4 Tage Outdoortour in Bayern 🏝🏕⛰

Wie auch schon im letzten Jahr zu Pfingsten, mussten wir unseren jährlichen Ausflug auf die Hütte leider absagen. Also hieß es für mich wieder kreativ werden und eine passende Alternative finden.
Leider war die kompletten 4 Tage Regen angesagt und ohne Coronatest gab es auch nicht die Möglichkeit dem Regen zu entkommen. Außerdem hätte ich dafür auch ziemlich weit wegfahren müssen…

Naja der Mietwagen war gebucht und so musste ich einfach das Beste aus der Situation machen.
Mein Ziel war es auf jeden Fall raus in die Natur zu kommen um zu entspannen und den Kopf frei zu bekommen und da ich schon länger mal nach „Bayrisch Kanada“ wollte, führte mich da der erste Tag hin.

Tag 1 – Bayrisch Kanada

SIGHTSEEING Run

Die Wanderstrecke hatte ich mir auf Komoot rausgesucht. Start der knapp 15 Kilometer Strecke war in Arnetsried im Bayrischen Wald. Von da ging es dann nach „Bayrisch Kanada“ entlang des Flusses „Schwarzer Regen“ und wieder zurück.

Am Start angekommen, hörte es gerade auf zu Regnen und da ich Bock hatte eine Runde zu laufen und die neue Laufhose von Lululemon zu testen, zog ich mich kurz um, nahm meinen Trinkrucksack und lief los.
Zuerst ging es durch den Ort, vorbei an Feldern und dann in den Wald hinein. Dort ging es Anfangs über Forstwege, dann über schmale Wurzeltrails, die direkt am Wasser entlangführten. Die Landschaft war wirklich beeindruckend und erinnerte mich sehr an die Zeit in Schweden. Überall sehr naturbelassener Mischwald in sattem Grün, durch den sich der Schwarze Regen schlängelte.

Immer wieder hielt ich an um den Anblick zu genießen und um Fotos zu machen.

Am Nachmittag war ich dann wieder zurück am Start und fuhr erstmal los mir ein paar Sachen zum Essen zu kaufe.

Abends entschloss ich mich dazu wieder zum Flußufer zu gehen um dort mein Nachtlager aufzuschlagen, da ich unbedingt am Wasser schlafen wollte. Leider fing es gerade als ich meine Sachen gepackt hatte, wieder zu regnen an und ich musste die knapp 4 Kilometer im Nassen zurücklegen. Zum Glück war ich auf das Wetter vorbereitet und hatte nicht nur eine Hängematte sondern auch ein Tarp als Regenschutz dabei.

So habe ich die Nacht doch ganz gut verbracht.
In der Früh hatte es dann sogar aufgehört zu Regnen und ich konnte im fast Trocknen wieder zurück zum Parkplatz laufen.

Schön war’s! Und es lohnt sich auf jeden Fall hier einmal vorbeizuschauen und sich selbst ein Bild von der atemberaubenden Landschaft zu machen.
Wir werden dieses Jahr auf jeden Fall nochmal hierher fahren und dann die Gegend mit dem Packraft erkunden. Da freu ich mich schon drauf!

Bayrisch Kanda - Bezeichnet das Regental zwischen Teisnach und Viechtach. Wo sich der Schwarze Regen durch wunderschöne unberührte Natur schlängelt, die sehr an die Wildnis Kanadas erinnert.

Tag 2 – Bayrischer Wald

Rißlochfälle & Arbersee

Jetzt hatte es auch endlich aufgehört zu regnen und die Sonne kämpfte sich langsam durch die Wolkendecke.
Heute wollte ich noch ein paar andere Orte erkunden und nachdem ich mir ein paar Leckereien zum Frühstück geholt hatte fuhr ich los.

Die erste Station, war eine Wanderung zu den Rißlochfällen.

Geparkt habe ich etwas weiter unten im Ort, da mir der Weg vom Wanderparkplatz doch zu kurz und langweilig erschien.
Ich ging vorbei an dem wirklich kleinen Bahnhof von Bodenmais, dann durch einen schön angelegten Park immer weiter nach oben bis ich in den Wald kam.
Dort folgte ich einfach dem Bachlauf stromaufwärts bis es irgendwann nicht mehr weiterging und ich auf die andere Bachseite und den offiziellen Weg wechseln musste. Das gestaltete sich allerdings schwieriger als gedacht, da der doch relativ tief war und sich weder die umgestürzten Bäume noch die größeren Steine als natürliche „Brücke“ eigneten. Die waren einfach viel zu rutschig! Also hieß es Schuhe aus und durch 😁

Dann oben an den Wasserfällen angekommen gönnte ich mir erstmal eine leckere Brotzeit bei bester Aussicht. Jetzt ließ sich sogar die Sonne etwas blicken 😎☀️

Mit dem kleinen Umweg und der Bachüberquerung war es echt eine schöne Tour. Ob es sich allerdings lohnt vom Wanderparkplatz nur zu den Wasserfällen zu gehen denke ich eher nicht.
Man könnte es aber gut als Zwischenstation zum großen Arber einbauen ⛰😃
Das wollte ich meinem Fuß heute aber nicht mehr zumuten.

Ich bin dann nur zum Arbersee gefahren. Da muss ich aber echt sagen, dass ich mehr erwartet hätte!

Zum einen konnte man auf dem Parkplatz lediglich ein Tagesticket für 4€ kaufen und nicht weniger. Wobei das noch in Ordnung gewesen wäre, wenn der See an sich schöne Stellen zum verweilen gehabt hätte. Die gab es aber überhaupt nicht. Der ganze See war komplett umzäunt und nirgends hätte man sich mal schön auf die Wiese legen können.

Landschaftlich allerdings war es schon sehr schön. Ich hatte einen super Blick auf den Arber und ringsherum war sehr naturbelassener Urwald.

Also wenn man da hinkommt, sollte man den See auf jeden Fall mit einer Wanderung verbinden, dann lohnt es sich auf jeden Fall!

Für mich ging es jetzt aber schon wieder zurück in Richtung München, da ich noch einkaufen und vor allem meine Sachen trocknen musste.
Auf dem Weg sah ich dann doch noch etwas interessantes was ich mir näher anschauen wollte…

Die Burgruine Weißenstein!

Einer Sage nach wollte die Frau eines Ritters ihre neugeborenen Siebenlinge ertränken lassen. Der heimkehrende Ritter verhinderte das und ließ seine Kinder im Kloster Rinchnach aufziehen, erzählte seiner Frau jedoch nichts. Als erwachsene Männer kehrten die Kinder zurück auf die Burg. Auf die Frage des Burgherrn, was mit einem Menschen geschehen solle, der die eigenen Kinder umbringen lässt, antwortet seine Frau, man solle die Person lebendig einmauern. Daraufhin wurde sie eingemauert und soll noch heute als „weiße Frau“ in der Ruine zu sehen sein.

Die Burgruine war als ich dort war leider nich komplett zugänglich und die „weiße Frau“ habe ich auch nicht gesehen aber trotzdem absolut sehenswert wenn man auf Burgen, Schlösser und Mittelalterliches steht 😃

Jetzt ging es aber wirklich nach Hause und einen Plan für die letzten zwei Tage schmieden 😎

Tag 3 – Staffelsee

Packraft & Bushcraft

Gestern hatte ich mir überlegt, dass es doch ganz cool wäre eine Runde Boot zu fahren und danach ein Lager auf einer Insel aufzuschlagen und dort eine gemütliche Nacht in der Hängematte zu verbringen. Der erste See der mir dazu einfiel war der Staffelsee.

