Marathon Training 2021 – Update Woche 5 🏃🏻‍♂️☀️😎

Die ersten fünf Wochen von meinem Marathontraining sind jetzt um und es ist an der Zeit das Ganze einmal Revue passieren zu lassen.
Das erste Update gab es ja schon mal nach den ersten zwei Wochen. Da war ich noch ziemlich unsicher ob ich schon wieder fit genug wäre um den Marathonplan bis zum Ende durchzuziehen. Das hat sich aber mittlerweile geändert.

Jetzt, in der fünften Woche kamen die ersten wirklich großen Herausforderungen im Training auf mich zu. Das erste Mal richtiges Intervalltraining und am Sonntag der erste Halbmarathon.
Deshalb sah ich die Ergebnisse in dieser Woche auch ein bisschen als Gratmesser für die vergangenen und die kommenden Wochen an.
Wenn diese Woche schlecht gelaufen wäre, hätte ich dementsprechend mein Training überdenken müssen…

So, nun aber mal zu dieser Woche.

Alles in Allem lief es wirklich sehr gut. Den ersten Lauf in der Woche musste ich zwar verkürzen, da ich an dem Tag aufgrund von Arbeitsstress und einem dementsprechend langen Tag nicht mehr so viel Energie auf die Trails bringen konnte.
Dafür war dann das Intervalltraining mit dem „Yasso 800s“ am Donnerstag richtig gut und gleichzeitig mein schnellster 10er seit langem 😃

Das Highlight in meiner Trainingswoche war für mich aber der lange Lauf am Sonntag vor dem ich richtig Respekt hatte, da der mit 2:30 Stunden schon sehr lang für mich war.
Aber auch der lief richtig gut und locker! Zudem war es mein erster Halbmarathon in diesem Jahr 🤩🏃🏻‍♂️

Somit denke ich, dass ich auf einem sehr guten Weg bin und an dem Trainingsplan weiter festhalten kann. Bin gespannt was die nächsten Wochen so bringen und hoffe, dass es genauso gut weiter geht 🏃🏻‍♂️🏝☀️

Marathon Training 2021 – Woche 2 🏃🏻‍♂️📆

Woche 2

Etwas durchwachseN

Nachdem der lange Lauf am Sonntag so gut funktioniert hatte, dachte ich, dass ich diese Woche überhaupt keine Probleme bei meinem Training haben würde.

Der Lauf am Dienstag hat mich dann aber schnell wieder auf den Boden zurückgeholt. Der lief nämlich alles andere als gut, weshalb ich ihn auch etwas einkürzen musste.

Am Mittwoch dann das Highlight der Woche! Ich war das erste Mal seit langem wieder auf unserem Trainingsgelände und zum ersten Mal seit meiner Schulterverletzung im August 2020, habe ich alle Hindernisse ohne Probleme geschafft 🤩🤩🤩

Donnerstag dann der zweite Lauf der Woche. Obwohl der deutlich besser lief als der am Dienstag, habe ich auch den etwas verkürzt, weil auch der nicht so wirklich rund lief und ich meine alte Verletzung wieder etwas gespürt hatte.

Die restliche Woche, also die Osterfeiertage, war dann komplett Trainingspause. Da waren wir mit dem Camper in den Bergen, waren auch ein paar Mal wandern, aber haben sonst die meiste Zeit entspannt.🏔🧘🏻‍♂️😎

Den langen Lauf vom Sonntag habe ich dann einfach auf den Ostermontag verschoben 😁

Marathon Training 2021 – Woche 1 🏃🏻‍♂️📆

WOCHE 1

Es geht wieder los

Nach der Spartan EM im Dezember auf Teneriffa, war bei mir erstmal Trainingspause angesagt.
Neben einer Achillessehnenreizung hatte ich auch noch lange Zeit mit einer Knochenhautentzündung am Unterschenkel zu kämpfen und musste das erstmal auskurieren.


Da sich das Ganze doch länger hingezogen hat als erwartet, konnte ich nicht wie geplant im Januar mit dem Training starten, sondern musste noch ein paar Wochen länger pausieren.

Im Februar habe ich dann langsam angefangen, ein paar kurze lockere Läufe einzubauen. Außerdem habe ich noch mehr Fokus auf regenerative Einheiten gelegt. So habe ich regelmäßiges Yoga und Faszientraining eingebaut und mir professionelle Unterstützung von einer Osteopathin und einer Physiotherapeutin geholt.

Letzte Woche war ich dann endlich wieder soweit, dass ich ins Training einsteigen konnte 😃


Die erste Trainingswoche habe ich natürlich die Intensität sehr weit unten gehalten. Ich wollte nicht riskieren, wieder alte Probleme zurückzuholen.

Der Plan bestand aus insgesamt 3 Läufen mit abwechselnden Regenerationstagen an denen ich dann Kraft-, Stabi- und Yogaeinheiten eingebaut habe.

Jetzt ist die erste Woche um und ich muss ich muss sagen, es lief erstaunlich gut!
Besonders viel Respekt hatte ich vor dem gestrigen Longrun, da ich seit Dezember nicht mehr so lang gelaufen war. Überraschender Weise war das tatsächlich der lockerste Lauf der Woche und selbst Heute am Tag danach fühlen sich meine Beine klasse an 😃 So kann es definitiv weitergehen!


Falls du noch mehr Details zu meinem Trainingsplan wissen willst, kannst du hier die komplette Story lesen. Da gibt es dann auch jeden Tag ein Update vom Training 😉

Spartan European Championship 2020 🏃🏻‍♂️🏝⛰ – Part 4 – It’s Raceday 🤩

Am nächsten Morgen war es endlich soweit. Es war Raceday! Und trotz der Absage des offiziellen Events fühlte es sich an wie immer 😃

12. Dezember – Spartan Beast Tenerife (unofficial)

Da es heute keine Verpflegungsstationen geben würde, packte ich alles Nötige in meinen Trinkrucksack und dann konnte es auch schon langsam losgehen.

Bis zum Frühstück hatte ich noch etwas Zeit, deshalb gönnte ich meinen Beinen noch eine kleine Lockerungseinheit mit der Massagegun. Ein wirklich geniales Tool um Muskeln und Faszien zu bearbeiten 😃


Nach einem kurzen Frühstück ging es endlich los. Ich verabredete mich mit Tobi um 9:00 Uhr am Racegelände um pünktlich 9:20 Uhr zur offiziellen Startzeit loslaufen zu können.

Zu meiner Überraschung war trotz der Absage einiges los. Wir waren offensichtlich nicht die einzigen Starter Heute. 🤩

Einige Teams machten sich gerade fertig, während andere schon losliefen. Also fast wie beim richtigen Rennen, nur ohne das Ganze Drumherum.

Ich hatte noch etwas Zeit bis zum Start und unterhielt deshalb noch etwas mit den Veranstaltern vom Spartan Race.
Sie bedauerten die kurzfristige Absage sehr und freuten sich deshalb umso mehr, dass trotzdem so viele an den Start gekommen waren um Ihr eigenes Rennen zu laufen, um das Beste aus der Situation rauszuholen. Außerdem sagten sie uns auch, dass die komplette Strecke steht und wir natürlich alle Hindernisse benutzen dürfen. Natürlich nur auf eigene Gefahr 😃

Das ließen wir uns natürlich nicht zweimal sagen!

Jetzt ging es auch für uns an den Start! Die Stimmung war wirklich toll. Keine Spur von Frust oder Enttäuschung. Alle die hier waren, hatten mega gute Laune und freuten sich auf den Tag. Wir natürlich auch.

