Spartan European Championship 2020 🏃🏻‍♂️🏝⛰ – Part 2 – Puerto de la Cruz

Nach einer sehr erholsamen Nacht mit Meeresrauschen als Hintergrundmusik konnte der Urlaub nun endlich richtig starten.

6. Dezember

SIGHTSEEING-Tour – Puerto de la cruz

Zuerst gönnte ich mir ein gutes Frühstück im Hotelrestaurant. Auch hier hatte ich wieder einen tollen Blick. Ich setzte mich direkt an eins der riesigen Fenster mit Aussicht auf den Ozean. So kann man den Tag starten.

Frisch gestärkt ging ich dann erstmal in Richtung des Starts vom Spartanrace.
Von Spartan war da aber noch nichts zu sehen. Das Einzige was es dort gab, war ein Rummelplatz. Ich war wohl noch etwas zu früh dran…

Also schlenderte ich noch eine Weile durch die engen Gassen der Stadt. Echt schön hier. Viele kleine Häuser, überall Bars und Restaurants wo Leute draußen sitzen und überall riesige Palmen 🌴
Und natürlich das Meer direkt vor der Haustür. Kilometerlange Strände sucht man hier trotzdem vergebens.
Die Küste ist eher rauh, von schroffen Felswänden und meterhohen Klippen geprägt. Zwischendrin findet man aber auch hier einen der berühmten schwarzen Strände.

Da ging ich auch gleich hin. Ich wollte unbedingt das Wasser testen.
Na gut ins Wasser durfte man heute leider nicht. Ist wohl im Moment zu gefährlich. Mit den Füßen war ich trotzdem drin. Es war sogar noch wunderbar warm. Ich hoffe die nächsten Tage wird das Verbot wieder aufgehoben…

Ich relaxte noch eine Weile am Strand und genoss die gute Luft. Hier musste man ausnahmsweise mal keine Maske tragen…

Dann beschloss ich, zurück zum Hotel zu gehen, mich umzuziehen und meine Sightseeingtour laufend fortzusetzen 🏃🏻‍♂️

Eine gute Entscheidung. So kam ich relativ schnell aus der Stadt raus. Ich lief vorbei an einem weiteren Strand, an dem sogar einige Surfer auf dem Wasser waren.

Dann ging es ein gutes Stück bergauf, bis ich wieder Richtung Küste abbog und durch riesige Bananenplantagen lief. Wirklich gigantisch.


Wieder ein Stück weiter kam ein superschöner Trail. Ich weiß nicht genau, wie ich den beschreiben soll:.. Es sah ein bisschen aus, wie eine alte überwachsene Festungsanlage mit sehr karger Vegetation. Der Wegesrand war nur von kleinen Büschen und Kakteen gesäumt. Ich habe mich wirklich in eine vergangene Zeit zurückversetzt gefühlt. Megaschön!

Nach 7 Kilometern endete der Weg an einer steilen Klippe mit gigantischer Aussicht. Hier verweilte ich einen kurzen Moment, bevor ich wieder zurück lief.

Ich hatte mir 10 Kilometer vorgenommen und erreichte mein Ziel direkt an dem Strand wo ich zuvor die Surfer gesehen hatte.
Dort gönnte ich mir erstmal ein Eis und schaute den Surfern dabei zu, wie sie eine Welle nach der nächsten versuchten zu reiten.

Etwas später schlenderte ich noch eine Weile durch den Ort, genoss einfach das schöne Wetter und ließ mich treiben bis ich am Abend wieder im Hotel ankam.

Ein toller Tag mit vielen neuen Eindrücken 🏝😎🏃🏻‍♂️

Mal schauen, was der nächste Tag für mich bereit hält…

7. Dezember

Hikingtour richtUng Teide 🌋

Am nächsten Morgen, nach dem Frühstück schaute ich mal, wie lang eigentlich eine Wanderung zum „Teide“ dem höchsten Berg Teneriffas wäre.

Ok, das war für eine Tagestour doch etwas viel. Da müsste ich schon eine Übernachtung einplanen. Und wahrscheinlich ist so eine Tour nur ein paar Tage vor der EM auch nicht die beste Idee.
So beschloss ich nur ein Teilstück zu gehen. Ich nahm mir vor 4 bis 5 Stunden in Richtung Vulkan zu gehen, in der Hoffnung ein schönes Foto aus der Nähe schießen zu können.

Gesagt, getan! Ich packte noch schnell ein paar Sachen zusammen und dann ging es los.

Am Anfang ging es noch relativ moderat einen schönen Küstenweg entlang.

Das änderte sich aber recht schnell, als es dann in Richtung Berge ging. Es wurde immer steiler und steiler.

Und nein, ich war noch nicht in den Bergen. Stattdessen kämpfte ich mich die steilen Straßen von Realejo Alto immer weiter nach oben. Ich war hier auch der Einzige der sich zu Fuß fortbewegte. Alle anderen fuhren Auto 😅

Irgendwann kam ich dann endlich raus aus der Stadt und erreichte den Fuß des riesigen Bergmassivs. Das erste Ziel war der „Mirador de la Corona“.

Der Weg war jetzt nicht mehr ganz so steil und ich kam gut voran. Er schlängelte sich über Steine und Wurzeln immer weiter nach oben. Immer wieder gewährte er mir einen Blick durch die Bäume hinunter ins Tal und übers Meer.