Also gesagt, getan! Ich schnappte mir meine Ausrüstung, etwas zu Essen, mein Packraft und fuhr los.
Zu Beginn regnete es noch etwas, aber je näher ich den Bergen kam desto schöner wurde es 😃
Am Staffelsee angekommen war dann keine einzige Wolke mehr zu sehen. Also perfektes Bootswetter 🛶 ☀️☀️☀️

Ich fuhr eine ganze Weile auf dem See herum und genoß erstmal dieses Wahnsinnswetter ehe ich mich auf die Suche nach einem geeigneten Inselplatz machte. Es war einfach herrlich 😎

Irgendwann, am späten Nachmittag fand ich am anderen Ende der Insel einen tollen Platz mit Blick in Richtung untergehende Sonne. Dort baute ich dann langsam meine Hängematte auf und genoss den Blick auf das Wasser, die Stille und die Abendsonne, die sich auf dem Wasser spiegelte.

Später am Abend, die Sonne war schon untergegangen kam dann noch Tobi angepaddelt.

Er baute auch noch schnell sein Nachtlager, bestehend aus Boot als Unterlage und Tarp als Wetterschutz, auf und gesellte sich dann zu mir.

Ich machte mir gerade ein paar Nudeln mit meinen Esbitkocher als Tobi mit seiner neuen Bushbox um die Ecke kam. Das war, gerade jetzt da es richtig kühl wurde, nochmal eine ganz andere Qualität.
Sie war nicht nur gut um darauf Essen zuzubereiten, sondern vor allem um für Gemütlichkeit zu sorgen.
Das Teil hat halt echt die Qualität von einem Minilagerfeuer, da man es mit richtigem Holz befeuert 🔥🔥🔥
Wir genossen noch eine ganze Weile die Lagerfeuerstimmung und tranken noch ein Bier bis wir dann irgendwann schlafen gingen🍻

Tag 4 – Letzter Tag

Chillen & Bootfahren

Wir haben obwohl es recht kühl wurde ziemlich gut und lang geschlafen. Früh wurden wir dann von einem Fischer geweckt, der uns darauf hinwies, dass wir doch den Platz sauber verlassen sollten.

Das war für uns natürlich kein Problem und natürlich auch selbstverständlich, da wir unsere Plätze immer mindestens so gut verlassen, wie wir sie vorgefunden haben und im Zweifel eher noch Müll von anderen mitnehmen.

Das sollte im Übrigen für jeden selbstverständlich sein. So gibt es auch nie Probleme oder Beschwerden, wenn man mal irgendwo bushcraften will 😊🌳🏕

Als wir dann alles zusammengepackt hatten und wieder auf dem Wasser waren, suchten wir noch Andi und Melissa, die Heute den See umwandern wollten. Irgendwann riefen Sie uns vom Ufer zu und wir machten zusammen eine kurze Rast. Ein schöner Zufall und ein gelungener Abschluss des heutigen Tages. Denn jetzt wo die Wolkendecke langsam wieder etwas dichter wurde, ging es dann auch schon wieder nach Hause.

Als ich dann wieder alles aus dem Auto geräumt hatte und bereit war es wieder zurück zu bringen, war es noch nicht wirklich spät. Also beschloss ich kurzerhand das Wochenende mit einem kurzen Abstecher auf unser Trainingsgelände zu beenden.

Eine tolle Idee! Ich hatte richtig Bock und es machte unglaublich viel Spaß noch eine Runde an den Hindernissen rumzuspielen 😎💪🏻

Als Fazit zum Wochenende muss ich sagen:
Ich hätte nicht erwartet, dass es so schön wird und vor allem, dass das Wetter, nachdem ja ausschließlich Regen angesagt war, noch so sonnig werden würde. 
Es hat sich richtig gelohnt wieder einmal so spontan zu sein und einfach raus in die Natur zu gehen. Wie ein kleines Abenteuer, das sich perfekt dazu eignet aus dem Alltag rauszukommen. 😃

Was machst du, wenn du dem Alltag entfliehen willst?

Spartan European Championship 2020 🏃🏻‍♂️🏝⛰ – Part 2 – Puerto de la Cruz

Nach einer sehr erholsamen Nacht mit Meeresrauschen als Hintergrundmusik konnte der Urlaub nun endlich richtig starten.

6. Dezember

SIGHTSEEING-Tour – Puerto de la cruz

Zuerst gönnte ich mir ein gutes Frühstück im Hotelrestaurant. Auch hier hatte ich wieder einen tollen Blick. Ich setzte mich direkt an eins der riesigen Fenster mit Aussicht auf den Ozean. So kann man den Tag starten.

Frisch gestärkt ging ich dann erstmal in Richtung des Starts vom Spartanrace.
Von Spartan war da aber noch nichts zu sehen. Das Einzige was es dort gab, war ein Rummelplatz. Ich war wohl noch etwas zu früh dran…

Also schlenderte ich noch eine Weile durch die engen Gassen der Stadt. Echt schön hier. Viele kleine Häuser, überall Bars und Restaurants wo Leute draußen sitzen und überall riesige Palmen 🌴
Und natürlich das Meer direkt vor der Haustür. Kilometerlange Strände sucht man hier trotzdem vergebens.
Die Küste ist eher rauh, von schroffen Felswänden und meterhohen Klippen geprägt. Zwischendrin findet man aber auch hier einen der berühmten schwarzen Strände.

Da ging ich auch gleich hin. Ich wollte unbedingt das Wasser testen.
Na gut ins Wasser durfte man heute leider nicht. Ist wohl im Moment zu gefährlich. Mit den Füßen war ich trotzdem drin. Es war sogar noch wunderbar warm. Ich hoffe die nächsten Tage wird das Verbot wieder aufgehoben…

Ich relaxte noch eine Weile am Strand und genoss die gute Luft. Hier musste man ausnahmsweise mal keine Maske tragen…

Dann beschloss ich, zurück zum Hotel zu gehen, mich umzuziehen und meine Sightseeingtour laufend fortzusetzen 🏃🏻‍♂️

Eine gute Entscheidung. So kam ich relativ schnell aus der Stadt raus. Ich lief vorbei an einem weiteren Strand, an dem sogar einige Surfer auf dem Wasser waren.

Dann ging es ein gutes Stück bergauf, bis ich wieder Richtung Küste abbog und durch riesige Bananenplantagen lief. Wirklich gigantisch.


Wieder ein Stück weiter kam ein superschöner Trail. Ich weiß nicht genau, wie ich den beschreiben soll:.. Es sah ein bisschen aus, wie eine alte überwachsene Festungsanlage mit sehr karger Vegetation. Der Wegesrand war nur von kleinen Büschen und Kakteen gesäumt. Ich habe mich wirklich in eine vergangene Zeit zurückversetzt gefühlt. Megaschön!

Nach 7 Kilometern endete der Weg an einer steilen Klippe mit gigantischer Aussicht. Hier verweilte ich einen kurzen Moment, bevor ich wieder zurück lief.

Ich hatte mir 10 Kilometer vorgenommen und erreichte mein Ziel direkt an dem Strand wo ich zuvor die Surfer gesehen hatte.
Dort gönnte ich mir erstmal ein Eis und schaute den Surfern dabei zu, wie sie eine Welle nach der nächsten versuchten zu reiten.