Der virtuelle Startschuss fiel, und pünktlich 9:20Uhr waren wir auf der Strecke. Das Wetter war wirklich perfekt. Es war nicht zu heiß und eine kühle Briese wehte vom Meer herüber.

Die Strecke war toll! Der erste Abschnitt führte uns die komplette Strandpromenade entlang und war schon mit etlichen Hindernissen gespickt.


Meine ersten Burpees durfte ich nach nur wenigen Minuten am Twister machen. Fast hätte ich ihn geschafft, aber auf dem letzten Meter ist mir dann doch die Kraft ausgegangen.

Die nächsten 30 folgten dann gleich ein paar Meter weiter an der Monkeybar. Die war mit den erhöhten Zwischenstreben echt schwerer als erwartet. Aber wenigstens den Beater habe ich gut geschafft.

Das letzte Hindernis auf diesem Abschnitt war der Barbwire Crawl, der uns direkt am Strand durch den schwarzen Sand führte. Eigentlich ganz cool, mal abgesehen von dem Sandhaufen in meinen Schuhen, der mich danach noch eine Weile begleitete.

Dann führte uns die Strecke über einen Kanal ins Landesinnere, wo wir dann nach einiger Zeit auf die ersten Carry Hindernisse trafen. Erst der Atlas Carry und dann der erste Carry ohne offizielles Gewicht. Hier hieß es jetzt kreativ werden, da weder Baumstämme, Eimer noch Ketten auf der Strecke waren.
Dafür lagen überall größere Steine, die sich als hervorragende Alternative herausstellten.
Es war echt schön zu sehen, dass auch alle anderen mit Felsbrocken auf der Schulter ihre Runde drehten.

Jetzt mussten wir nur noch über den Stairway to Sparta und den Bender bevor es wieder runter in den Kanal ging.

Nachdem wir uns wieder nach oben gekämpft hatten, kamen wir auf eine große weitläufige Fläche, auf der wir mal etwas Tempo machen konnten. Die Kulisse war echt mega. Besonders die riesige alte Brücke unter der wir durchliefen war beeindruckend.

Kurz danach erreichten wir das nächste Hindernis, den Olympus. Da er eins meiner Lieblingshindernisse ist, machten wir den gleich zweimal. Einmal mit und einmal ohne Ketten.

Auch ein immer wieder cooles Hindernis ist die Tyrolean Traverse die hier allerdings sehr viel höher hing als bei allen anderen Rennen bisher. Vorteil davon ist, dass man nicht am Boden schleift, allerdings darf man bei der Höhe auch nicht runterfallen.

Nach einer kurzen Laufpassage und einigen schönen Carry’s kamen wir an den Ape Hanger. Dieses Hindernis hatte ich bis jetzt noch in keinem Rennen geschafft.

Aber gerade weil es ein herausforderndes Hindernis ist, ist es auch sehr beliebt bei Läufern. Deshalb war es auch an diesem Tag sehr stark frequentiert. Ziemlich viele Athleten hatten sich hier versammelt und versuchten dieses Hindernis zu meistern.

Für mich war klar, dass ich es diesmal, gerade mit meiner Schulterverletzung, nicht schaffen konnte. Versuchen wollte ich es trotzdem.
Naja besonders weit bin ich nicht gekommen und so durfte ich wieder Burpees machen.

Das nächste Mal klappt es dann hoffentlich. Muss mal schauen, dass ich das trainieren kann!

Als Nächstes folgte eine längere Laufstrecke. Es ging wieder zurück in Richtung Meer. Mittlerweile merkte ich auch, dass ich schon eine Weile nicht mehr so lange Läufe gemacht hatte. Deshalb war ich auf dem wirklich gut und eigentlich auch schnell laufbaren Abschnitt doch relativ langsam unterwegs. Spaß machte es trotzdem!

Endlich am Meer angekommen, ging es dann auch gleich etwas besser. Die frische und kühle Luft sorgte für ordentlich Antrieb.

Dann kam eine etwas schwerer einsehbare Kreuzung, an der wir fast vorbeigerannt wären. Hier ging es nochmal ein Stück in die Gegenrichtung zum Sandbag Carry.
Zum Glück hatten wir die Abzweigung noch rechtzeitig gesehen, denn zu unserer Überraschung lag hier sogar ein Sandsack für die Athleten bereit. Eine gute Gelegenheit für ein paar schöne Fotos.

Das nächste Hindernis war der erste Spearthrow. Hier mussten wir wieder kreativ werden, da natürlich keine Speere herumlagen. Einer der Athleten kam auf die Idee stattdessen seinen Schuh zu werfen. Das ließen wir uns nicht zweimal sagen. Und so machten wir und auch alle Anderen aus dem Spearthrow kurzerhand einen Shoethrow. Ein echt lustiges Schauspiel.

Das hatte uns nochmal richtig motiviert und gab uns nochmal Energie für den Endspurt, denn jetzt ging es nur noch bergab in Richtung Zielgerade.

Wieder in Puerto de la Cruz angekommen ging es über eine hohe Wand wieder in Richtung Strandpromenade.
Am Ropeclimb trafen wir dann zufällig auch Lisa, die uns dann noch ein ganzes Stück begleitete und sogar noch ein paar Fotos und Videos von uns machte.

Jetzt war es zwar nicht mehr weit bis ins Ziel aber dafür gab es noch einige Hindernisse zu bewältigen.

Eins davon war die Slackline, die ich noch in keinem Rennen geschafft hatte. Hier gönnte ich mir dieses Mal drei Anläufe und siehe da, der dritte Anlauf klappte tatsächlich. Für mich ein absolutes Erfolgserlebnis! Hoffe ich schaffe es ab jetzt auch in einem richtigen Rennen.

Nur noch wenige Hindernisse trennten uns vom Ziel und die meisten waren auch sehr gut zu schaffen und so erreichten wir dann endlich den Zielbereich. Eine tolle Kulisse, auf einer Festung, direkt am Meer.

Die letzten drei Hindernisse vor dem Zieleinlauf lagen nun vor uns. Wobei das Vertical Cargo und die Slippery Wall ziemlich easy waren.

Das letzte Obstacle vor dem Ziel war allerdings das Multirig. Normalerweise eines meiner Lieblingshindernisse. Mit meiner kaputten Schulter kam ich dieses Mal leider nicht allzu weit und so durfte ich so kurz vorm Ziel nochmal 30 Burpees machen. Naja half ja nix.

Dann endlich war es soweit. Tobi und ich sprangen über das virtuelle Feuer und liefen ins Ziel. Ein toller Moment!

Wir waren echt ganz schön kaputt und froh zugleich. Fast wie bei einem richtigen Rennen…

Und ja, die Atmosphäre, die man sonst beim Zieleinlauf hat fehlte uns schon ein bisschen. Vor allem die Medaillenübergabe.
Ansonsten war nicht so viel Unterschied zu einem richtigen Rennen. Wir waren dreckig, verschwitzt und freuten uns auf die Dusche im Hotel.

Als Fazit kann man festhalten, dass es die beste Entscheidung war hierher zu fliegen und dieses megaschöne Rennen mitzulaufen.
Wir haben viele tolle Athleten getroffen, hatten eine Menge Spaß, klasse Hindernisse und eine superschöne Laufstrecke.
Alles in allem ein großartiger Tag, den wir auch nicht so schnell vergessen werden.

