiviert, gut gelaunt und haben sogar von sich aus noch extra Wasser für die Teilnehmer organisiert 👍🏻😃

Und auch wenn sich ein paar über die extreme Streckenlänge beschwert haben, kann ich für mich sagen, dass ich jeden Kilometer, auch wenn es manchmal schmerzhaft war, gern gelaufen bin. 🏃🏻💨

So bin ich gestern endlich über die magischen 30k Laufstrecke gekommen, was mich schon sehr gefreut hat.

Das wird auf jeden Fall nicht mein letztes Predator Race gewesen sein und ich kann es auch nur jedem empfehlen es einmal auszuprobieren 👌🏻😃

❓Was haltet ihr von dem Format? Wie seht ihr das mit der Streckenlänge? So wie ich eher als Vorteil oder sagt ihr, das geht gar nicht. ❓