Wings for Life Worldrun 2021

YEAH! It´s Raceday!

Endlich kann ich das mal wieder sagen. Endlich wieder die Vorfreude und das kribbeln im Bauch!

Ok zugegeben, es ist nur ein virtueller APP-Run, aber da ich den „Wings for Life“ bis jetzt immer mit der APP gelaufen bin, macht es für mich keinen Unterschied.

Mega cool ist auch, dass Sabine und ihr Freund dabei waren und wir den Lauf im Englischen Garten gemacht haben. 

So jetzt mal zum Tag selbst…

Früh bin ich aufgewacht und war auch mega motiviert und hatte richtig Lust auf den Tag. 
Leider hatte ich schon kurz nach dem Aufstehen ziemliche Magenprobleme und hab deshalb nicht wirklich was zum Frühstück runtergebracht. Das hat sich bis zum Mittag auch nicht mehr geändert sodass ich mit fast leerem Magen an der Startlinie stand.

Als Start hatten wir uns den Monopteros ausgesucht. Von da aus hatten wir einen tollen Blick über den Englischen Garten. Da Heute der wärmste und schönste Tag der Woche war, war auch einiges los. Ganz München war draußen unterwegs und alles fühlte sich endlich mal wieder wie früher an 😄

Punkt 13 Uhr fiel dann der Startschuss und wir liefen los. Ich hatte mir für Heute 15 Kilometer vorgenommen und wollte so 7,5 Kilometer immer geradeaus laufen und dann einfach wieder umdrehen.

Am Anfang liefen wir uns erstmal gemeinsam gemütlich ein, bis dann jeder in seinem Tempo reingefunden hatte und wir uns langsam trennten.

Die ersten Kilometer liefen trotz der Hitze auch noch richtig gut bis ich dann plötzlich bei Kilometer 5 in ein Energieloch gefallen bin. Da ging dann plötzlich nichts mehr und ich musste sogar kurz stehenbleiben. Da wurden mir die Morgendlichen Magenprobleme zum Verhängnis. Ich hatte ja praktisch nichts gegessen. Zum Glück hatte ich ein paar Müsliriegel dabei um wieder etwas Zucker reinzubekommen. Die nächsten Kilometer musste ich immer wieder pausieren und Gehpausen machen. Meine Energie war einfach komplett weg. 
Dann endlich bei Kilometer 8 fing mein Müsliriegel an zu wirken und ich konnte etwas Gas geben. Das ging dann wieder 3 Kilometer gut, bis dann wieder die Luft raus war.
Mittlerweile war auch das Catchercar schon ziemlich nah, weshalb ich dann noch mal alle Energiereserven mobilisiert habe um wenigstens die 12 Kilometer zu schaffen. 
Aber selbst das war Heute zu viel des Guten. Die letzten Meter bevor das Auto mich eingeholt hatte ging bei mir nichts mehr und ich musste gehen. So haben mir dann am Ende noch knapp 100 Meter zu den 12 Kilometern gefehlt. 

Was für ein Brett!🥵🏃🏻‍♂️

Brütende Hitze und ein leerer Magen haben mir Heute alles abverlangt. Sowohl körperlich als auch mental musste ich einige Grenzen überwinden und bin somit trotzdem Stolz es geschafft zu haben, ohne aufgeben zu müssen 😊

Am Ende zählt bei diesem Lauf ja auch nicht nur das Ergebnis, sondern vor Allem, dass man dabei war und für den guten Zeck gelaufen ist 🦽🏃🏻‍♂️💪🏻

Am Schluss haben wir uns dann am Chinesischen Turm getroffen. Da gabs dann ein Finisher Bier und sogar eine Medaille für jeden von uns 🤩 Allein dafür hat es sich schon gelohnt mitzumachen!