Spartan European Championship 2020 🏃🏻‍♂️🏝⛰ – Part 3 – Letzte Vorbereitungen

Nach der langen Tour gestern, war Heute erstmal entspannen angesagt.
So ging es nach dem Frühstück erstmal an den Strand.

8. Dezember

Die ersten HinderniSse

Das Wetter war wieder einmal perfekt. Ich genoss die die wärmenden Sonnenstrahlen und das beruhigende Geräusch der Wellen.
Manchmal ist es auch ganz schön, einfach mal nichts zu machen und einfach nur auf das Meer hinaus zu schauen.

Irgendwann Mittags dann bekam ich langsam etwas Hunger und gönnte mir direkt oberhalb vom Strand meine erste Paella 🥘 Die war wie erwartet sehr lecker und mit der Aussicht schmeckte sie noch mal so gut 😊

Nach dem Essen ging ich dann nochmal zum Spartan Gelände um zu schauen, ob jetzt endlich die ersten Lieferungen eingetroffen waren.
Und ja, das Gelände am Parkplatz war schon komplett abgesperrt und die ersten Paletten mit den Teilen für die Hindernisse waren zu sehen.

Zu meiner Überraschung waren sogar schon die ersten Wände im Startbereich aufgebaut. Um die Vorfreude zu steigern, musste ich die natürlich gleich ausprobieren.

Jetzt konnte das Wochenende langsam kommen 🤩🤩🤩

Am Abend ging es dann langsam zurück zum Hotel. Dort machte ich noch ein kurzes Workout am Pool bevor ich dann den Abend entspannt mit einer Folge der „Spartan Games“ ausklingen ließ.

9. Dezember

RACecourse check mit ToBi

Heute hatte ich mich früh mit Tobi, der gestern Abend auf Teneriffa eingetroffen war, zur Streckenbesichtigung verabredet.

11 Uhr ging’s los. Wir starteten am Spartan Gelände.

Der Course führte uns die Strandpromenade entlang. Dort war das Spartan Team schon fleißig am Aufbauen. Wir entdeckten immer mehr Hindernisse, die teilweise sogar schon aufgebaut waren.

Bis jetzt deckte sich die Strecke auch mit meiner Laufstrecke vom 6. Dezember. Ich war gespannt, ob sie auch an der epischen Kulisse bei den Bananenplantagen vorbeiführen würde.

Ein paar Kilometer weiter führte uns die Streckenmarkierung tatsächlich genau dort hin 🤩 Eine perfekte Kulisse für tolle Fotos. Bin gespannt, welches Hindernis hier auf uns wartet.

Wir folgten meiner Laufstrecke tatsächlich bis zum Ende. Dort war dann an einer Klippe mit tollem Blick auf das Meer, ein Schild auf dem „Durchgang Verboten“ stand, weshalb ich dort auch nicht weitergelaufen war.

Allerdings sahen wir, das genau auf diesem Weg eine weitere Streckenmarkierung war, also gingen wir weiter.
Der Weg war ziemlich cool. Ein schöner Trail am Rand der Klippen. Allerdings völlig ungefährlich, da der Weg nach unten von dichten Bäumen versperrt blieb.

Wir gingen noch eine ganze Zeit weiter, bis sich die Spur verlor und keine Streckenmarkierung mehr zu sehen war. Jetzt konnten wir nur noch raten, wo die Strecke weitergehen würde.

Auf FATMAP entdeckte ich dann noch eine schöne Strecke, die erst ans Meer und danach zu einem ziemlich hoch gelegenen Café führte, dass eine tolle Aussicht von oben versprach.

Nach kurzer Zeit erreichten wir dann auch schon den Strand. Über eine alte Treppe ging es an den Klippen vorbei nach unten. Da der Wasserstand anscheinend etwas höher als sonst war, war von dem Sandstrand nichts zu sehen. Stattdessen ein Meer von großen rundgewaschenen Steinen, was nicht weniger beeindruckend aussah. Ein echt schöner Spot.

Nach einer kurzen Pause ging es auch schon weiter. Nach oben.

Erst einen normalen Wanderweg der dann ziemlich schnell zu einem steilen und steinigen Trail wurde. Der erinnerte uns gleich ein bisschen an den Sandbag Carry in Oberndorf. Würde hier auch gut hinpassen 😁

Nachdem wir uns das steile Stück nach oben gekämpft hatten erreichten wir über eine Treppe eine Wohnsiedlung der anderen Art. Hier, hoch über dem Meer reihte sich eine riesige Villa neben die Nächste. Auch die Grundstücke waren riesig, mit großen Gärten, riesigen Palmen und meterlangen Zäunen. Wirklich beeindruckend.


Auch das Café war auf einem tollen Grundstück mit einem gigantischen Blick auf die Küste und das Meer. Nur leider hatte es, wahrscheinlich Coronabedingt, geschlossen. Naja mussten wir halt die Aussicht von draußen genießen…

Da es hier nicht weiterging machten wir uns wieder auf den Rückweg.

Wieder im Ort angekommen, gönnte ich mir noch ein Eis am Strand, bevor es dann langsam wieder, vorbei an ein paar neuen Hindernissen, zurück in Richtung Hotel ging, wo ich den Abend ruhig ausklingen ließ.

10. Dezember

Restday am Lago MartiAnez

Nachdem wir gestern doch einige Kilometer unterwegs waren, gönnten wir uns Heute einen Restday in der riesigen Poollandschaft des Lago Martianez.

Die größte Naturschwimmbeckenanlage mit Meerwasser in ganz Europa war die letzten Tage nur spärlich besucht und am heutigen Vormittag waren wir tatsächlich die einzigen Gäste. So hatten wir für einen Eintrittspreis von gerade mal 5,50€ sieben verschieden Badelandschaften auf 33.000 Quadratmetern für uns alleine.

Ok ein paar der kleinen Pools waren an dem Tag nicht mit Wasser gefüllt aber der große künstliche See in der Mitte des Geländes zum Glück schon, denn da wollten wir hin. Ein wirklich beeindruckender Ort!

Bevor es ins Wasser ging, nutzte ich die tolle Kulisse für ein kleines Workout um mich aufzuwärmen. Das Wasser war doch sehr kalt und da noch dazu ein ziemlich kühler Wind wehte blieben wir auch nicht allzu lang drinnen.

Relaxen konnten wir aber auch ganz gut draußen auf einer der zahlreichen Sonnenliegen. So ließen wir einfach mal die Seele baumeln.

Am Nachmittag gingen wir dann in eines der zwei Restaurants auf dem Gelände, die trotz dem fast niemand hier war geöffnet hatten.

Überraschenderweise war das sogar ziemlich voll. Da machte nämlich gerade das Aufbauteam des Spartanrace Mittagspause.

Da waren wir ja in guter Gesellschaft 🤩

Was dann passierte war, sagen wir mal unerwartet…

Nachdem wir etwas zu trinken bestellt hatten, kam auch schon die Bedienung mit einer Vorspeise und kurze Zeit später mit dem Hauptgericht um die Ecke. Das wäre ja an sich nichts ungewöhnliches, wenn wir etwas bestellt hätten. Hatten wir aber nicht 😅

Mir fiel dann ziemlich schnell auf, dass wir das gleiche Essen bekamen, wie auch die Leute vom Spartanteam und so vermutete ich, dass sie wohl dachten, dass wir dazugehören mussten. Na gut ich hatte auch ein Spartan Shirt an…
Mein Verdacht wurde noch bestärkt, als dann eine Familie die dort auch essen wollte, weggeschickt wurde.
War wohl für Spartaner reserviert…

Naja egal. Das Essen war gut und so spielten wir das Spiel einfach mit.