Der Gipfel mit seinen 757 Metern war dann doch schnell erreicht und ich gönnte mir erstmal eine kurze Pause und schaute den Paraglidern zu, die hier zum Flug über die Stadt starteten.

Etwas über 700 Meter klingt im ersten Moment nicht wirklich viel. Wenn man allerdings bei annähernd 0 Metern startet ist es doch nicht so ohne.

Hier war es auch deutlich kühler, weshalb ich mich dann auch relativ schnell wieder auf den Weg machte. Es ging immer weiter nach oben und nur kurze Zeit später war ich mitten im Nebel einer dichten Wolkendecke, die sich über den Berg gelegt hatte. Das war’s dann wohl mit Sonnenschein…

Zu dem Zeitpunkt war ich erst gute zwei Stunden unterwegs. Vorgenommen hatte ich mir vier Stunden in Richtung Teide zu laufen um zu schauen, wie weit ich kommen konnte. Also ging es weiter.

Der Weg führte über rutschige lehmige Trails immer weiter nach oben. Der Nebel wurde immer dichter und die Umgebung immer feuchter und auch kühler. Der Vorteil dabei war sicherlich der etwas leichtere Aufstieg, da ich nicht so schnell überhitzen konnte.

Wieder eine Stunde und einige Höhenmeter später musste ich realisieren, dass ich Heute wohl nicht mehr aus der Wolke herauskommen würde und somit den Teide auch nicht mehr zu sehen bekomme.

Also machte ich erstmal eine kurze Pause, um nach einem geeigneten Rückweg zu schauen. Ich wollte schließlich nicht auf dem selben Weg zurückgehen.

Der Weg war schnell gefunden. Doch zuvor ging es noch ein Stück nach oben. Ich war nämlich erst 1.300 Höhenmeter gegangen und wollte noch die 1.500 vollmachen.

Als ich dann bei knapp über 1.500 Höhenmetern angekommen war, ging es endlich nach unten. Das erste Mal nach fast 5 Stunden!

Auch wenn ich mit meinen Wandersachen und dem großen Trekkingrucksack nicht wirklich zum Laufen ausgerüstet war, ließ ich es mir nicht nehmen, den Downhill zu genießen und den schmalen Trail nach unten zu ballern.

Was für ein Spaß 🤩 Überraschenderweise hatten meine Sandalen selbst auf dem feuchten Waldboden richtig gut Grip und ich konnte es einfach laufen lassen.

Der Weg war echt megaschön. Er führte mitten durch dichten, wild wachsenden Wald. In dem dichten Nebel, kam ich mir vor wie in einer Welt aus einer anderen Zeit. Dazu die vollkommene Ruhe. Eine wirklich mystische Stimmung.

Ich lief immer weiter bis ich dann endlich, eine ganze Weile später, das Ende der Wolke erreicht hatte und nach etlichen Stunden zum ersten Mal wieder den Himmel und das Meer sehen konnte.

Mittlerweile war ich auch schon knapp 7 Stunden unterwegs und auch wenn ich noch ein Drittel der Strecke vor mir hatte, war das nur halb so wild, da es nur noch nach unten ging.

Jetzt ging es wirklich schnell. Nach kurzer Zeit erreichte ich die Stadt und musste nur noch die steilen engen Gassen nach unten, immer weiter Richtung Meer laufen.

Auf den letzten Kilometern kam ich dann wieder auf den schönen Trail, der mich direkt an der Küste zurück zum Hotel führte. Die Aussicht von hier war jetzt in der Abendsonne noch atemberaubender als auf dem Hinweg. Ich nutzte die tolle Stimmung für eine letzte Pause und genoss den Blick auf das Meer und die untergehende Sonne.

Jetzt musste ich mich aber echt beeilen, es war schon fast dunkel geworden und ich hatte keine Lampe dabei. Die letzten zwei Kilometer bis zum Hotel waren aber auch im Dunkeln kein großes Problem.

Und so kam ich nach knapp 9 Stunden und 30 Kilometern geschafft aber auch zufrieden im Hotel an.

Eine wirklich sehr schöne Wanderung. Wenn ich irgendwann nochmal nach Teneriffa komme, werde ich mir etwas mehr Zeit nehmen und die komplette Strecke bis hoch zum Teide machen.

Wart ihr schon einmal dort? Und wie hat es euch gefallen?


Im nächsten Teil geht‘s dann schon langsam an die ersten Vorbereitungen für das Rennen am Wochenende…

Spartan European Championship 2020 🏃🏻‍♂️🏝⛰ – Part 1 – Reisevorbereitungen

Nach dem Spartan Race Kaprun im Januar hangelte ich mich von Absage zu Absage. Alle weiteren Rennen wurden gecancelt oder verschoben und dann abgesagt. So auch die Europameisterschaft, die ursprünglich in Oberndorf hätte stattfinden sollen und nun zum letzten Rennen im Jahr geworden war.

Diese wurde jetzt hierher, nach Teneriffa verlegt und soll bis jetzt – es ist der 5. Dezember auch noch stattfinden 🤩🤩🤩

November 2020

Die planung begiNnt

Jetzt aber nochmal kurz zurück…

Da es in diesem Jahr nicht so einfach ist irgendwas zu planen, warteten wir noch bis Mitte November und beobachteten wie sich die Lage auf den Kanaren entwickelte.
Glücklicherweise blieb die Lage dort weiter entspannt und wir entschlossen uns zu buchen.

Tobi fand ein super Komplettangebot bei Lidl Reisen. So hatten wir Flug, Transfer und Hotel bei einem Anbieter und hätten im Falle einer Stornierung weniger Stress.