Das Bier haben wir dann schön liegend und sonnenbadend auf der Wiese unterhalb vom Monopteros getrunken. Ein toller Abschluss von einem, im Nachhinein, mega schönen wenn auch anstrengenden Lauf 🏝😎🍻

Freu mich schon aufˋs nächste Jahr 🤩🤩🤩

OCR Munich Clubchampionships 2020 🏃🏻‍♂️🏅

Ich kann euch nicht sagen, wie froh ich war, als es am Samstag tatsächlich hieß:

„It’s Raceday!“ 🤩🤩🤩


Nach den ganzen vorhergehenden Absagen anderer Veranstaltungen, war es die ganze Zeit ein Hoffen und Bangen. Die letzen Tage davor hofften wir nur, dass nicht doch noch irgendein Verbot erlassen würde.

Aber zum Glück haben wir und unser Verein doch noch das „GO“ bekommen und konnten unsere Vereinsmeisterschaft austragen 😃

Mein Start war am Samstag erst um 12:24 Uhr. Und als mich die Caro am Vortag anrief und fragte ob ich vorher noch Marshall machen wollte, sagte ich natürlich sofort zu.

So hatte ich die Möglichkeit den Tag von der ersten Minute an auszukosten 😃

Samstag früh um 7:00Uhr ging es dann endlich los. Das Racegelände, oder auch das Grundstück der Mittels, ist nur 20 Kilometer von mir entfernt und war so gut mit dem Fahrrad zu erreichen.

Als ich ankam, waren schon einige Helfer am werkeln.
Ich schaute mich gleich erstmal auf dem riesengroßen Gelände um und bestaunte die Hindernisse, die überall aufgebaut waren.
Besonders beeindruckend war darunter das Hindernis, dass die Survivalrunner aus Augsburg mitgebracht hatten.
Aber seht selbst:

Um 9:30Uhr ging es dann endlich los! Der Startschuss fiel und im Abstand von wenigen Minuten liefen die ersten Läufer auf die Strecke…

Währenddessen standen Aylin und ich schon bereit die ersten Athleten an unserem Hindernis zu empfangen.
Wir hatten ein vermeintlich einfaches Hindernis bekommen, was sich später aber doch als ziemlich kniffelig herausstellte und einige ein Band kostete.

Dabei musste man eigentlich nur einen Reifen über einen kleinen Pfahl werfen.
Die Schwierigkeit bestand dann darin, dass der Reifen immer wieder drüber sprang obwohl er liegenbleiben musste. Zudem hatte man nur drei Versuche.

Von den Bändern hatte jeder Läufer 4 Stück bekommen und für jedes nicht geschaffte Hindernis, wurde ihm eins abgenommen und er bekam obendrein noch eine fünf minütige Zeitstrafe.

Wir hatten auf jeden Fall unseren Spaß, genossen die Stimmung und das tolle Wetter 😎☀️

Gegen 12:00Uhr war es dann auch für mich fast soweit. Ich machte mich langsam fertig und bereitete mich auf meinen Lauf vor.

12:24 mein persönlicher Startschuss 🏃🏻💨

Endlich war ich auf der Strecke! Der erste Teil lief ziemlich gut. Es ging erstmal einige Kilometer über schöne flache Trails durch den Wald, an Feldern vorbei und ab und an auch mal durch kühle Bäche. Das hat mir auch gut geholfen mit der extremen Hitze klar zu kommen. Sogar ein kleiner Hügel mit einem schönen knackigen Downhill war dabei 😃

Nach einigen Kilometern ging es dann auf den Hindernisparcour.