Lustig wurde es dann erst, als wir bezahlen wollten. Da wir ja offensichtlich trotz Badehose mit zum Spartan Team gerechnet wurden, sollte ich lediglich meinen Cappuccino den ich am Schluss bestellte selbst bezahlen.
Das kam für uns natürlich nicht in Frage.

Also versuchten wir ihnen verständlich zu machen, dass wir eben nicht zum Aufbauteam gehörten und nur zufällig zur selben Zeit dort waren.
Schlußendlich haben sie uns dann, nach etwas Beratungszeit, einen durchaus fairen Menüpreis gemacht.

Da hat sich der Spruch „Kleider machen Leute“ mal wieder bewahrheitet 😁

Am späten Nachmittag ging es dann auch schon wieder langsam in Richtung Hotel. Natürlich nicht ohne vorher nochmal den Aufbaufortschritt der Hindernisse zu checken. Da fehlte mittlerweile nicht mehr viel 🤩

11. Dezember

Ein schicksalhaFter tag

Heute, einen Tag vor dem Rennen stand nochmal ein kurzes Workout mit Meerblick auf dem Plan. Mit so einer Aussicht macht es gleich noch mehr Spaß 🏝😃

Danach machte ich noch einen lockeren Lauf in die Stadt, wo ich mich mit Tobi verabredet hatte. Heute war nochmal relaxen am Strand und shoppen am Spartan Merch angesagt.

Der sollte ab 15 Uhr öffnen und so hatten wir auch noch gut Zeit um was leckeres Essen zu gehen. Wir fanden ein tolles Restaurant direkt am Strand mit wirklich sehr leckerem Essen. Eine absolute Empfehlung ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Dann ging es auch schon zum Shopping. Als wir ankamen war schon einiges los. Schon lang nicht mehr so viele Spartaner auf einmal gesehen. Es war fast wie immer 😁

Alle freuten sich schon auf das bevorstehende Rennen und machten Selfie’s vor der Wand mit der Teilnehmerliste. Eine tolle Stimmung 🤩

Doch es sollte alles anders kommen…

Am Abend ging es dann langsam zurück ins Hotel und noch während des Abendessens – es war kurz vor 20 Uhr – dann die ersten inoffiziellen Meldungen:

„Das Rennen wird abgesagt!“

Zuerst hatte ich es als Falschmeldung abgetan. Es kann ja niemand nur 12 Stunden vor Rennbeginn eine Absage bekanntgeben!
Leider kam dann nur 30 Minuten später auch die offizielle Meldung per Mail 🥺

Nach der Meldung war eigentlich schon klar, dass es kein Rennen geben wird. Ein kleiner Hoffnungsschimmer blieb trotzdem und deshalb wartete ich auch noch.
Dann, kurz nach 23 Uhr war es dann leider offiziell. Das morgige Rennen wurde endgültig abgesagt 😢

Was sollten wir jetzt tun? Wir hatten extra den ganzen Stress mit den Coronaauflagen auf uns genommen um hierher zu kommen und das Rennen zu laufen!
Und auch wenn es sich ehrlicherweise auch schon ohne das Rennen mehr als gelohnt hatte, die Strapazen auf sich zu nehmen, war ich nicht bereit dieses Wochenende ohne ein Rennen abzuschließen 💪🏻🏃🏻‍♂️😁

Also beschloss ich, noch in dieser Nacht, das morgige Rennen trotzdem zu laufen! Aber jetzt hieß es erstmal schlafen…

Im nächsten Kapitel gibt es dann den Rennbericht. Seid gespannt 🤩

Trailrun zum Schachensee 🏃🏻‍♂️🏔

Heute, am 1.November 2020, also einen Tag vor dem zweiten Lockdown wollte ich auf jeden Fall nochmal in die Berge.
Zum Einen um das gute Wetter zu nutzen und zum Anderen um noch einmal auf einer Alm einzukehren.

Allzu lang sollte es Heute allerdings nicht werden, da Nachmittags schlechteres Wetter angesagt war. So suchte ich mir diesmal eine Strecke, die ich schon kannte um die Zeit gut abschätzen zu können.

Die Wahl fiel auf den Schachensee. Dieses Mal mit einer stark verkürzten Route. Beim letzten Mal waren es schließlich 36 Kilometer…

Es war deutlich kühler als beim letzten Mal, sodass mir der erste Anstieg wesentlich leichter vorkam. Dann ging es bis zur Partnachklamm fast nur noch bergab und ich konnte es schön laufen lassen.

Dann ging es auf den schwierigsten und steilsten Teil der Route – den Kälbersteig.
Der führt von der Partnach ziemlich gerade einige Kilometer direkt nach oben und verzichtet dabei auf unnötige Schlenker und Serpentinen. Dadurch ist er natürlich um einiges kürzer als der geschotterte Serpentinenweg aber auch um einiges steiler.

Trotzdem würde ich diesen Weg immer wieder gehen und auch jedem empfehlen, da er landschaftlich ganz klar die bessere Wahl ist.


Man geht die ganze Zeit durch den Wald über Wurzeln, Steine und teilweise hohe Treppenstufen aus Holzstämmen.


Zwischendurch wird man auch immer wieder mit einer tollen Aussicht belohnt. Eine gute Gelegenheit um eine kurze Pause einzulegen.

Als ich dann den Kälbersteig geschafft hatte, trat ich aus dem Wald heraus und blickte auf die atemberaubende umliegende Berglandschaft.
Anders als beim letzten Mal, war diesmal auf den Gipfeln schon ordentlich Schnee – ein toller Anblick.


Jetzt war es auch nicht mehr weit bis zum Ziel – dem Schachensee.

Nur wenige Minuten später war es dann soweit. Eine kleine Abzweigung führte runter zum See. Ein toller Anblick!
Alles schneebedeckt und das Wasser war sogar schon von einer dicken Eisschicht bedeckt.

Ursprünglich wollte ich mich ja nach dem Aufstieg im See abkühlen. Konnte ja nicht ahnen, dass es so kühl werden würde 😅

Naja eine kurze Pause machte ich trotzdem. Ich genoss die Stille und die Einsamkeit an dem fast schon magisch anmutenden Ort. Hier konnte ich wirklich abschalten und einmal richtig entspannen.

Einige Minuten später, es wurde langsam etwas kühler; machte ich mich dann schon wieder auf den Rückweg.
Dieses Mal ging ich fast dem selben Weg, den ich beim Aufstieg schon gegangen war.

Und den Kälbersteig runterzuballern machte schon wesentlich mehr Spaß als hochzusteigen. Und ging natürlich auch viel schneller.

Es dauerte nicht lang, da war ich schon wieder an der Partnach. Hier wählte ich dann eine andere Route, da ich ja unbedingt noch auf eine Alm wollte, bevor es endgültig zurück ging.

Also ging es nochmal bergauf, oberhalb der Partnachklamm entlang, Richtung Garmisch.
Langsam zogen auch schon die ersten Regenwolken auf und gerade als es anfing und die ersten Tropfen fielen, erreichte ich auch schon die Alm.

Also nicht nur eine gute Gelegenheit um ein Radler zu trinken, sondern auch um den Schauer abzuwarten. Der war zum Glück nur kurz und so machte ich mich dann doch relativ schnell wieder auf den Weg in Richtung Bahnhof.