Die Rennen buchten wir nur kurze Zeit später. Wir entschlossen uns dazu an dem Wochenende alles mitzunehmen was möglich ist und buchten neben der EM auch noch den Super und Sprint dazu.

Das sollte mein erster Trifecta 2020 werden 😃

Die Rennen konnten wir glücklicherweise mit unseren Codes der abgesagten Rennen buchen und hatten somit keinerlei weitere Kosten dafür.

An der Stelle nochmal herzlichen Dank an Magdalena vom Spartan Support, die uns dabei schnell und unkompliziert geholfen hat 😍

4. Dezember

Warten auf den Coronatest

Jetzt war es fast soweit. Morgen sollte mein Flug gehen. Alles hing nur noch an dem Testergebnis von meinem Coronatest, den ich gestern machen musste. Ohne ein negatives Testergebnis darf nämlich Niemand einreisen.

Gegen 19 Uhr sollte ich das Ergebnis online abrufen können. Also wartete ich und ab 18 Uhr aktualisiere ich alle halbe Stunde die Seite.

Nichts passierte….

Es war mittlerweile schon 22 Uhr und immer noch kein Ergebnis. Da ich um 4 aufstehen musste ging ich dann etwas genervt ins Bett und beschloß auf den nächsten Morgen zu hoffen…

Kostenloser Test https://www.corona-teststelle.de/

5. Dezember

Reise nach TENERIFFA

Endlich war es soweit. Der Tag der Abreise war gekommen.
Nach dem Aufstehen schaute ich erstmal auf die Coronatest Seite nach, ob nun endlich mein Testergebnis da ist. Und ja! Endlich war es da und NEGATIV!

Jetzt konnte es wirklich losgehen.

Ich machte mich noch schnell fertig und dann ging es auch schon zum Flughafen. Dort angekommen, war schon eine ganz schön lange Schlange am Check-In.
Dann war ich an der Reihe. Als erstes wollten sie den Code des elektronischen Gesundheitsformulars von mir sehen. Das hatte ich noch nicht ganz fertig, da man noch den Sitzplatz eintragen musste und ich den erst am Schalter bekommen sollte. Außerdem hatte ich angenommen, dass ich das erst auf Teneriffa brauche.

Naja, Füll ich es eben schnell aus, dachte ich.

Von wegen, ständig brach die APP ab und es war mir nicht möglich das Formular abzuschließen. Ich versuchte es nochmal im Web – dasselbe!

Mittlerweile häuften sich die Passagiere bei denen es nicht funktionierte und viel Zeit bis zum Boarding blieb auch nicht mehr.
Zum Glück hatte die Mitarbeiterin von TuiFly noch einen Plan B – eon Papierformular zum ausfüllen.

Also alles nochmal von vorn und dann endlich einchecken. Was für ein Stress!

Gesundheitsformular: https://www.spth.gob.es/create

Kaffe trinken war jetzt leider nicht mehr drin. Es ging direkt zum Gate und dann endlich in den Flieger. 🥳
Der war überraschend voll. Es gab keinen einzigen freien Platz. Ich hatte angenommen, dass aufgrund der derzeitigen Situation nur jeder zweite Platz besetzt wäre.
Das Lustige daran war, dass sie einen ständig darauf hinwiesen Abstand zu halten. Das funktioniert natürlich besonders gut, wenn alle dicht an dicht zusammensitzen 🤣

Nach 5 Stunden Flug erreichten wir endlich Teneriffa 🏝😃
Dort war alles recht entspannt. Ich holte schnell mein Gepäck und dann ging es raus in die Sonne ☀️

Es war wunderbar warm. Überall riesige Palmen 🌴 Ich hatte es geschafft! Der Urlaub konnte beginnen. Ich merkte richtig, wie der Stress der letzten Tage von mir abfiel. Nur noch in den Bus und dann ab ins Hotel.

Die Fahrt dauerte nochmal eine ganze Weile. Der Flughafen war im Süden und das Hotel im Norden der Insel. So gab es noch eine Inselrundtour 😁

Die Landschaft erinnerte mich ein bisschen an Big Island Hawaii 🌺
Viele große karge Flächen mit nur wenig Bewuchs und Kakteen. Dann immer wieder Palmengärten und Bananenplantagen. Das Beste war die ganze Zeit der Blick aus Meer und die hohen Wellen, die an die felsige Küste schlugen. Ein toller Anblick 😍

Dann kam ich endlich im Hotel an. Es war mittlerweile 15:00 Uhr und ich war ziemlich kaputt vom Tag. So beschloss ich nur noch ein paar Sachen einzukaufen und dann langsam zur Ruhe zu kommen.

Doch zuvor musste ich noch das Hotel erkunden. Mein Zimmer war im 12. Stock und wie versprochen mit Meerblick und einer grandiosen Aussicht 🤩

Der Hotelkomplex war megagroß. Mit mehreren Pools, Minigolf, Tennisplatz uvm. und einem toll angelegten riesigen Garten, Einfach traumhaft!