Etwas später schlenderte ich noch eine Weile durch den Ort, genoss einfach das schöne Wetter und ließ mich treiben bis ich am Abend wieder im Hotel ankam.

Ein toller Tag mit vielen neuen Eindrücken 🏝😎🏃🏻‍♂️

Mal schauen, was der nächste Tag für mich bereit hält…

7. Dezember

Hikingtour richtUng Teide 🌋

Am nächsten Morgen, nach dem Frühstück schaute ich mal, wie lang eigentlich eine Wanderung zum „Teide“ dem höchsten Berg Teneriffas wäre.

Ok, das war für eine Tagestour doch etwas viel. Da müsste ich schon eine Übernachtung einplanen. Und wahrscheinlich ist so eine Tour nur ein paar Tage vor der EM auch nicht die beste Idee.
So beschloss ich nur ein Teilstück zu gehen. Ich nahm mir vor 4 bis 5 Stunden in Richtung Vulkan zu gehen, in der Hoffnung ein schönes Foto aus der Nähe schießen zu können.

Gesagt, getan! Ich packte noch schnell ein paar Sachen zusammen und dann ging es los.

Am Anfang ging es noch relativ moderat einen schönen Küstenweg entlang.

Das änderte sich aber recht schnell, als es dann in Richtung Berge ging. Es wurde immer steiler und steiler.

Und nein, ich war noch nicht in den Bergen. Stattdessen kämpfte ich mich die steilen Straßen von Realejo Alto immer weiter nach oben. Ich war hier auch der Einzige der sich zu Fuß fortbewegte. Alle anderen fuhren Auto 😅

Irgendwann kam ich dann endlich raus aus der Stadt und erreichte den Fuß des riesigen Bergmassivs. Das erste Ziel war der „Mirador de la Corona“.

Der Weg war jetzt nicht mehr ganz so steil und ich kam gut voran. Er schlängelte sich über Steine und Wurzeln immer weiter nach oben. Immer wieder gewährte er mir einen Blick durch die Bäume hinunter ins Tal und übers Meer.

Der Gipfel mit seinen 757 Metern war dann doch schnell erreicht und ich gönnte mir erstmal eine kurze Pause und schaute den Paraglidern zu, die hier zum Flug über die Stadt starteten.

Etwas über 700 Meter klingt im ersten Moment nicht wirklich viel. Wenn man allerdings bei annähernd 0 Metern startet ist es doch nicht so ohne.

Hier war es auch deutlich kühler, weshalb ich mich dann auch relativ schnell wieder auf den Weg machte. Es ging immer weiter nach oben und nur kurze Zeit später war ich mitten im Nebel einer dichten Wolkendecke, die sich über den Berg gelegt hatte. Das war’s dann wohl mit Sonnenschein…

Zu dem Zeitpunkt war ich erst gute zwei Stunden unterwegs. Vorgenommen hatte ich mir vier Stunden in Richtung Teide zu laufen um zu schauen, wie weit ich kommen konnte. Also ging es weiter.

Der Weg führte über rutschige lehmige Trails immer weiter nach oben. Der Nebel wurde immer dichter und die Umgebung immer feuchter und auch kühler. Der Vorteil dabei war sicherlich der etwas leichtere Aufstieg, da ich nicht so schnell überhitzen konnte.

Wieder eine Stunde und einige Höhenmeter später musste ich realisieren, dass ich Heute wohl nicht mehr aus der Wolke herauskommen würde und somit den Teide auch nicht mehr zu sehen bekomme.

Also machte ich erstmal eine kurze Pause, um nach einem geeigneten Rückweg zu schauen. Ich wollte schließlich nicht auf dem selben Weg zurückgehen.

Der Weg war schnell gefunden. Doch zuvor ging es noch ein Stück nach oben. Ich war nämlich erst 1.300 Höhenmeter gegangen und wollte noch die 1.500 vollmachen.

Als ich dann bei knapp über 1.500 Höhenmetern angekommen war, ging es endlich nach unten. Das erste Mal nach fast 5 Stunden!

Auch wenn ich mit meinen Wandersachen und dem großen Trekkingrucksack nicht wirklich zum Laufen ausgerüstet war, ließ ich es mir nicht nehmen, den Downhill zu genießen und den schmalen Trail nach unten zu ballern.

Was für ein Spaß 🤩 Überraschenderweise hatten meine Sandalen selbst auf dem feuchten Waldboden richtig gut Grip und ich konnte es einfach laufen lassen.

Der Weg war echt megaschön. Er führte mitten durch dichten, wild wachsenden Wald. In dem dichten Nebel, kam ich mir vor wie in einer Welt aus einer anderen Zeit. Dazu die vollkommene Ruhe. Eine wirklich mystische Stimmung.

Ich lief immer weiter bis ich dann endlich, eine ganze Weile später, das Ende der Wolke erreicht hatte und nach etlichen Stunden zum ersten Mal wieder den Himmel und das Meer sehen konnte.

Mittlerweile war ich auch schon knapp 7 Stunden unterwegs und auch wenn ich noch ein Drittel der Strecke vor mir hatte, war das nur halb so wild, da es nur noch nach unten ging.

Jetzt ging es wirklich schnell. Nach kurzer Zeit erreichte ich die Stadt und musste nur noch die steilen engen Gassen nach unten, immer weiter Richtung Meer laufen.

Auf den letzten Kilometern kam ich dann wieder auf den schönen Trail, der mich direkt an der Küste zurück zum Hotel führte. Die Aussicht von hier war jetzt in der Abendsonne noch atemberaubender als auf dem Hinweg. Ich nutzte die tolle Stimmung für eine letzte Pause und genoss den Blick auf das Meer und die untergehende Sonne.

Jetzt musste ich mich aber echt beeilen, es war schon fast dunkel geworden und ich hatte keine Lampe dabei. Die letzten zwei Kilometer bis zum Hotel waren aber auch im Dunkeln kein großes Problem.

Und so kam ich nach knapp 9 Stunden und 30 Kilometern geschafft aber auch zufrieden im Hotel an.

Eine wirklich sehr schöne Wanderung. Wenn ich irgendwann nochmal nach Teneriffa komme, werde ich mir etwas mehr Zeit nehmen und die komplette Strecke bis hoch zum Teide machen.

Wart ihr schon einmal dort? Und wie hat es euch gefallen?


Im nächsten Teil geht‘s dann schon langsam an die ersten Vorbereitungen für das Rennen am Wochenende…

Auszeit vom Alltag – Roadtrip in den Norden ☀️🏔🏝

In 9 Tagen quer durch Deutschland 🇩🇪 und Dänemark 🇩🇰 

Am 19.September war es endlich mal wieder soweit. Endlich mal wieder aus dem Alltag ausbrechen, etwas Neues sehen und entspannen 😊

Tag 1 – „Drei Gleichen“

Als erste Station und Auftakt in den Urlaub hatte ich mir einen kleinen Sightseeingrun über die „Drei Gleichen“, in meiner alten Heimat – Thüringen, vorgenommen. 🏃🏻‍♂️🏰☀️

Hier war ich das letzte Mal als kleiner Junge gewesen…

Nachdem ich in der Nacht schon mal zum Startpunkt gefahren war, konnte ich auch gleich zum Sonnenaufgang loslaufen.
Am Anfang war es noch ziemlich kühl, um die 5 Grad, aber da es auch gleich zur ersten Burg ordentlich rauf ging, war das nur ein Vorteil für mich.
Es lief richtig gut, die Strecke war überraschend abwechslungsreich und hat richtig Spaß gemacht 🏃🏻‍♂️🤩
Nach 13 Kilometern war ich dann auch schon wieder am Auto 🚙 

Ein toller Start in den ersten Urlaubstag 😃

Mittlerweile war es ganz schön warm geworden und da ich die halbe Nacht durchgefahren war, entschied ich mich dazu, einen sonnigen Platz für einen kurzen Nap zu suchen, bevor es weiter ging.😴

Frisch und ausgeruht ging es dann auch schon weiter.