Wieder mal ein toller Tag in den Bergen. Was gibt es schöneres am letzten Sonntag vor einem Lockdown 🙂

Wie habt ihr das letzte Wochenende genutzt? Was habt ihr erlebt?

Trailrun über Rötelstein und Heimgarten ⛰🏃🏻‍♂️☀️

Nachdem es das letzte Mal aufgrund der enormen Schneehöhe nicht mit dem Gipfel geklappt hat, waren es am Sonntag gleich vier ⛰😃

Geplant hatte ich an diesem Wochenende ursprünglich gar nichts.
Nachdem ich gemütlich gefrühstückt hatte und den Wetterbericht angeschaut hatte, fasste ich dann doch den Entschluss spontan in die Berge zu fahren.
Das Wetter war ja wieder traumhaft.☀️☀️☀️

Nach dem Schneechaos beim letzten Mal suchte ich dieses Mal nach einem etwas kleineren Berg und fand dann relativ schnell den Rötelstein, der auch einen recht guten Blick auf die umliegenden Berge und Seen versprach ⛰🤩

Es lief echt super. Nach relativ kurzer Zeit war ich oben und konnte die wirklich fantastische Aussicht vom Gipfel genießen. Auch die Strecke war echt schön und machte Lust auf mehr.

Und da ich noch genug Zeit hatte, ging es danach noch auf den Heimgarten.
Der Anstieg war schon wesentlich anspruchsvoller aber auch schnell gemeistert.
Oben angekommen, machte ich noch eine kurze Pause und gönnte mir ein leckeres Radler in der Sonne.

Dann ging es auch schon wieder auf den Rückweg. Der führte mich noch über zwei weitere, kleine Gipfel, Rauheck und Buchrain. 🏃🏻‍♂️😃

Nach 18 km und ein paar schönen Stunden in der Natur war ich dann auch schon wieder im Tal angekommen.

Schön war’s! Und wieder einmal war es die beste Entscheidung aufzustehen und loszufahren 😎☀️🏃🏻‍♂️

Auszeit vom Alltag – Roadtrip in den Norden ☀️🏔🏝

In 9 Tagen quer durch Deutschland 🇩🇪 und Dänemark 🇩🇰 

Am 19.September war es endlich mal wieder soweit. Endlich mal wieder aus dem Alltag ausbrechen, etwas Neues sehen und entspannen 😊

Tag 1 – „Drei Gleichen“

Als erste Station und Auftakt in den Urlaub hatte ich mir einen kleinen Sightseeingrun über die „Drei Gleichen“, in meiner alten Heimat – Thüringen, vorgenommen. 🏃🏻‍♂️🏰☀️

Hier war ich das letzte Mal als kleiner Junge gewesen…

Nachdem ich in der Nacht schon mal zum Startpunkt gefahren war, konnte ich auch gleich zum Sonnenaufgang loslaufen.
Am Anfang war es noch ziemlich kühl, um die 5 Grad, aber da es auch gleich zur ersten Burg ordentlich rauf ging, war das nur ein Vorteil für mich.
Es lief richtig gut, die Strecke war überraschend abwechslungsreich und hat richtig Spaß gemacht 🏃🏻‍♂️🤩
Nach 13 Kilometern war ich dann auch schon wieder am Auto 🚙 

Ein toller Start in den ersten Urlaubstag 😃

Mittlerweile war es ganz schön warm geworden und da ich die halbe Nacht durchgefahren war, entschied ich mich dazu, einen sonnigen Platz für einen kurzen Nap zu suchen, bevor es weiter ging.😴

Frisch und ausgeruht ging es dann auch schon weiter.

Als nächstes fuhr ich nach Heiligenstadt um meinen Opa und meine Eltern zu besuchen.
Das hatte ich eigentlich schon viel früher mal geplant aber aus bekannten Gründen immer wieder verschoben.
Dort trafen wir uns dann bei schönstem Spätsommerwetter im Garten, tranken Kaffee (später auch Bier), aßen Kuchen, quatschten viel und ließen es uns einfach mal gut gehen ☀️☀️☀️

Am Abend fuhren wir dann nach Nieste und ließen den Tag mit einem guten Glas Wein 🍷 ausklingen.

Tag 2 – Nach Norden

Morgens, gut ausgeschlafen und gestärkt vom Frühstück, packte ich dann langsam meine Sachen.
Bevor ich dann losfuhr musste ich aber noch die Armbrüste von Peter anschauen und testen.
Hat mega Spaß gemacht, damit zu schießen. Vielleicht hol ich mir ja auch eine Kleine 🏹🤩

Nachdem ich eine Runde Wilhelm Tell spielen durfte ging es auch schon weiter.

Die nächste Station war Hamburg.

Da ich nicht die ganze Strecke durchfahren wollte, machte ich Unterwegs dann noch eine ausgedehnte Pause an dem schönen Flüggenhofsee bei Munster. Ein echt schöner See mit ein paar kleinen Sandstränden. 
Perfekt zum Sonnen(Baden) und relaxen 😎 

Da schaute ich auch gleich, wo ich am Abend mein Lager aufschlagen würde.
Die Wahl fiel hierbei auf die Harburger Berge ⛰  Ein großes Waldstück bei Hamburg mit ein paar Hügeln. Berge würde ich die ja nicht gerade nennen 😂
Am frühen Abend kam ich dort an und gönnte mir erstmal einen Kaiserschmarren zum Abendbrot. Den gabs am Fuße der Berge, auf einer Berghütte, die wahrscheinlich die am niedrigsten gelegene Deutschlands ist 😁

Langsam wurde es kühler und die Sonne begann unterzugehen. Zeit ein Lager für die Nacht zu suchen.
Ich lief ein ganzes Stück in den Wald hinein, aber ein wirklich optimaler Platz ließ sich einfach nicht finden. Entweder die Bäume waren zu dicht oder zu weit voneinander entfernt um meine Hängematte aufzuspannen.
Irgendwann fand ich dann doch noch einen geeigneten Platz. Dort aß ich noch eine Kleinigkeit und legte mich dann relativ schnell schlafen.

Tag 3 – Hamburg

Am nächsten Morgen, ich hatte echt gut geschlafen, ging es dann nach Hamburg.
Zuerst suchte ich mir einen Bäcker, wo ich mir erstmal Frühstück und einen Cappuccino holte. Der schlechteste Cappuccino den ich je getrunken hatte 😅 aber wenigstens die Semmeln waren gut…

Frühstück gab es dann wieder an einem schönen See, in der Sonne ☀️
So schmeckt es doch am Besten. Und da das Wetter so gut war, entschloss ich mich auch gleich noch eine Workout Runde um den See zu machen.
Wieder ein super Start in den Tag 😃

Später wollte ich mich dann eigentlich mit Luisa treffen, die dann leider doch keine Zeit hatte, also verkürzte ich meinen Hamburgaufenthalt etwas.
Ich gönnte mir noch einen schönen, relaxten Nachmittag an der Alster und machte mich am späten Nachmittag auf, ans Meer zu fahren.

Nordsee

Endlich angekommen, freute ich mich schon endlich die Weite des Meeres zu sehen und die Füße in das kalte Nass einzutauchen. Am Fuße der Düne stand ein großes Schild mit der Aufschrift „Nordsee“.
Ich hatte es geschafft! Oder doch nicht?

Oben angekommen, blickte ich auf eine riesige Grünfläche. Von Wasser weit und breit keine Spur. Eine ziemliche Enttäuschung…

Naja, dann musste das Wasser eben noch warten.
Jetzt musste ich mir erstmal einen Platz für die Nacht suchen und da ich keine Lust mehr hatte, ein abgelegenes Plätzchen zu suchen, entschloß ich mich dieses Mal auf einen Campingplatz zu fahren.