Dort machte ich dann auch gleich das heutige Workout vom OCR MUNICH Adventskalender 💪🏻🌴

Dann ging es aber wirklich aufs Zimmer. Ich machte mir noch ein leckeres Abendbrot und eins, zwei Bier dazu 😋

Jetzt hatte ich auch endlich Zeit noch die zahlreichen Geburtstagsgrüße zu beantworten 😁 Vielen Dank allen, die an mich gedacht haben. Hab mich mega gefreut 😍

Und auch wenn mein Geburtstag ruhig hätte etwas weniger stressig verlaufen können, ist am Ende doch alles gut gegangen und mein einziger Wunsch, hierher zu kommen, in Erfüllung gegangen 😃🏝🌊

Mehr gibts in Teil 2…

Auszeit vom Alltag – Roadtrip in den Norden ☀️🏔🏝

In 9 Tagen quer durch Deutschland 🇩🇪 und Dänemark 🇩🇰 

Am 19.September war es endlich mal wieder soweit. Endlich mal wieder aus dem Alltag ausbrechen, etwas Neues sehen und entspannen 😊

Tag 1 – „Drei Gleichen“

Als erste Station und Auftakt in den Urlaub hatte ich mir einen kleinen Sightseeingrun über die „Drei Gleichen“, in meiner alten Heimat – Thüringen, vorgenommen. 🏃🏻‍♂️🏰☀️

Hier war ich das letzte Mal als kleiner Junge gewesen…

Nachdem ich in der Nacht schon mal zum Startpunkt gefahren war, konnte ich auch gleich zum Sonnenaufgang loslaufen.
Am Anfang war es noch ziemlich kühl, um die 5 Grad, aber da es auch gleich zur ersten Burg ordentlich rauf ging, war das nur ein Vorteil für mich.
Es lief richtig gut, die Strecke war überraschend abwechslungsreich und hat richtig Spaß gemacht 🏃🏻‍♂️🤩
Nach 13 Kilometern war ich dann auch schon wieder am Auto 🚙 

Ein toller Start in den ersten Urlaubstag 😃

Mittlerweile war es ganz schön warm geworden und da ich die halbe Nacht durchgefahren war, entschied ich mich dazu, einen sonnigen Platz für einen kurzen Nap zu suchen, bevor es weiter ging.😴

Frisch und ausgeruht ging es dann auch schon weiter.

Als nächstes fuhr ich nach Heiligenstadt um meinen Opa und meine Eltern zu besuchen.
Das hatte ich eigentlich schon viel früher mal geplant aber aus bekannten Gründen immer wieder verschoben.
Dort trafen wir uns dann bei schönstem Spätsommerwetter im Garten, tranken Kaffee (später auch Bier), aßen Kuchen, quatschten viel und ließen es uns einfach mal gut gehen ☀️☀️☀️

Am Abend fuhren wir dann nach Nieste und ließen den Tag mit einem guten Glas Wein 🍷 ausklingen.

Tag 2 – Nach Norden

Morgens, gut ausgeschlafen und gestärkt vom Frühstück, packte ich dann langsam meine Sachen.
Bevor ich dann losfuhr musste ich aber noch die Armbrüste von Peter anschauen und testen.
Hat mega Spaß gemacht, damit zu schießen. Vielleicht hol ich mir ja auch eine Kleine 🏹🤩

Nachdem ich eine Runde Wilhelm Tell spielen durfte ging es auch schon weiter.

Die nächste Station war Hamburg.

Da ich nicht die ganze Strecke durchfahren wollte, machte ich Unterwegs dann noch eine ausgedehnte Pause an dem schönen Flüggenhofsee bei Munster. Ein echt schöner See mit ein paar kleinen Sandstränden. 
Perfekt zum Sonnen(Baden) und relaxen 😎 

Da schaute ich auch gleich, wo ich am Abend mein Lager aufschlagen würde.
Die Wahl fiel hierbei auf die Harburger Berge ⛰  Ein großes Waldstück bei Hamburg mit ein paar Hügeln. Berge würde ich die ja nicht gerade nennen 😂
Am frühen Abend kam ich dort an und gönnte mir erstmal einen Kaiserschmarren zum Abendbrot. Den gabs am Fuße der Berge, auf einer Berghütte, die wahrscheinlich die am niedrigsten gelegene Deutschlands ist 😁

Langsam wurde es kühler und die Sonne begann unterzugehen. Zeit ein Lager für die Nacht zu suchen.
Ich lief ein ganzes Stück in den Wald hinein, aber ein wirklich optimaler Platz ließ sich einfach nicht finden. Entweder die Bäume waren zu dicht oder zu weit voneinander entfernt um meine Hängematte aufzuspannen.
Irgendwann fand ich dann doch noch einen geeigneten Platz. Dort aß ich noch eine Kleinigkeit und legte mich dann relativ schnell schlafen.

Tag 3 – Hamburg

Am nächsten Morgen, ich hatte echt gut geschlafen, ging es dann nach Hamburg.
Zuerst suchte ich mir einen Bäcker, wo ich mir erstmal Frühstück und einen Cappuccino holte. Der schlechteste Cappuccino den ich je getrunken hatte 😅 aber wenigstens die Semmeln waren gut…

Frühstück gab es dann wieder an einem schönen See, in der Sonne ☀️
So schmeckt es doch am Besten. Und da das Wetter so gut war, entschloss ich mich auch gleich noch eine Workout Runde um den See zu machen.
Wieder ein super Start in den Tag 😃

Später wollte ich mich dann eigentlich mit Luisa treffen, die dann leider doch keine Zeit hatte, also verkürzte ich meinen Hamburgaufenthalt etwas.
Ich gönnte mir noch einen schönen, relaxten Nachmittag an der Alster und machte mich am späten Nachmittag auf, ans Meer zu fahren.