Als nächstes fuhr ich nach Heiligenstadt um meinen Opa und meine Eltern zu besuchen.
Das hatte ich eigentlich schon viel früher mal geplant aber aus bekannten Gründen immer wieder verschoben.
Dort trafen wir uns dann bei schönstem Spätsommerwetter im Garten, tranken Kaffee (später auch Bier), aßen Kuchen, quatschten viel und ließen es uns einfach mal gut gehen ☀️☀️☀️

Am Abend fuhren wir dann nach Nieste und ließen den Tag mit einem guten Glas Wein 🍷 ausklingen.

Tag 2 – Nach Norden

Morgens, gut ausgeschlafen und gestärkt vom Frühstück, packte ich dann langsam meine Sachen.
Bevor ich dann losfuhr musste ich aber noch die Armbrüste von Peter anschauen und testen.
Hat mega Spaß gemacht, damit zu schießen. Vielleicht hol ich mir ja auch eine Kleine 🏹🤩

Nachdem ich eine Runde Wilhelm Tell spielen durfte ging es auch schon weiter.

Die nächste Station war Hamburg.

Da ich nicht die ganze Strecke durchfahren wollte, machte ich Unterwegs dann noch eine ausgedehnte Pause an dem schönen Flüggenhofsee bei Munster. Ein echt schöner See mit ein paar kleinen Sandstränden. 
Perfekt zum Sonnen(Baden) und relaxen 😎 

Da schaute ich auch gleich, wo ich am Abend mein Lager aufschlagen würde.
Die Wahl fiel hierbei auf die Harburger Berge ⛰  Ein großes Waldstück bei Hamburg mit ein paar Hügeln. Berge würde ich die ja nicht gerade nennen 😂
Am frühen Abend kam ich dort an und gönnte mir erstmal einen Kaiserschmarren zum Abendbrot. Den gabs am Fuße der Berge, auf einer Berghütte, die wahrscheinlich die am niedrigsten gelegene Deutschlands ist 😁

Langsam wurde es kühler und die Sonne begann unterzugehen. Zeit ein Lager für die Nacht zu suchen.
Ich lief ein ganzes Stück in den Wald hinein, aber ein wirklich optimaler Platz ließ sich einfach nicht finden. Entweder die Bäume waren zu dicht oder zu weit voneinander entfernt um meine Hängematte aufzuspannen.
Irgendwann fand ich dann doch noch einen geeigneten Platz. Dort aß ich noch eine Kleinigkeit und legte mich dann relativ schnell schlafen.

Tag 3 – Hamburg

Am nächsten Morgen, ich hatte echt gut geschlafen, ging es dann nach Hamburg.
Zuerst suchte ich mir einen Bäcker, wo ich mir erstmal Frühstück und einen Cappuccino holte. Der schlechteste Cappuccino den ich je getrunken hatte 😅 aber wenigstens die Semmeln waren gut…

Frühstück gab es dann wieder an einem schönen See, in der Sonne ☀️
So schmeckt es doch am Besten. Und da das Wetter so gut war, entschloss ich mich auch gleich noch eine Workout Runde um den See zu machen.
Wieder ein super Start in den Tag 😃

Später wollte ich mich dann eigentlich mit Luisa treffen, die dann leider doch keine Zeit hatte, also verkürzte ich meinen Hamburgaufenthalt etwas.
Ich gönnte mir noch einen schönen, relaxten Nachmittag an der Alster und machte mich am späten Nachmittag auf, ans Meer zu fahren.

Nordsee

Endlich angekommen, freute ich mich schon endlich die Weite des Meeres zu sehen und die Füße in das kalte Nass einzutauchen. Am Fuße der Düne stand ein großes Schild mit der Aufschrift „Nordsee“.
Ich hatte es geschafft! Oder doch nicht?

Oben angekommen, blickte ich auf eine riesige Grünfläche. Von Wasser weit und breit keine Spur. Eine ziemliche Enttäuschung…

Naja, dann musste das Wasser eben noch warten.
Jetzt musste ich mir erstmal einen Platz für die Nacht suchen und da ich keine Lust mehr hatte, ein abgelegenes Plätzchen zu suchen, entschloß ich mich dieses Mal auf einen Campingplatz zu fahren.

Der war auch recht schnell gefunden. Und da der direkt am Meer lag und einen eingezeichneten Strand hatte, stieg meine Hoffnung, heute doch noch das Meer zu sehen.

Und ja, der Platz hatte einen direkten Zugang zum Meer. Allerdings war um diese Zeit, es war schon nach Sieben, leider Ebbe, weshalb ich das Wasser wieder nur aus der Ferne sehen konnte.

So ließ ich den Abend eben mit einem schönen Wattspaziergang im Sonnenuntergang ausklingen. Auch nicht so schlecht 😃

Tag 4 – Husum

Am nächsten Morgen gönnte ich mir erstmal eine schöne Barfuß-Laufrunde am Meer. Es gibt nichts besseres als frische Meeresluft beim Laufen 🏝
Dazu noch das beruhigende Bild des Nebels, der sich über das Watt und die grünen Dünen legte. Einfach traumhaft 😍

Nach diesem tollen Start und einem leckeren Frühstück in der Sonne, ging’s dann weiter nach Husum, wo ich mich mit Steffi verabredet hatte.
Sie war dort gerade zu ihrer Heilpraktikerprüfung, eine gute Gelegenheit sich mal wieder zu treffen 😃

Ich war schon etwas früher da und sicherte uns schonmal einen schönen Platz am Strand 🏖 Dort gab es auch einen sehr guten Imbiss mit Sitzlounge und den besten Fischbrötchen, die ich seit langem gegessen hatte 😋
Ein toller Platz zum entspannen…

Dann kam auch schon Steffi. Wir hatten uns eine halbe Ewigkeit nicht mehr gesehen…
Wir suchten uns ein schönes Plätzchen zwischen den Strandkörben mit Blick auf das langsam zurückkehrende Nordseewasser und erzählten uns von den vergangenen Monaten. Was in der Zeit passiert war und was es Neues gab.

Irgendwann am Nachmittag war dann auch endlich das Wasser zurück und ich konnte endlich im Meer baden gehen 🐬🌊
Und an dem wunderbar warmen und sonnigen Tag, tat die Erfrischung besonders gut 😎

Wir blieben noch bis zum Abend und genossen den Blick auf das Meer und die untergehende Sonne, die sich auf der Wasseroberfläche spiegelte.

Ein perfekter Tag 😃

Dann hieß es auch schon wieder Abschied nehmen. Steffi blieb noch eine Nacht in Husum und mich trieb es noch etwas weiter nach Norden.