Der war auch recht schnell gefunden. Und da der direkt am Meer lag und einen eingezeichneten Strand hatte, stieg meine Hoffnung, heute doch noch das Meer zu sehen.

Und ja, der Platz hatte einen direkten Zugang zum Meer. Allerdings war um diese Zeit, es war schon nach Sieben, leider Ebbe, weshalb ich das Wasser wieder nur aus der Ferne sehen konnte.

So ließ ich den Abend eben mit einem schönen Wattspaziergang im Sonnenuntergang ausklingen. Auch nicht so schlecht 😃

Tag 4 – Husum

Am nächsten Morgen gönnte ich mir erstmal eine schöne Barfuß-Laufrunde am Meer. Es gibt nichts besseres als frische Meeresluft beim Laufen 🏝
Dazu noch das beruhigende Bild des Nebels, der sich über das Watt und die grünen Dünen legte. Einfach traumhaft 😍

Nach diesem tollen Start und einem leckeren Frühstück in der Sonne, ging’s dann weiter nach Husum, wo ich mich mit Steffi verabredet hatte.
Sie war dort gerade zu ihrer Heilpraktikerprüfung, eine gute Gelegenheit sich mal wieder zu treffen 😃

Ich war schon etwas früher da und sicherte uns schonmal einen schönen Platz am Strand 🏖 Dort gab es auch einen sehr guten Imbiss mit Sitzlounge und den besten Fischbrötchen, die ich seit langem gegessen hatte 😋
Ein toller Platz zum entspannen…

Dann kam auch schon Steffi. Wir hatten uns eine halbe Ewigkeit nicht mehr gesehen…
Wir suchten uns ein schönes Plätzchen zwischen den Strandkörben mit Blick auf das langsam zurückkehrende Nordseewasser und erzählten uns von den vergangenen Monaten. Was in der Zeit passiert war und was es Neues gab.

Irgendwann am Nachmittag war dann auch endlich das Wasser zurück und ich konnte endlich im Meer baden gehen 🐬🌊
Und an dem wunderbar warmen und sonnigen Tag, tat die Erfrischung besonders gut 😎

Wir blieben noch bis zum Abend und genossen den Blick auf das Meer und die untergehende Sonne, die sich auf der Wasseroberfläche spiegelte.

Ein perfekter Tag 😃

Dann hieß es auch schon wieder Abschied nehmen. Steffi blieb noch eine Nacht in Husum und mich trieb es noch etwas weiter nach Norden.

Ich hatte mir zuvor einen schönen Schlafplatz, gerade einmal eine Stunde entfernt, für die Nacht rausgesucht.
Es ging nach Dänemark 🇩🇰🤩

Dort gibt es zwar kein Jedermannsrecht wie in Schweden oder Norwegen. Dafür gibt es dort ausgewiesene Zeltplätze und Notunterstände, die zur freien Verfügung stehen. Eine Übersicht dieser findet man in der App „Shelter“. Eine tolle Sache 😃

In Dänemark angekommen, fuhr ich auf einen Wanderparkplatz und dann waren es noch knapp zwei Kilometer zu Fuß durch den Wald, bis ich meinen Zeltplatz erreichte. Dank meines „2 Seconds“ von Quechua 🏕 war der Zeltaufbau auch im Dunkeln in wenigen Sekunden erledigt. Und nur wenige Minuten später schlief ich auch schon ein 😴

Tag 5 -Der erste Tag in Dänemark 🇩🇰

Nach einer sehr erholsamen Nacht, packte ich meine Sachen und fuhr zum Frühstück an einen wunderschönen Platz am Meer mit Blick auf den Sonnenaufgang 🌅 🌊


Dieses Mal musste ich auch nicht erst auf das Wasser warten, da ich jetzt nicht mehr an der Nordsee sondern an der Ostsee war.

Nach einem ausgiebigen Frühstück fuhr ich erstmal in den Supermarkt nach Gråsten um meine Vorräte aufzufüllen. Natürlich nahm ich mir auch, wie immer in Skandinavien, eine Tüte mit losen Süßigkeiten mit 😋

Nach einem leckeren Kaffee hielt ich auch gleich Ausschau nach einem schönen Spot für meinen heutigen Sightseeingrun.
Meine Wahl fiel auf das „Gråsten Slot“. Ein schönes Schloß an einem großen See und einem relativ großem Waldstück mit vielen Wanderwegen. Also eine schön abwechslungsreiche Strecke mit einigen Kilometern Länge 🏃🏻‍♂️

Der Lauf führte mich durch den Schloßgarten, vorbei an kleinen und großen Seen, über schöne Waldtrails und wieder zurück zum Schloß. Eine super schöne Strecke.

Nachdem ich dann noch ein bisschen durch den Ort geschlendert bin, fuhr ich zu einem kleinen Badestrand um das Wasser zu testen. Es war zwar ziemlich frisch aber für eine kurze Abkühlung genau das Richtige.

Nachdem ich noch eine ganze Weile in der Sonne entspannt und eine Kleinigkeit gekocht hatte, machte ich mich auf den Weg, mir meinen heutigen Platz für die Nacht anzusehen. Auf dem Weg gab es auch immer mal wieder schöne Plätze, die zum Verweilen einluden.

Der heutige Platz war sehr schön angelegt. Eine große Wiese mit Feuerstelle und einem Picknickplatz. Hinter einer Baumreihe ging es direkt zum Meer.
Ansonsten war ringsherum nichts außer ein paar Wiesen auf denen ein paar Pferde und auch ab und zu ein paar Rehe standen.

Nachdem ich dann mein Zelt aufgeschlagen und alles für die Nacht vorbereitet hatte, machte ich mich auf den Weg die Stadt zu erkunden.

Sønderborg

Èin kleines Hafenstädtchen mit einer schönen Hafenpromenade, einer kleinen Einkaufsmeile mit vielen Restaurants. Alles sehr gemütlich und vor allem keine Spur von Streß oder Eile.

Wenn man die Augen offen hält, kann man auch immer wieder schöne künstlerische Details entdecken.

Hier blieb ich noch eine ganze Weile und genoss den Anblick der Abendsonne, die sich auf dem Wasser spiegelte und den Ort in ein spätsommerliches Licht hüllte.

Wieder am Schlafplatz angekommen, machte ich mir noch einen kleinen Snack und schaute mir den Sonnenuntergang über dem Meer an.

Irgendwann nachts – ich schlief schon eine Weile, wurde ich von irgendeinem Tier geweckt, dass durch das Zelt hindurch an meinem Zeh knabberte 😳

Dazu muss man wissen, dass mein Zelt relativ kurz ist und ich mit ausgestreckten Beinen an der Zeltwand anstoße.

Na auf jeden Fall war da irgendein Tier, dass ich nicht identifizieren konnte. Es war ja schließlich stockdunkel und es gab auch keine Geräusche von sich. Ich vermute, dass es sich vielleicht um ein Pferd handelte, da ich dort in der Nähe ein paar gesehen hatte, die sich relativ frei bewegen konnten.

War auf jeden Fall etwas unheimlich 😅

Tag 6 – Sønderborg

Am nächsten Morgen fuhr ich wieder zum Hafen von Sønderborg.
Heute stand ein schönes Strandworkout auf dem Plan.