Nordsee

Endlich angekommen, freute ich mich schon endlich die Weite des Meeres zu sehen und die Füße in das kalte Nass einzutauchen. Am Fuße der Düne stand ein großes Schild mit der Aufschrift „Nordsee“.
Ich hatte es geschafft! Oder doch nicht?

Oben angekommen, blickte ich auf eine riesige Grünfläche. Von Wasser weit und breit keine Spur. Eine ziemliche Enttäuschung…

Naja, dann musste das Wasser eben noch warten.
Jetzt musste ich mir erstmal einen Platz für die Nacht suchen und da ich keine Lust mehr hatte, ein abgelegenes Plätzchen zu suchen, entschloß ich mich dieses Mal auf einen Campingplatz zu fahren.

Der war auch recht schnell gefunden. Und da der direkt am Meer lag und einen eingezeichneten Strand hatte, stieg meine Hoffnung, heute doch noch das Meer zu sehen.

Und ja, der Platz hatte einen direkten Zugang zum Meer. Allerdings war um diese Zeit, es war schon nach Sieben, leider Ebbe, weshalb ich das Wasser wieder nur aus der Ferne sehen konnte.

So ließ ich den Abend eben mit einem schönen Wattspaziergang im Sonnenuntergang ausklingen. Auch nicht so schlecht 😃

Tag 4 – Husum

Am nächsten Morgen gönnte ich mir erstmal eine schöne Barfuß-Laufrunde am Meer. Es gibt nichts besseres als frische Meeresluft beim Laufen 🏝
Dazu noch das beruhigende Bild des Nebels, der sich über das Watt und die grünen Dünen legte. Einfach traumhaft 😍

Nach diesem tollen Start und einem leckeren Frühstück in der Sonne, ging’s dann weiter nach Husum, wo ich mich mit Steffi verabredet hatte.
Sie war dort gerade zu ihrer Heilpraktikerprüfung, eine gute Gelegenheit sich mal wieder zu treffen 😃

Ich war schon etwas früher da und sicherte uns schonmal einen schönen Platz am Strand 🏖 Dort gab es auch einen sehr guten Imbiss mit Sitzlounge und den besten Fischbrötchen, die ich seit langem gegessen hatte 😋
Ein toller Platz zum entspannen…

Dann kam auch schon Steffi. Wir hatten uns eine halbe Ewigkeit nicht mehr gesehen…
Wir suchten uns ein schönes Plätzchen zwischen den Strandkörben mit Blick auf das langsam zurückkehrende Nordseewasser und erzählten uns von den vergangenen Monaten. Was in der Zeit passiert war und was es Neues gab.

Irgendwann am Nachmittag war dann auch endlich das Wasser zurück und ich konnte endlich im Meer baden gehen 🐬🌊
Und an dem wunderbar warmen und sonnigen Tag, tat die Erfrischung besonders gut 😎

Wir blieben noch bis zum Abend und genossen den Blick auf das Meer und die untergehende Sonne, die sich auf der Wasseroberfläche spiegelte.

Ein perfekter Tag 😃

Dann hieß es auch schon wieder Abschied nehmen. Steffi blieb noch eine Nacht in Husum und mich trieb es noch etwas weiter nach Norden.

Ich hatte mir zuvor einen schönen Schlafplatz, gerade einmal eine Stunde entfernt, für die Nacht rausgesucht.
Es ging nach Dänemark 🇩🇰🤩

Dort gibt es zwar kein Jedermannsrecht wie in Schweden oder Norwegen. Dafür gibt es dort ausgewiesene Zeltplätze und Notunterstände, die zur freien Verfügung stehen. Eine Übersicht dieser findet man in der App „Shelter“. Eine tolle Sache 😃

In Dänemark angekommen, fuhr ich auf einen Wanderparkplatz und dann waren es noch knapp zwei Kilometer zu Fuß durch den Wald, bis ich meinen Zeltplatz erreichte. Dank meines „2 Seconds“ von Quechua 🏕 war der Zeltaufbau auch im Dunkeln in wenigen Sekunden erledigt. Und nur wenige Minuten später schlief ich auch schon ein 😴

Tag 5 -Der erste Tag in Dänemark 🇩🇰

Nach einer sehr erholsamen Nacht, packte ich meine Sachen und fuhr zum Frühstück an einen wunderschönen Platz am Meer mit Blick auf den Sonnenaufgang 🌅 🌊


Dieses Mal musste ich auch nicht erst auf das Wasser warten, da ich jetzt nicht mehr an der Nordsee sondern an der Ostsee war.

Nach einem ausgiebigen Frühstück fuhr ich erstmal in den Supermarkt nach Gråsten um meine Vorräte aufzufüllen. Natürlich nahm ich mir auch, wie immer in Skandinavien, eine Tüte mit losen Süßigkeiten mit 😋

Nach einem leckeren Kaffee hielt ich auch gleich Ausschau nach einem schönen Spot für meinen heutigen Sightseeingrun.
Meine Wahl fiel auf das „Gråsten Slot“. Ein schönes Schloß an einem großen See und einem relativ großem Waldstück mit vielen Wanderwegen. Also eine schön abwechslungsreiche Strecke mit einigen Kilometern Länge 🏃🏻‍♂️

Der Lauf führte mich durch den Schloßgarten, vorbei an kleinen und großen Seen, über schöne Waldtrails und wieder zurück zum Schloß. Eine super schöne Strecke.