Ich hatte mir zuvor einen schönen Schlafplatz, gerade einmal eine Stunde entfernt, für die Nacht rausgesucht.
Es ging nach Dänemark 🇩🇰🤩

Dort gibt es zwar kein Jedermannsrecht wie in Schweden oder Norwegen. Dafür gibt es dort ausgewiesene Zeltplätze und Notunterstände, die zur freien Verfügung stehen. Eine Übersicht dieser findet man in der App „Shelter“. Eine tolle Sache 😃

In Dänemark angekommen, fuhr ich auf einen Wanderparkplatz und dann waren es noch knapp zwei Kilometer zu Fuß durch den Wald, bis ich meinen Zeltplatz erreichte. Dank meines „2 Seconds“ von Quechua 🏕 war der Zeltaufbau auch im Dunkeln in wenigen Sekunden erledigt. Und nur wenige Minuten später schlief ich auch schon ein 😴

Tag 5 -Der erste Tag in Dänemark 🇩🇰

Nach einer sehr erholsamen Nacht, packte ich meine Sachen und fuhr zum Frühstück an einen wunderschönen Platz am Meer mit Blick auf den Sonnenaufgang 🌅 🌊


Dieses Mal musste ich auch nicht erst auf das Wasser warten, da ich jetzt nicht mehr an der Nordsee sondern an der Ostsee war.

Nach einem ausgiebigen Frühstück fuhr ich erstmal in den Supermarkt nach Gråsten um meine Vorräte aufzufüllen. Natürlich nahm ich mir auch, wie immer in Skandinavien, eine Tüte mit losen Süßigkeiten mit 😋

Nach einem leckeren Kaffee hielt ich auch gleich Ausschau nach einem schönen Spot für meinen heutigen Sightseeingrun.
Meine Wahl fiel auf das „Gråsten Slot“. Ein schönes Schloß an einem großen See und einem relativ großem Waldstück mit vielen Wanderwegen. Also eine schön abwechslungsreiche Strecke mit einigen Kilometern Länge 🏃🏻‍♂️

Der Lauf führte mich durch den Schloßgarten, vorbei an kleinen und großen Seen, über schöne Waldtrails und wieder zurück zum Schloß. Eine super schöne Strecke.

Nachdem ich dann noch ein bisschen durch den Ort geschlendert bin, fuhr ich zu einem kleinen Badestrand um das Wasser zu testen. Es war zwar ziemlich frisch aber für eine kurze Abkühlung genau das Richtige.

Nachdem ich noch eine ganze Weile in der Sonne entspannt und eine Kleinigkeit gekocht hatte, machte ich mich auf den Weg, mir meinen heutigen Platz für die Nacht anzusehen. Auf dem Weg gab es auch immer mal wieder schöne Plätze, die zum Verweilen einluden.

Der heutige Platz war sehr schön angelegt. Eine große Wiese mit Feuerstelle und einem Picknickplatz. Hinter einer Baumreihe ging es direkt zum Meer.
Ansonsten war ringsherum nichts außer ein paar Wiesen auf denen ein paar Pferde und auch ab und zu ein paar Rehe standen.

Nachdem ich dann mein Zelt aufgeschlagen und alles für die Nacht vorbereitet hatte, machte ich mich auf den Weg die Stadt zu erkunden.

Sønderborg

Èin kleines Hafenstädtchen mit einer schönen Hafenpromenade, einer kleinen Einkaufsmeile mit vielen Restaurants. Alles sehr gemütlich und vor allem keine Spur von Streß oder Eile.

Wenn man die Augen offen hält, kann man auch immer wieder schöne künstlerische Details entdecken.

Hier blieb ich noch eine ganze Weile und genoss den Anblick der Abendsonne, die sich auf dem Wasser spiegelte und den Ort in ein spätsommerliches Licht hüllte.

Wieder am Schlafplatz angekommen, machte ich mir noch einen kleinen Snack und schaute mir den Sonnenuntergang über dem Meer an.

Irgendwann nachts – ich schlief schon eine Weile, wurde ich von irgendeinem Tier geweckt, dass durch das Zelt hindurch an meinem Zeh knabberte 😳

Dazu muss man wissen, dass mein Zelt relativ kurz ist und ich mit ausgestreckten Beinen an der Zeltwand anstoße.

Na auf jeden Fall war da irgendein Tier, dass ich nicht identifizieren konnte. Es war ja schließlich stockdunkel und es gab auch keine Geräusche von sich. Ich vermute, dass es sich vielleicht um ein Pferd handelte, da ich dort in der Nähe ein paar gesehen hatte, die sich relativ frei bewegen konnten.

War auf jeden Fall etwas unheimlich 😅

Tag 6 – Sønderborg

Am nächsten Morgen fuhr ich wieder zum Hafen von Sønderborg.
Heute stand ein schönes Strandworkout auf dem Plan.

Ein paar Kilometer an der Küste laufen. Unterwegs habe ich dann noch ein paar Bodyweight Übungen eingebaut.

Den restlichen Tag hab ich nur mit relaxen am Strand und ein bisschen Sightseeing verbracht.

Am späten Nachmittag, machte ich mich dann auf meinen heutigen Schlafplatz zu suchen. Dieses Mal fand ich eine megaschöne Stelle im Osten der Insel.
Der Platz lag direkt am Meer, etwas oberhalb an einem Steilhang mit toller Aussicht.
Dort gab es auch wieder eine Feuerstelle und einen Picknickplatz zum sitzen 😍
Das Nachtlager hatte ich schnell errichtet. Jetzt hieß es nur noch etwas trockenes Holz zu sammeln, damit ich es mir später am Feuer gemütlich machen konnte.

Gesagt, getan!
Nach dem Essen, die Dämmerung setzte langsam ein, entfachte ich das Feuer und genoß eine Weile die Wärme, die Aussicht aufs Meer und das leise Knistern.

Später, als die Sonne untergegangen war, holte ich mein iPad, stellte es neben die Feuerstelle und schaute ich mir noch einen schönen Film auf Amazon an.
Ein toller Abend 😃

Tag 7 – Zurück in Deutschland

Am nächsten Morgen sollte das Abenteuer Dänemark leider schon zu Ende gehen. Jetzt hieß es langsam wieder Richtung Süden fahren.


Zuvor ging es aber noch einmal in den Supermarkt, mich mit nordischen Spezialitäten wie „Reke Ost“, „Brunost“ und Süßigkeiten einzudecken.

Ein guter Kaffee und ein leckerer dänischer Minikuchen durfte natürlich auch nicht fehlen.


Zum Frühstück fuhr ich noch ein letztes Mal an den Strand.
Diese Momente vermisste ich jetzt schon…

Es ging Heute aber noch nicht komplett zurück.


Die nächste Station war ersteinmal Bad Segeberg, wo ich mich noch einmal mit Steffi traf. Hier hatte ich endlich mal die Gelegenheit ihre Heimat kennenzulernen.
Sie zeigte mir alles, wir schwelgten in Erinnerungen und verbrachten noch einen schönen Abend zusammen 😃

Tag 8 – Getting Tough Oberhof

Am nächsten Morgen aßen wir noch zusammen Frühstück bevor ich mich wieder verabschieden musste.

Jetzt stand eine ziemlich lange Fahrt vor mir. Der nächste Halt sollte das 500km entfernte Oberhof in meiner wunderschönen Heimat Thüringen sein.
Dort fand Heute eine der wenigen Laufveranstaltungen des Jahres statt und einige Mitglieder des OCR Munich waren dort angemeldet.