Ein paar Kilometer an der Küste laufen. Unterwegs habe ich dann noch ein paar Bodyweight Übungen eingebaut.

Den restlichen Tag hab ich nur mit relaxen am Strand und ein bisschen Sightseeing verbracht.

Am späten Nachmittag, machte ich mich dann auf meinen heutigen Schlafplatz zu suchen. Dieses Mal fand ich eine megaschöne Stelle im Osten der Insel.
Der Platz lag direkt am Meer, etwas oberhalb an einem Steilhang mit toller Aussicht.
Dort gab es auch wieder eine Feuerstelle und einen Picknickplatz zum sitzen 😍
Das Nachtlager hatte ich schnell errichtet. Jetzt hieß es nur noch etwas trockenes Holz zu sammeln, damit ich es mir später am Feuer gemütlich machen konnte.

Gesagt, getan!
Nach dem Essen, die Dämmerung setzte langsam ein, entfachte ich das Feuer und genoß eine Weile die Wärme, die Aussicht aufs Meer und das leise Knistern.

Später, als die Sonne untergegangen war, holte ich mein iPad, stellte es neben die Feuerstelle und schaute ich mir noch einen schönen Film auf Amazon an.
Ein toller Abend 😃

Tag 7 – Zurück in Deutschland

Am nächsten Morgen sollte das Abenteuer Dänemark leider schon zu Ende gehen. Jetzt hieß es langsam wieder Richtung Süden fahren.


Zuvor ging es aber noch einmal in den Supermarkt, mich mit nordischen Spezialitäten wie „Reke Ost“, „Brunost“ und Süßigkeiten einzudecken.

Ein guter Kaffee und ein leckerer dänischer Minikuchen durfte natürlich auch nicht fehlen.


Zum Frühstück fuhr ich noch ein letztes Mal an den Strand.
Diese Momente vermisste ich jetzt schon…

Es ging Heute aber noch nicht komplett zurück.


Die nächste Station war ersteinmal Bad Segeberg, wo ich mich noch einmal mit Steffi traf. Hier hatte ich endlich mal die Gelegenheit ihre Heimat kennenzulernen.
Sie zeigte mir alles, wir schwelgten in Erinnerungen und verbrachten noch einen schönen Abend zusammen 😃

Tag 8 – Getting Tough Oberhof

Am nächsten Morgen aßen wir noch zusammen Frühstück bevor ich mich wieder verabschieden musste.

Jetzt stand eine ziemlich lange Fahrt vor mir. Der nächste Halt sollte das 500km entfernte Oberhof in meiner wunderschönen Heimat Thüringen sein.
Dort fand Heute eine der wenigen Laufveranstaltungen des Jahres statt und einige Mitglieder des OCR Munich waren dort angemeldet.

Ich konnte leider wegen meiner immer noch andauernden Schulterverletzung nicht teilnehmen.
Da es aber auf dem Weg lag, wollte ich es mir zumindest einmal ansehen und unsere Leute anfeuern.

Dort angekommen, war das Wetter zum Glück so mies, dass ich es nicht mehr als ganz so schlimm empfand dort nicht teilnehmen zu können…
Es regnete in Strömen und bei Temperaturen um die 6 Grad, war es auch nicht sonderlich warm.

Die Veranstaltung an sich ist aber sicher eine Teilnahme wert. Es war alles sehr gut organisiert und die Strecke soll auch ziemlich außergewöhnlich sein.

Gelohnt hat es sich auf jeden Fall, einen kleinen Abstecher zu machen. So hatte ich die Gelegenheit ein paar Freunde, die ich schon länger nicht getroffen hatte wiederzusehen.

Dann ging es weiter…

Ursprünglich wäre jetzt der Plan gewesen, mir einen Platz für die Nacht zu suchen und dann Morgen früh weiter nach Hause zu fahren. Aufgrund des sich nicht bessern wollendes Wetters entschloß ich kurzerhand doch noch die lange Heimfahrt anzutreten.
Am nächsten Tag sollte es im Gegensatz zu Oberhof in München sehr sonnig werden.

Tag 9 – Trailrun zum Demeljoch

Am nächsten Morgen, ich hatte doch relativ lang geschlafen, wurde ich von den ersten Sonnenstrahlen, die durch mein Dachfenster schienen geweckt.
Es sollte, so wie angekündigt, ein schön sonniger Tag werden und da ich noch den ganzen Tag den Mietwagen zur Verfügung hatte, entschloß ich, meinen letzten Urlaubstag zu nutzen um nochmal in die Berge zu fahren.

Nach einem guten Frühstück nahm ich meinen „Trailrunning Guide“ und suchte mir eine Route heraus.

Die Wahl fiel auf das Demeljoch. Die Strecke war nicht zu lang und der Start am Sylvensteinsee versprach eine tolle Aussicht.
12 Uhr war ich endlich am Parkplatz angekommen. So spät war ich selten am Berg…

Das Wetter war der Wahnsinn! Strahlender Sonnenschein und kaum eine Wolke am Himmel. Einfach traumhaft.

Die Strecke war megaschön. Kleine Trails schlängelten sich durch den Wald den Berg hinauf. Immer wieder gab es lichte Stellen, durch die man auf den Sylvenstein und das Bergpanorama schauen konnte.
Dann plötzlich, knapp über 1.000 Höhenmetern, traf ich auf das erste Schneefeld. Am Anfang war die Schneedecke noch relativ dünn und ich konnte noch gut laufen. Doch je höher ich kam, desto dicker wurde diese.

Ich kämpfte mich noch einige Kilometer durch den mittlerweile bis zu hüfthohen Schnee, bis es dann schließlich, knapp zwei Kilometer vom Gipfel entfernt, kein Weiterkommen mehr gab und ich die Tour abbrechen musste.
Mittlerweile war es nämlich schon halb vier und ein Weitergehen hätte dazu geführt, dass ich in die Dunkelheit gekommen wäre.

Also machte ich eine kurze Pause, genoss die Sonne und das winterliche Panorama und machte mich dann auf den Rückweg.


Nach gut einer Stunde war ich dann aus dem Tiefschnee raus und konnte endlich wieder laufen. Ab jetzt ging es schnell den rutschigen Trail hinunter. Eine schöne Belohnung für den anstrengenden Aufstieg.

Unten angekommen blieb ich noch eine Weile, machte mir eine Brotzeit am Sylvensteinsee und genoss das Panorama und die letzten Sonnenstrahlen.

Es hätte wohl keinen besseren Abschluss für meinen Urlaub geben können.
Ich freu mich jetzt schon auf das nächste Abenteuer.

Was habt ihr dieses Jahr im Urlaub gemacht? 
Was könnt ihr mir für meinen nächsten Roadtrip empfehlen?

Trailrun zum Schachenhaus 🏔🏃🏻‍♂️☀️

Samstag ist Trailruntag 😃

An diesem Wochenende ging es wieder nach Garmisch. Einfach ein toller Ort mit vielen Trails, die noch gelaufen werden wollen 🏔

So auch an diesem Tag.

Dieses Mal hatten wir noch keine Route vorgeplant. Stattdessen klickten wir sie uns auf dem Weg nach Garmisch in Komoot zusammen. An für sich nicht die schlechteste Idee vorausgesetzt, man rechnet den Rückweg richtig ein. Dazu aber später mehr…

Nur wenige Gehminuten vom Bahnhof entfernt, ging es auf den Trail.

Eine tolle Strecke! Gleich zu Beginn konnten wir das erste relativ flache Stück gut laufen. Der erste kleinere Anstieg führte uns über schöne, schattige Wurzeltrails durch den Wald nach oben.