Nachdem ich dann noch ein bisschen durch den Ort geschlendert bin, fuhr ich zu einem kleinen Badestrand um das Wasser zu testen. Es war zwar ziemlich frisch aber für eine kurze Abkühlung genau das Richtige.

Nachdem ich noch eine ganze Weile in der Sonne entspannt und eine Kleinigkeit gekocht hatte, machte ich mich auf den Weg, mir meinen heutigen Platz für die Nacht anzusehen. Auf dem Weg gab es auch immer mal wieder schöne Plätze, die zum Verweilen einluden.

Der heutige Platz war sehr schön angelegt. Eine große Wiese mit Feuerstelle und einem Picknickplatz. Hinter einer Baumreihe ging es direkt zum Meer.
Ansonsten war ringsherum nichts außer ein paar Wiesen auf denen ein paar Pferde und auch ab und zu ein paar Rehe standen.

Nachdem ich dann mein Zelt aufgeschlagen und alles für die Nacht vorbereitet hatte, machte ich mich auf den Weg die Stadt zu erkunden.

Sønderborg

Èin kleines Hafenstädtchen mit einer schönen Hafenpromenade, einer kleinen Einkaufsmeile mit vielen Restaurants. Alles sehr gemütlich und vor allem keine Spur von Streß oder Eile.

Wenn man die Augen offen hält, kann man auch immer wieder schöne künstlerische Details entdecken.

Hier blieb ich noch eine ganze Weile und genoss den Anblick der Abendsonne, die sich auf dem Wasser spiegelte und den Ort in ein spätsommerliches Licht hüllte.

Wieder am Schlafplatz angekommen, machte ich mir noch einen kleinen Snack und schaute mir den Sonnenuntergang über dem Meer an.

Irgendwann nachts – ich schlief schon eine Weile, wurde ich von irgendeinem Tier geweckt, dass durch das Zelt hindurch an meinem Zeh knabberte 😳

Dazu muss man wissen, dass mein Zelt relativ kurz ist und ich mit ausgestreckten Beinen an der Zeltwand anstoße.

Na auf jeden Fall war da irgendein Tier, dass ich nicht identifizieren konnte. Es war ja schließlich stockdunkel und es gab auch keine Geräusche von sich. Ich vermute, dass es sich vielleicht um ein Pferd handelte, da ich dort in der Nähe ein paar gesehen hatte, die sich relativ frei bewegen konnten.

War auf jeden Fall etwas unheimlich 😅

Tag 6 – Sønderborg

Am nächsten Morgen fuhr ich wieder zum Hafen von Sønderborg.
Heute stand ein schönes Strandworkout auf dem Plan.

Ein paar Kilometer an der Küste laufen. Unterwegs habe ich dann noch ein paar Bodyweight Übungen eingebaut.

Den restlichen Tag hab ich nur mit relaxen am Strand und ein bisschen Sightseeing verbracht.

Am späten Nachmittag, machte ich mich dann auf meinen heutigen Schlafplatz zu suchen. Dieses Mal fand ich eine megaschöne Stelle im Osten der Insel.
Der Platz lag direkt am Meer, etwas oberhalb an einem Steilhang mit toller Aussicht.
Dort gab es auch wieder eine Feuerstelle und einen Picknickplatz zum sitzen 😍
Das Nachtlager hatte ich schnell errichtet. Jetzt hieß es nur noch etwas trockenes Holz zu sammeln, damit ich es mir später am Feuer gemütlich machen konnte.

Gesagt, getan!
Nach dem Essen, die Dämmerung setzte langsam ein, entfachte ich das Feuer und genoß eine Weile die Wärme, die Aussicht aufs Meer und das leise Knistern.

Später, als die Sonne untergegangen war, holte ich mein iPad, stellte es neben die Feuerstelle und schaute ich mir noch einen schönen Film auf Amazon an.
Ein toller Abend 😃

Tag 7 – Zurück in Deutschland

Am nächsten Morgen sollte das Abenteuer Dänemark leider schon zu Ende gehen. Jetzt hieß es langsam wieder Richtung Süden fahren.


Zuvor ging es aber noch einmal in den Supermarkt, mich mit nordischen Spezialitäten wie „Reke Ost“, „Brunost“ und Süßigkeiten einzudecken.

Ein guter Kaffee und ein leckerer dänischer Minikuchen durfte natürlich auch nicht fehlen.


Zum Frühstück fuhr ich noch ein letztes Mal an den Strand.
Diese Momente vermisste ich jetzt schon…

Es ging Heute aber noch nicht komplett zurück.


Die nächste Station war ersteinmal Bad Segeberg, wo ich mich noch einmal mit Steffi traf. Hier hatte ich endlich mal die Gelegenheit ihre Heimat kennenzulernen.
Sie zeigte mir alles, wir schwelgten in Erinnerungen und verbrachten noch einen schönen Abend zusammen 😃

Tag 8 – Getting Tough Oberhof

Am nächsten Morgen aßen wir noch zusammen Frühstück bevor ich mich wieder verabschieden musste.

Jetzt stand eine ziemlich lange Fahrt vor mir. Der nächste Halt sollte das 500km entfernte Oberhof in meiner wunderschönen Heimat Thüringen sein.
Dort fand Heute eine der wenigen Laufveranstaltungen des Jahres statt und einige Mitglieder des OCR Munich waren dort angemeldet.

Ich konnte leider wegen meiner immer noch andauernden Schulterverletzung nicht teilnehmen.
Da es aber auf dem Weg lag, wollte ich es mir zumindest einmal ansehen und unsere Leute anfeuern.