Ich konnte leider wegen meiner immer noch andauernden Schulterverletzung nicht teilnehmen.
Da es aber auf dem Weg lag, wollte ich es mir zumindest einmal ansehen und unsere Leute anfeuern.

Dort angekommen, war das Wetter zum Glück so mies, dass ich es nicht mehr als ganz so schlimm empfand dort nicht teilnehmen zu können…
Es regnete in Strömen und bei Temperaturen um die 6 Grad, war es auch nicht sonderlich warm.

Die Veranstaltung an sich ist aber sicher eine Teilnahme wert. Es war alles sehr gut organisiert und die Strecke soll auch ziemlich außergewöhnlich sein.

Gelohnt hat es sich auf jeden Fall, einen kleinen Abstecher zu machen. So hatte ich die Gelegenheit ein paar Freunde, die ich schon länger nicht getroffen hatte wiederzusehen.

Dann ging es weiter…

Ursprünglich wäre jetzt der Plan gewesen, mir einen Platz für die Nacht zu suchen und dann Morgen früh weiter nach Hause zu fahren. Aufgrund des sich nicht bessern wollendes Wetters entschloß ich kurzerhand doch noch die lange Heimfahrt anzutreten.
Am nächsten Tag sollte es im Gegensatz zu Oberhof in München sehr sonnig werden.

Tag 9 – Trailrun zum Demeljoch

Am nächsten Morgen, ich hatte doch relativ lang geschlafen, wurde ich von den ersten Sonnenstrahlen, die durch mein Dachfenster schienen geweckt.
Es sollte, so wie angekündigt, ein schön sonniger Tag werden und da ich noch den ganzen Tag den Mietwagen zur Verfügung hatte, entschloß ich, meinen letzten Urlaubstag zu nutzen um nochmal in die Berge zu fahren.

Nach einem guten Frühstück nahm ich meinen „Trailrunning Guide“ und suchte mir eine Route heraus.

Die Wahl fiel auf das Demeljoch. Die Strecke war nicht zu lang und der Start am Sylvensteinsee versprach eine tolle Aussicht.
12 Uhr war ich endlich am Parkplatz angekommen. So spät war ich selten am Berg…

Das Wetter war der Wahnsinn! Strahlender Sonnenschein und kaum eine Wolke am Himmel. Einfach traumhaft.

Die Strecke war megaschön. Kleine Trails schlängelten sich durch den Wald den Berg hinauf. Immer wieder gab es lichte Stellen, durch die man auf den Sylvenstein und das Bergpanorama schauen konnte.
Dann plötzlich, knapp über 1.000 Höhenmetern, traf ich auf das erste Schneefeld. Am Anfang war die Schneedecke noch relativ dünn und ich konnte noch gut laufen. Doch je höher ich kam, desto dicker wurde diese.

Ich kämpfte mich noch einige Kilometer durch den mittlerweile bis zu hüfthohen Schnee, bis es dann schließlich, knapp zwei Kilometer vom Gipfel entfernt, kein Weiterkommen mehr gab und ich die Tour abbrechen musste.
Mittlerweile war es nämlich schon halb vier und ein Weitergehen hätte dazu geführt, dass ich in die Dunkelheit gekommen wäre.

Also machte ich eine kurze Pause, genoss die Sonne und das winterliche Panorama und machte mich dann auf den Rückweg.


Nach gut einer Stunde war ich dann aus dem Tiefschnee raus und konnte endlich wieder laufen. Ab jetzt ging es schnell den rutschigen Trail hinunter. Eine schöne Belohnung für den anstrengenden Aufstieg.

Unten angekommen blieb ich noch eine Weile, machte mir eine Brotzeit am Sylvensteinsee und genoss das Panorama und die letzten Sonnenstrahlen.

Es hätte wohl keinen besseren Abschluss für meinen Urlaub geben können.
Ich freu mich jetzt schon auf das nächste Abenteuer.

Was habt ihr dieses Jahr im Urlaub gemacht? 
Was könnt ihr mir für meinen nächsten Roadtrip empfehlen?

Auszeit vom Alltag ☀️🏝

Ein Wochenende mit dem Packraft auf dem Lech 🛶

Am vergangenen Wochenende war es wieder soweit.
Nach langer Abstinenz ging es endlich mal wieder mit dem Packraft auf Tour.

Eigentlich hatten wir geplant am Feiertag zu Fronleichnam eine Tagestour zu machen, aber da das Wetter nicht mitgespielt hatte, verschoben wir die ganze Aktion auf das Wochenende.
Und da wir am Wochenende ohnehin noch nichts anderes vor hatten, planten wir auch gleich noch zwei Übernachtungen mit ein 😃

Am Freitag Nachmittag ging es dann von München mit dem Zug nach Füssen, wo der Einstieg in den Lech erfolgen sollte.
Melissa und Andi waren schon am Mittag eingebootet und hatten somit schon ein paar Stunden „Vorsprung“. Tobi und Ich kamen am späten Nachmittag auch endlich an…

Kaum hatten wir unsere Boote startklar gemacht, kamen uns die beiden auch schon entgegengerudert. Mit ihrem schnittigen Boot, war es für sie ein leichtes uns stromaufwärts einzusammeln.

Dann ging es endlich los! Das Wetter war traumhaft, blauer Himmel, Sonnenschein und angenehm warm war es auch.
Dazu die tolle Kulisse. Auf der einen Seite der Fluß, der sich durch die Natur schlängelt und auf der anderen Seite eine beeindruckende Berglandschaft. Megaschön!

Nach einer kurzen ersten Etappe auf dem Lech, erreichten wir ziemlich schnell den Foggensee, ein sehr schöner aber auch ziemlich großer See, besonders, wenn man ihn mit einem Packraft befahren will.

Das war tatsächlich eine ganz schöne Herausforderung, da wir ihn ja einmal längs überqueren mussten um unser erstes Etappenziel, auf einer kleinen Halbinsel am Ende des Sees, zu erreichen.

Langweilig wurde es uns aber nicht. Wir sangen Seemannslieder, beobachteten die viele Boote und sogar Kitesurfer, die auf dem Wasser waren und genossen einfach das Leben…

Für die knapp 10 Kilometer haben wir dann tatsächlich fast 3 Stunden gebraucht.
Viel länger hätte es auch nicht sein dürfen, denn noch vor erreichen unseres Schlafplatzes verschwand die Sonne hinter den Bergen.
Auf den tollen Sonnenuntergang auf dem Wasser, mussten wir dafür nicht verzichten.

Dort trennten sich dann unsere Wege.
Melissa und Andi fuhren ab hier weiter nach Hause, da sie leider nicht so viel Zeit hatten wie wir.

Distanz 9,78km

Für uns hieß es dann auch nur noch schnell an Land gehen, eine Kleinigkeit essen und dann auch schon schlafen.

Das Nachtlager war auch sehr schnell errichtet. Einfach das Boot umdrehen, Schlafsack drauf, Tarp drüber und fertig 😃

Samstag Morgen

Ich hatte nicht besonders gut geschlafen, da wir auf einer relativ abschüssigen Wiese gelandet waren und ich in der Nacht immer wieder drohte vom Boot zu rutschen.
Aber zumindest hatten wir eine sehr angenehme Schlaftemperatur und am Morgen wurden wir auch gleich von wärmenden Sonnenstrahlen geweckt ☀️☀️☀️

Nach einem kurzen Frühstück, konnten wir es kaum erwarten, wieder auf das Wasser zu kommen.