Das erste Stück war geschafft! Und schon ging es wieder nach unten Ein schöner schneller Downhill mit Blick auf das glasklare und eiskalte Wasser des Partnach, bis wir kurz vor der gleichnamigen Klamm wieder in Richtung Gipfel abbogen.

Wieder ging es in den Wald aber dieses Mal um einiges steiler nach oben. Laufen war jetzt unmöglich geworden und so kämpften wir uns über die vielen aus Holzstämmen gefertigten Treppenstufen und Wurzeltrails immer weiter nach oben.

Auf dem Weg gab es immer wieder schöne Aussichtspunkte und Flecken, die zum kurzen Verweilen einluden…

Irgendwann war es dann soweit. Wir traten aus dem Wald und blickten in eine atemberaubende Bergkulisse 😍 Das Bild war von schroffen Felsen, riesigen Geröllfeldern und unerreichbar scheinenden Gipfeln geprägt. Einfach nur beeindruckend 🏔🤩

Jetzt war es auch nicht mehr so weit zu unserem Tagesziel.

Nach mittlerweile über 5 Stunden und 17 Kilometern erreichten wir endlich das Schachenhaus 😃 Dort angekommen gönnten wir uns erstmal eine kleine Brotzeit und ein leckeres Mittenwalder Bier 🍻😋

Leider gab es dort oben keine Möglichkeit unsere Trinkrucksäcke mit frischem Wasser kostenlos aufzufüllen, weswegen wir dann tatsächlich stilles Wasser in Plastikflaschen dafür kaufen mussten. Einen Liter gönnte ich mir trotzdem, auch wenn ich die 5€ dafür schon ziemlich übertrieben fand…

Nachdem wir uns etwas ausgeruht und gestärkt hatten, ging es dann schon an den Abstieg. Es dauerte nicht lang, da sahen wir einen kleinen Abzweig, der nach nur wenigen Metern enden sollte. Das wollten wir uns genauer ansehen und bogen kurzerhand ab.

Eine sehr gute Entscheidung! Am Ende des Weges war eine Bank mit der wohl besten Aussicht, die man in den Bergen haben kann 🤩🏔

Von hier konnten wir das ganze Reintal und alle umliegenden Gipfel überblicken. Ein toller Spot 😍

Diese Gelegenheit mussten wir dann doch noch für eine zweite Pause nutzen. Wir hatten ja auch noch Gipfelwein und Käse dabei, den wir uns hier gut schmecken ließen 🍷 🧀 😋

Nach einigen Minuten ging es dann endlich auf die Downhillstrecke 🏃🏻‍♂️😃 Die war megaschön aber auch ziemlich anspruchsvoll. Sehr steile und enge Wege mit losem Gestein, steilen Hängen und toller Aussicht. Ein riesen Spaß da runter zu rennen, auch wenn es uns schon sehr viel Konzentration abverlangte 🏃🏻‍♂️🏃🏻‍♂️💨

Nach der doch etwas steileren Passage im alpinen Gelände, ging es dann wieder über etwas flachere Trails immer weiter nach unten.
Eine super Downhillstrecke, die für jeden Geschmack etwas bereithielt. Mal ging es durch den Wald, über Steine und Wurzeln. Dann wieder ein Stück über geschotterte Forstwege. Und immer wieder an Bachläufen und kleinen Wasserfällen vorbei – Megaschön 😍

Mittlerweile, bei Kilometer 27 angekommen, wurde uns langsam bewusst, dass wir bei der Berechnung der Streckenlänge den Rückweg irgendwie falsch bemessen hatten. Denn eigentlich dachten wir, dass die Gesamtstrecke maximal 30 Kilometer beträgt.
Wir wussten aber auch, dass das jetzt nicht mehr stimmen konnte, da wir noch ein ganzes Stück von Garmisch entfernt waren 😅Wir schätzten, dass wir uns um die 10 Kilometer vertan hatten…

Naja, noch lief es ja ziemlich gut und wir fühlten uns auch noch relativ fit 🏃🏻‍♂️😃

Als wir dann endlich unseren Knotenpunkt erreicht hatten, wo wir wieder auf unsere ursprüngliche Strecke trafen, entschieden wir uns dazu, den extra Anstieg wegzulassen und stattdessen den vermeintlich einfacheren Weg über die Partnachklamm zu gehen.

Die war dann allerdings coronabedingt nur von der anderen Seite zugänglich, was uns dann doch noch einen schönen Anstieg um die Klamm herum bescherte 🥵

Ab dem nachfolgenden sehr steilen Downhill auf überwiegend geschotterten oder geteerten Straßen, machten dann auch langsam die Oberschenkel schlapp, weshalb wir die letzten Kilometer dann fast nur noch gehend zurücklegen konnten…

Nach ca 36km und knappen 8 Stunden auf den Beinen erreichten wir dann endlich den Bahnhof 😃

Ein sehr langer aber auch megaschöner Tag mit tollen Eindrücken, auf einer der schönsten Laufstrecken bis jetzt. Wie auch die letzten Touren, kann ich auch diese nur jedem ans Herz legen, einmal zu machen 🏔🔥🏃🏻‍♂️😃

Freu mich wie immer schon auf das nächste Laufabenteuer 😍

Trailrunning um den wunderschönen Eibsee 🏝😃🏃🏻‍♂️

Nachdem ich die Woche zuvor nicht in den Bergen war, wollte ich das am Samstag unbedingt nachholen.

Um mich erstmal wieder daran zu gewöhnen, durfte die Strecke nicht zu lang und anspruchsvoll sein. Also entschied ich mich für den Eibsee.

Dort wollte ich ohnehin schon immer mal hin 😎☀️

Die normale, knapp 8 Kilometer flache Strecke sah mir auf der Karte dann doch etwas zu langweilig aus, weshalb ich dann schon in Grainau startete und noch einen kleinen Schlenker über die Berge machte 🏔🏃🏻‍♂️
So hatte ich wenigstens noch ein paar Höhenmeter dabei 😊

Ehrlicherweise war der Weg, der um den Zirmerskopf führte nicht besonders toll. Die meiste Zeit lief ich auf einer breiten Schotterstraße. Da wäre es vielleicht doch besser, den Trail unterhalb zu nehmen, da dieser um einiges schöner ist.

Was ich aber empfehlen kann, ist in Grainau zu starten. Auf dem Weg in Richtung Eibsee kommt man dann noch am Badersee vorbei. Der ist zwar relativ klein aber dafür umso schöner 😍

Badersee

Der Eibsee ist zwar auch wunderschön. Allerdings um die Jahreszeit auch sehr gut besucht, weshalb man schon sehr früh da sein sollte um den Menschenmassen zu entgehen.

Nach gut 10 Kilometern habe ich mir dann noch eine Pause und ein Bad in dem wunderschönen, türkisblauen und megaklaren Wasser gegönnt 🏊🏻‍♂️🏝
#thebavariancaribbean

ich denke, dass ich im Herbst oder sogar im Winter nochmal vorbeischauen werde. Dann ist sicher weniger Betrieb und die Landschaft sogar noch schöner 🏔🏝

Wenn ich die Laufstrecke beschreiben soll, ist sie eher etwas für Einsteiger. Meist breite Schotterwege und kaum Singletrails. Dafür aber eine sehr schöne Aussicht auf Zugspitze und Eibsee 👍🏻😃

Wart ihr auch schon dort? Und wie hat es euch dort gefallen?