Dort angekommen, war das Wetter zum Glück so mies, dass ich es nicht mehr als ganz so schlimm empfand dort nicht teilnehmen zu können…
Es regnete in Strömen und bei Temperaturen um die 6 Grad, war es auch nicht sonderlich warm.

Die Veranstaltung an sich ist aber sicher eine Teilnahme wert. Es war alles sehr gut organisiert und die Strecke soll auch ziemlich außergewöhnlich sein.

Gelohnt hat es sich auf jeden Fall, einen kleinen Abstecher zu machen. So hatte ich die Gelegenheit ein paar Freunde, die ich schon länger nicht getroffen hatte wiederzusehen.

Dann ging es weiter…

Ursprünglich wäre jetzt der Plan gewesen, mir einen Platz für die Nacht zu suchen und dann Morgen früh weiter nach Hause zu fahren. Aufgrund des sich nicht bessern wollendes Wetters entschloß ich kurzerhand doch noch die lange Heimfahrt anzutreten.
Am nächsten Tag sollte es im Gegensatz zu Oberhof in München sehr sonnig werden.

Tag 9 – Trailrun zum Demeljoch

Am nächsten Morgen, ich hatte doch relativ lang geschlafen, wurde ich von den ersten Sonnenstrahlen, die durch mein Dachfenster schienen geweckt.
Es sollte, so wie angekündigt, ein schön sonniger Tag werden und da ich noch den ganzen Tag den Mietwagen zur Verfügung hatte, entschloß ich, meinen letzten Urlaubstag zu nutzen um nochmal in die Berge zu fahren.

Nach einem guten Frühstück nahm ich meinen „Trailrunning Guide“ und suchte mir eine Route heraus.

Die Wahl fiel auf das Demeljoch. Die Strecke war nicht zu lang und der Start am Sylvensteinsee versprach eine tolle Aussicht.
12 Uhr war ich endlich am Parkplatz angekommen. So spät war ich selten am Berg…

Das Wetter war der Wahnsinn! Strahlender Sonnenschein und kaum eine Wolke am Himmel. Einfach traumhaft.

Die Strecke war megaschön. Kleine Trails schlängelten sich durch den Wald den Berg hinauf. Immer wieder gab es lichte Stellen, durch die man auf den Sylvenstein und das Bergpanorama schauen konnte.
Dann plötzlich, knapp über 1.000 Höhenmetern, traf ich auf das erste Schneefeld. Am Anfang war die Schneedecke noch relativ dünn und ich konnte noch gut laufen. Doch je höher ich kam, desto dicker wurde diese.

Ich kämpfte mich noch einige Kilometer durch den mittlerweile bis zu hüfthohen Schnee, bis es dann schließlich, knapp zwei Kilometer vom Gipfel entfernt, kein Weiterkommen mehr gab und ich die Tour abbrechen musste.
Mittlerweile war es nämlich schon halb vier und ein Weitergehen hätte dazu geführt, dass ich in die Dunkelheit gekommen wäre.

Also machte ich eine kurze Pause, genoss die Sonne und das winterliche Panorama und machte mich dann auf den Rückweg.


Nach gut einer Stunde war ich dann aus dem Tiefschnee raus und konnte endlich wieder laufen. Ab jetzt ging es schnell den rutschigen Trail hinunter. Eine schöne Belohnung für den anstrengenden Aufstieg.

Unten angekommen blieb ich noch eine Weile, machte mir eine Brotzeit am Sylvensteinsee und genoss das Panorama und die letzten Sonnenstrahlen.

Es hätte wohl keinen besseren Abschluss für meinen Urlaub geben können.
Ich freu mich jetzt schon auf das nächste Abenteuer.

Was habt ihr dieses Jahr im Urlaub gemacht? 
Was könnt ihr mir für meinen nächsten Roadtrip empfehlen?

Motivation in Zeiten von Corona – Part 2

Wie schon im ersten Teil angekündigt, geht es jetzt weiter nach Italien. Genauer gesagt nach Orte.

Wieder einmal eine Reise, die wir leider stornieren mussten.

Wir hatten schon alles geplant.
Für die ersten paar Tage hatten wir ein superschönes AiRBnB in der Nähe des Renngeländes gebucht. Da hätte man es sicher ganz gut aushalten können…

Am Samstag wäre ich dann den Spartan Beast gelaufen und am Sonntag sollte es dann weiter nach Rom gehen, wo wir dann eine schöne Sightseeingtour gemacht hätten…

Spartan Virtual Race – Orte

Am Samstag den 25.04.2020 war es dann soweit.

Fast wie geplant stand das Spartan Beast auf dem Plan, nur eben virtuell.
Das Wetter war auf jeden Fall klasse und hätte in Orte selbst auch nicht besser sein können.

Dieses Mal sind wir auf eine Wiese mit Blick auf einen kleinen See im Ostpark gegangen. Um die Tageszeit waren auch noch nicht viele Menschen unterwegs. Also alles in allem eine echt schöne Kulisse für das heutige Workout.

Das Rennen an sich war, wie die anderen europäischen Virtual Races, sehr abwechslungsreich und ziemlich anstrengend. Es gab wieder etliche Knie-Ups, Lunges, Jumping Jacks, Burpees und andere Übungen zu absolvieren.

Das hat uns so viel Spaß gemacht, dass wir den Virtual Super gleich noch hinten ran gehängt haben.

Somit hatte ich dann meine erste Virtual Trifecta geschafft!