Distanz 3,06km

Die erste Etappe führte uns zu einem Stauwehr, an dem wir Umtragen mussten.
Diese Gelegenheit nutzten wir gleich um unsere Vorräte aufzufüllen.

Ein paar Kilometer vom Wehr entfernt, war der kleine Ort Roßhaupten, in dem es einen Supermarkt und einen Bäcker geben sollte.
Wir parkten also unsere Boote am Wehr und machten uns auf den Weg.

Der sehr schöne Wanderweg führte durch einen schattigen Wald am Fluß entlang und dann vorbei an Wiesen und Feldern in den Ort.

Distanz 5,48km

Wir hatten echt Glück!

Dort angekommen, es war mittlerweile schon kurz nach 11 Uhr, stellten wir nämlich fest, dass die Geschäfte dort nur bis 12 Uhr offen haben.

Wir hatten richtig Hunger, was sich auch an der Größe unseres Einkaufs widerspiegelte 😁
Es gab einfach zu viele leckere Sachen! Unter anderem frisch gebackenes Baguette und riesige Nusshörnchen, denen wir nicht widerstehen konnten.

Zu guter Letzt haben wir es dann sogar noch gerade rechtzeitig zum Bäcker geschafft und uns einen schönen große Cappuccino gegönnt.
Da auf jeden Fall zur Landbäckerei Sinz und NICHT zum Strobel gehen. Das waren nämlich die einzigen unfreundlichen Menschen in der ganzen Gegend.

Ansonsten waren wir wirklich überrascht wie freundlich die Menschen dort sind. Jeder und wirklich jeder hat uns dort freundlich gegrüßt. Das kennt man ja sonst eigentlich nur vom Berg. Wirklich eine tolle Erfahrung, das auch mal einfach so auf der Straße zu erleben 👌🏻

Nachdem wir dort ein zweites Frühstück gemacht hatten ging es auch schon wieder zurück ans Wasser…

Ab jetzt hatten wir endlich mal ein bisschen mehr Strömung und konnten uns etwas treiben lassen und einfach mal nichts tun.
Wir genossen das Wetter, ließen uns von ruhiger hawaiianischer Musik berieseln und ließen uns auch den ein oder anderen Becher Rum schmecken.

Den hatten wir uns, inspiriert von den vielen Seemannsliedern, zuvor noch im Supermarkt mitgenommen. Serviert haben wir ihn in Schokowaffelbechern, aus denen man sonst eher Eierlikör trinken würde. #zerowaste

Unterwegs hatten wir noch eine witzige Begegnung mit ein paar Kühen, die uns eine weile am Ufer begleiteten und schließlich noch ein kühles Bad im Fluß nahmen. Haben wir so auch noch nicht erlebt…

Langsam kamen wir dann auch unserem heutigem Ziel, dem Lechstausee näher, an dem wir uns zu einer Brotzeit mit Andi und Melissa verabredet hatten.

Distanz 8,33km

Es war schon wieder ziemlich spät geworden und langsam zogen auch immer dunklere Wolken am Horizont auf. Ein Blick auf die Wettervorhersage für die Nacht bestätigte unsere leise Befürchtung, dass ein Unwetter aufziehen könnte.

Als Melissa und Andi dann eintrafen, beratschlagten wir uns kurz und nahmen dann das Angebot, bei den beiden im Garten zu schlafen dankend an.
Die Vorstellung bei einem aufziehendem Gewitter auf dem Wasser zu sein, war auch nicht die Schönste…

Das war auf jeden Fall die Beste Entscheidung!

Am Abend grillten wir noch gemeinsam und genau in dem Moment, als wir den letzten Bissen gegessen hatten, fing das Unwetter an.


Wir flüchteten in unseren zuvor errichteten Unterstand, der schon für die Nacht fertig war und auch wieder nur einem Tarp gegen den Regen und den Booten als Matratze zum Schlafen bestand.

Der Wind riß an der Konstruktion und der Regen prasselte mit einem ohrenbetäubenden Lärm auf die Plane, immer wieder unterbrochen von lautem Donner und grellen Blitzen.
Ein ganz schönes Spektakel, was uns auch einige Male aufschrecken ließ.

Zu unserer Überraschung hat die Konstruktion das Unwetter sehr ut überstanden und am nächsten Morgen war ich wieder Erwarten sehr viel ausgeruhter als die Nacht zuvor.
Dieses Mal hatten wir ja auch eine schön gerade Wiese und als ich eingeschlafen war, konnte mich auch das Unwetter nicht mehr wecken.

Früh wurden wir dann sogar noch von Andi und Melissa zu einem leckeren Frühstück eingeladen und dann auch noch zum Bahnhof gebracht, von wo aus es dann wieder zurück nach Hause ging…

Ein perfektes Wochenende!

Wieder einmal haben wir es geschafft, aus wenig, viel zu machen.
Manchmal muss man einfach nur raus gehen, vielleicht ungewöhnliche, auch spontane Wege gehen um den Alltag komplett hinter sich zu lassen.
Selbst in so kurzer Zeit ist es so möglich komplett zu sich zu finden und zu entspannen.

Ich kann nur jedem empfehlen es eimal auszuprobieren! Stürzt euch in euer persönliches Abenteuer und spürt das Leben 😊

Erzählt mir auch gerne , wie ihr es schafft dem Alltag zu entfiehen.
Was bedeutet für euch das Wort Auszeit?

Fixie Tour – Große Seentour mit Alpenpanorama 1 🚵🏻‍♂️😎☀️


Ursprünglich standen jetzt 6 Tage Slovenien auf dem Plan, da dort am Samstag das Trifecta Wochenende stattfinden sollte. Wie alle anderen Rennen, wurde natürlich auch das abgesagt. Mal ganz davon abgesehen, dass die Grenzen ja auch noch zu sind…

Also musste ein neuer Plan für die Urlaubstage her.

Nachdem ja die letzte Fixietour ganz gut geklappt hatte, wollte ich das unbedingt nochmal machen. Da ich dieses Mal um einiges mehr Zeit zur Verfügung hatte, ging es diesmal in Richtung Berge.

Tag1 – Mittwoch

Der erste Teil der Strecke war wenig spannend, da es eine ganze Weile durch München und einige Dörfer bis nach Holzkirchen ging.

Ab da sah ich dann auch endlich die Berge die immer näher kommen. Auch die Wege wurden immer schöner. Und nachdem der erste Anstieg geschafft war, ging es ziemlich  zügig runter zum Tegernsee. 

Das erste Etappenziel war erreicht!

Jetzt hieß es noch schnell ein bisschen Verpflegung für den Abend und den darauffolgenden Feiertag einkaufen und einen schönen Schlafplatz suchen.

Da ich diese Nacht unbedingt mit der Hängematte am Wasser verbringen wollte und das natürlich direkt am Tegernsee nicht möglich ist, fuhr ich noch eine Stück weiter.

Nur wenige Kilometer später fand ich einen wunderschönen Platz an einem Fluß. 

Meine Hängematte spannte ich zwischen zwei Bäume, die direkt am Ufer standen und so einen perfekten Blick auf das Wasser und die Berge bieteten.