Der hatte es wirklich in sich!🔥🔥🔥
Es war wirklich alles dabei! Monkeybars, Carry’s, Walls mit und ohne Wasser, Spearthrow, Highrig, Lowrig, Slackline und am Ende das Multirig der Survivalrunners. Also alles was das Herz eines OCRˋlers höher schlagen lässt 😍😍😍

Mein erstes Band verlor ich dann tatsächlich an dem Hindernis, an dem wir zuvor den halben Tag verbracht hatten. Das hätte ich nicht erwartet 🤷🏻‍♂️
Das zweite dann, wie immer an der Slackline. Die hatte ich im Training aber auch mehr als vernachlässigt…
Umso mehr freute ich mich dann über den Speer, den ich wieder einmal erfolgreich ins Ziel befördern konnte 🎯😃

Zu dem Zeitpunkt war ich dann auch schon ziemlich k.o. Die Hitze machte mir immer mehr zu schaffen und raubte mir zusehends die Kräfte 🥵
Richtig hart war es dann am Lowrig, dass ich gerade so beim dritten Versuch geschafft habe. Und dann stand ich noch vor dem letzten großen Hindernis. Dem zweiteiligen Multirig!

Der erste Teil, ein paar Meter langes Seil, ging gerade noch, bevor meine Unterarme zumachten. Dann ging es an den zweiten Teil, der wieder sehr Armlastig war. Da ging erstmal gar nichts mehr!
Alle Blicke waren auf mich gerichtet, und ich kam einfach nicht weiter.

Zum Glück hatte ich auch hier drei Versuche und auch keine Lust aufzugeben. Nach zwei vergeblichen Versuchen, machte ich erstmal eine kurze Pause. Dann endlich, nach einer gefühlten Ewigkeit und brennenden Unterarmen, gelang es mir dann doch noch das Hindernis zu überwinden und mir ein Band zurückzuholen 🔥🔥🔥

Jetzt musste ich nur noch schnell über die Ziellinie und mir meine Medaille abholen 😃🏃🏻‍♂️🏅

Man war das hart am Schluss! Aber auch megaschön 🥵😍

Als dann alle im Ziel waren, wurden die Top 10 der Männer und Frauen auf die zweite Runde vorbereitet. Die durften dann nochmal Final gegeneinander antreten 🏃🏼‍♀️🏃🏻‍♂️

Aylin und ich machten wieder Marshal am gewohnten Hindernis. Da gab es jetzt nur noch einen Versuch und somit gab es hier eine regelrechte Burpeeschlacht! Und das bei gefühlten 40 Grad 🥵🥵🥵

Zum Glück waren wir nur noch Marshals. Das wäre noch um einiges härter als die erste Runde geworden, obwohl die jetzt ein paar Kilometer kürzer war…

Es war ein regelrechtes Kopf an Kopf Rennen der Athleten. Und alle haben bis zum Schluss hart gekämpft.

Dann standen unsere beiden Vereinsmeister 2020 fest:
Lucas Kempe🥇 & Anette Zeidler 🥇

Glückwunsch zu dieser tollen Leistung 🥳🥳🥳

Später gabs dann noch leckeres Essen, ein paar kühle Bier und vor allem ein geselliges Beisammensein mit Mitgliedern und Freunden bis in den späten Abend hinein… 🍖🥗🍻🥳

Für mich war es die erste Vereinsmeisterschaft und ich war maximal beeindruckt! 😮😍

Was unser Verein da auf die Beine gestellt hat, kann sich leicht mit großen Veranstaltern messen lassen:
– Eine tolle Laufstrecke ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
– Mega Hindernisse ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
– Tolle Organisation ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
– Helfer & Volunteers ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
– Bestes Wetter ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
– Wunderschöne Medaillen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
– Tolle Fotos ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Alles in Allem ein wirklich episches und unvergessliches Event 🤩

Es war mir ein Fest mit euch allen laufen und feiern zu dürfen! Hab mich mega gefreut euch alle wiederzusehen 😍🏃🏻‍♂️🍻🔥😃

Hier noch das offizielle Video vom Event auf YouTube:


Veranstalter & bester Verein @ocr_munich 
Coolstes Hindernis @survivalrunningaugsburg 
Sponsor @munchen.flughafen #flughafenmünchen 

📸Fotos  @about_pawel 
🏅Medalliendesign @der_maxm
🔥 Racegelände @moni_1841 & @thomas1841