Nicht ganz das Gleiche, wie bei einer echten aber trotzdem irgendwie ganz cool.


Motivation in Zeiten von Corona – Part 1

Seit dem Spartan Race Kaprun war es auf meinem Blog ziemlich ruhig. Man könnte fast den Eindruck gewinnen, er ist komplett eingeschlafen.

Die Wahrheit ist, dass seit den Coronabeschränkungen und den damit einhergehenden Absagen der ganzen geplanten Rennen, meine Motivation, was Training und allgemein Laufen betrifft, doch ziemlich eingebrochen ist.

Natürlich könnte ich es auch positiv betrachten – was ich auch meist mache – und es als schönes Regenerationsjahr sehen. Aber es fällt mir doch schwer das so zu sehen.

Es ist ja nicht nur so, dass mir die Rennen fehlen. Vor allem die Reisen, die tolle Gemeinschaft und die ganzen gemeinsamen Erlebnisse sind ja das, was das Leben ausmacht.

Einen Vorteil hat die Situation allerdings tatsächlich.

Seit Ende letzten Jahres hatte ich ja Probleme mit meinem rechten Knie, wegen der zu starken Belastung über das ganze Jahr.

Zumindest da bin ich jetzt auf dem Weg der Besserung 😃

Motivation 

So nun zu der Frage, wie motiviert man sich, wenn es keine Rennen gibt?

Zu Beginn habe auch ich erstmal nur die verschiedenen Homeworkouts gemacht, die ich immer mal auf YouTube oder anderen Kanälen gesehen habe.

Hier zwei Workouts die es echt in sich haben 🔥🔥🔥


Irgendwann habe ich dann das erste mal von den Spartan Virtual Races gelesen, was ich sofort ziemlich interessant fand.

Das Konzept dahinter ist, dass man an dem Tag an dem das offizielle Rennen hätte stattfinden sollen, das virtuelle Rennen für sich macht.

Dabei gab es im ersten Schritt, nämlich bei den amerikanischen Rennen, genau die Distanzen, die das echte Rennen gehabt hätte und für die Anzahl der Hindernisse entsprechende Bodyweight Übungen.

Am 4. April war es dann soweit mein
erster Virtueller Spartan Sprint.

Um die Belastung für mein Knie gering zu halten habe ich immer wieder Gehpausen eingelegt. 

Hat echt Spaß gemacht und vor allem Lust auf mehr 😃

Eine Woche später ging es weiter. 

2. Virtual Spartan Sprint

Dieses Mal hatte ich eine längere Radtour über  Ostern geplant und baute das Rennen einfach in den ersten Teilabschnitt mit ein. 

Es war nämlich auch möglich, statt zu Laufen die vierfache Strecke mit dem Rad zurückzulegen. Alle paar Kilometer hielt ich dann einfach an und machte die Übungen.

Auch eine schöne Kombination die sehr viel Spaß gemacht hat.

Am darauffolgenden Wochenende wäre dann das Spartan Race in München gewesen, und das war selbst virtuell ein absolutes Highlight!

Spartan Virtual Sprint München

Das war nicht wie die amerikanischen Rennen aufgebaut. Da es auch für Starter gedacht war, die eine komplette Ausgangssperre hatten, wie beispielsweise Italiener oder Spanier musste das ganze zu Hause, auch ohne Laufen funktionieren.

Also gab es in dem Rennen auch Alternativen für die Laufpassagen und nicht nur für die Hindernisse.

So durfte man etliche Male 100 Hampelmänner für die flachen Laufpassagen und einige Knee-Ups für die bergigen Passagen absolvieren.

Doch damit nicht genug! 

Zu dem Rennen gab es eine Karte mit der Originalstrecke, den Hindernissen und eine Liste der Alternativen dazu.

Außerdem noch eine Liste, welches Equipment man benötigt und zu guter Letzt noch ein Übungsvideo.

Am Renntag wurden dann sogar die Elite und Pro Athleten in einem Livestream auf Facebook gezeigt.  

Mehr Motivation geht nun wirklich nicht 👍🏻

Ganz großen Dank an die „Veranstalter“ von Spartan Germany-Austria und Spartanrace Europe 😃

Ich selbst habe das VR zusammen mit Verena auf einer großen Wiese gemacht – und es war verdammt hart aber auch ziemlich cool. 

Ich würde fast behaupten, dass es schwerer als das echte Rennen war…

Es sollte auch der härteste Virtual Sprint seiner Art bleiben 😅

Am nächsten Tag ging die Reise dann direkt von München nach Hongkong – Zumindest virtuell – zum nächsten Virtual Spartan Race.

Spartan Virtual Super Hongkong

Dieses Mal mein erster virtueller Super, der auch wie die ersten Rennen nach dem amerikanischen Prinzip funktionierte.
Also die Distanz zurücklegen und die entsprechenden Übungen absolvieren.

Den „Lauf“ bin ich wieder Mal ganz gemütlich angegangen. War vielleicht doch eher eine Wanderung mit eingebauten Bodyweight Übungen.
Aber 10km Laufen, konnte ich meinem Knie zu diesem Zeitpunkt noch nicht zutrauen.

Das Wetter war auf jeden Fall wieder mega schön und auch die Strecke durch den Wald habe ich sehr genießen können.

Also ein richtig schöner Start in den Sonntag 😎☀️☀️☀️


So hier ist erstmal Schluß. Im zweiten Teil geht’s ins sonnige Italien ☀️☀️☀️