In dieser Kulisse schmeckte mein doch eher spartanisches Abendessen nochmal so gut

Nach dem Essen legte ich mich in die Hängematte und ließ mich langsam von den Lauten der Natur in den Schlaf wiegen.

Gegen Fünf Uhr Morgens wurde ich dann schon langsam wieder munter, da es zu diesem Zeitpunkt auch ganz schön abgekühlt hatte und sich mein Sommerschlafsack doch nicht als die allerbeste Wahl herausstellte.

Mittlerweile waren die Temperaturen nur noch im einstelligen Bereich und der Wind wehte die kalte Luft in meinen Unterschlupf.

Das muss ich in der nächsten Nacht auf alle Fälle noch optimieren.

Hawaii 🌺 Woche 1 – Ohau 🏝☀️😎

Nachdem wir Ende 2017, nach unserem ersten Spartanrace gesagt hatten, dass wir irgendwann mal nach Hawaii fliegen um dort den Spartan Ultra zu machen, war es nun soweit.

Gerade einmal zwei Jahre später sind wir heute auf Ohau gelandet.

Der Flug mit umsteigen und warten hat knapp 27 Stunden gedauert — das war wirklich kein Spaß. Und ehe wir den Mietwagen abgeholt und zu unserem Airbnb gefahren sind hatten wir dann schon über 28 Stunden auf der Uhr…

Die erste Nacht in unserem Zimmer war eher wenig erholsam. Es war ziemlich heiß und die kleine Klimaanlage schaffte es nicht den Raum auf europäische Verhältnisse runterzukühlen — wir mussten uns wohl erst an das Klima gewöhnen 😅

Am nächsten Morgen dann das erste Mal aufstehen auf Hawaii 🌺😎

Wir machten uns sofort auf zum Strand 🏝

Und da war es nun, das Hawaii, das wir bis jetzt nur von Fotos und aus Filmen kannten.

Der erste Strand in Honolulu war mindestens so schön, wie wir ihn uns vorgestellt hatten. Palmen, türkisfarbenes, glasklares Wasser und zu unserer Überraschung kein bisschen überfüllt.

Also machten wir uns erstmal einen schönen Strandtag, probierten von dem einheimischen Essen, waren im Ala Moana Center shoppen, und ließen die vielen neuen Eindrücke auf uns wirken.

Am Ende des Tages waren wir dann an dem wohl bekanntesten und dadurch wohl auch vollstem Strand — dem Waikiki Beach, angekommen. Dort blieben wir dann noch bis in den späten Abend. Schauten den Surfern zu und genossen den Klang der Wellen 🌊

Am zweiten Tag war dann nochmal Beachen angesagt bevor wir dann am Abend das erste Mal unsere Hängematten am Strand aufhängen konnten.

In dieser Nacht haben wir wieder richtig gut geschlafen.
Das Rauschen des Meeres und die frische Luft haben uns wirklich gut getan 😃

Der dritte Tag

Noch vor Sonnenaufgang machte ich mich an diesem Morgen auf, um meinen ersten Lauf am Strand von Hawaii zu machen. 
Was für ein Luxus, wenn man nicht erst dort hin muss sondern direkt von der Hängematte aus loslaufen kann 😎

Und ja, trotz der Tatsache, dass es noch vor sieben Uhr morgens war, hat es sich ziemlich hart angefühlt. Die Temperatur und die hohe Luftfeuchtigkeit hat mir das Atmen ziemlich schwer gemacht. Umso mehr Respekt hatte ich jetzt vor dem bevorstehenden Ultra.

Apropos Ultra...

Nach dem Frühstück ging’s dann weiter zur Kualoa Ranch, wo am Wochenende unser Rennen starten sollte.

Die Meisten, so wie wir auch, werden den Ort nur aus Filmen wie Jurassic Park kennen. In dieser wunderschönen Kulisse wurden aber nicht nur der sondern auch noch viele andere Filme gedreht. – Und hier sollten wir nun am Wochenende laufen 😍

Gibt es einen besseren Ort, als diese beeindruckende Kulisse für den ersten Spartan Ultra?

Nachdem wir die Ranch und die Umgebung erkundet und dort noch was gegessen hatten, ging’s weiter zum nächsten Beachpark wo wir wieder einen tollen Platz für unsere Hängematten am Strand gefunden hatten.

Der vierte Tag.

An diesem Tag beschlossen wir die Berge rund um das Spartangelände zu erwandern und fanden einen superschönen Trail über einen Bergkamm, der uns den Blick auf einen Teil des Geländes werfen lies und zugleich ein tolles Berg- und Dschungeltraining war 😎⛰🌴

Am Abend gings dann in den Kahana-Bay-Beach-Park wo wir dann erstmal schön unser Abendessen auf unserem 11 Dollar Grill zubereiteten bevor wir dann wieder direkt am Strand unsere Hängematten aufspannten um uns von dem Klang der Wellen in den Schlaf wiegen zu lassen.

Die letzen Tage vor unserem goßen Rennen…

…haben wir dann noch die Nord- und die Westküste von Ohau erkundet.
Da war wirklich ein Strand schöner als der Andere!

Die Wellen im Norden waren auch um einiges höher als im Süden und einen Surfshop musste man hier auch nicht lange suchen. Die gab es hier an jeder Ecke.

Wer Surferkultur erleben will, sollte also auf jeden Fall den Norden der Insel bereisen….

Am Donnerstag hatten wir dann erstmal genug vom Strand und beschlossen kurzerhand nach Pearl Harbor zu fahren.

Das Besucherzentrum dort ist richtig gut gemacht. Man erfährt sehr viel über die Ereignisse und kann sich auch viele interessante Sachen anschauen.
Der Eintritt ist frei und nur wenn man auf das Kriegsschiff will, muss man etwas zahlen.

Nachdem wir uns alles angeschaut und noch ein paar schöne Fotos gemacht hatten, machten wir uns wieder auf den Weg in Richtung Norden 😎

Wir fuhren eine ganze Weile, die Sonne war gerade am untergehen, da sahen wir das perfekte Fotomotiv!

Ein wunderschöner Strand mit tollen Wellen, gehüllt in das Rot der Abendsonne 😍

Barefoot Wine

Wir hielten an, schauten auf die Wellen und genossen einfach den Moment und diese grandiose Stimmung…

Die Nacht verbrachten wir diesmal nicht in der Hängematte sondern direkt am Strand. Am dem wohl abgelegensten Ort der ganzen Insel, am Ende einer Straße.  Dort gab es nämlich weit und breit keine Bäume 😅

Hier hatten wir auch schon die Nacht davor verbracht und am darauffolgenden Morgen einen kurzen Lauf gemacht bei dem wir dort sogar einer Robbe am Strand begegnet waren. Die lag dort einfach so rum und ließ sich kein bisschen von uns stören…

Es ist Freitag der 15. August 2019

Nachdem wir etwas gefrühstückt hatten, war es endlich soweit.
Wir fuhren wieder in Richtung Kualoa Ranch zum „Open House“ wo wir endlich das Spartan-Gelände anschauen und unsere Startunterlagen für unseren ersten Ultra abholen konnten. Der war nämlich schon am nächsten Tag 😍

Dazu aber mehr im nächsten Blogpost… 😁



Übernachten auf O’ahu Hawaii

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Camping auf O’ahu Hawaii

BEACHPARKS OHAU 🏝
Hier findest du Informationen zu den Campingbedingungen, Standorten und Buchungen der verschiedenen Beachparks.
Division of State Parks