Marathon Training 2021 – Update Woche 5 🏃🏻‍♂️☀️😎

Die ersten fünf Wochen von meinem Marathontraining sind jetzt um und es ist an der Zeit das Ganze einmal Revue passieren zu lassen.
Das erste Update gab es ja schon mal nach den ersten zwei Wochen. Da war ich noch ziemlich unsicher ob ich schon wieder fit genug wäre um den Marathonplan bis zum Ende durchzuziehen. Das hat sich aber mittlerweile geändert.

Jetzt, in der fünften Woche kamen die ersten wirklich großen Herausforderungen im Training auf mich zu. Das erste Mal richtiges Intervalltraining und am Sonntag der erste Halbmarathon.
Deshalb sah ich die Ergebnisse in dieser Woche auch ein bisschen als Gratmesser für die vergangenen und die kommenden Wochen an.
Wenn diese Woche schlecht gelaufen wäre, hätte ich dementsprechend mein Training überdenken müssen…

So, nun aber mal zu dieser Woche.

Alles in Allem lief es wirklich sehr gut. Den ersten Lauf in der Woche musste ich zwar verkürzen, da ich an dem Tag aufgrund von Arbeitsstress und einem dementsprechend langen Tag nicht mehr so viel Energie auf die Trails bringen konnte.
Dafür war dann das Intervalltraining mit dem „Yasso 800s“ am Donnerstag richtig gut und gleichzeitig mein schnellster 10er seit langem 😃

Das Highlight in meiner Trainingswoche war für mich aber der lange Lauf am Sonntag vor dem ich richtig Respekt hatte, da der mit 2:30 Stunden schon sehr lang für mich war.
Aber auch der lief richtig gut und locker! Zudem war es mein erster Halbmarathon in diesem Jahr 🤩🏃🏻‍♂️

Somit denke ich, dass ich auf einem sehr guten Weg bin und an dem Trainingsplan weiter festhalten kann. Bin gespannt was die nächsten Wochen so bringen und hoffe, dass es genauso gut weiter geht 🏃🏻‍♂️🏝☀️

Marathon Training 2021 – Woche 2 🏃🏻‍♂️📆

Woche 2

Etwas durchwachseN

Nachdem der lange Lauf am Sonntag so gut funktioniert hatte, dachte ich, dass ich diese Woche überhaupt keine Probleme bei meinem Training haben würde.

Der Lauf am Dienstag hat mich dann aber schnell wieder auf den Boden zurückgeholt. Der lief nämlich alles andere als gut, weshalb ich ihn auch etwas einkürzen musste.

Am Mittwoch dann das Highlight der Woche! Ich war das erste Mal seit langem wieder auf unserem Trainingsgelände und zum ersten Mal seit meiner Schulterverletzung im August 2020, habe ich alle Hindernisse ohne Probleme geschafft 🤩🤩🤩

Donnerstag dann der zweite Lauf der Woche. Obwohl der deutlich besser lief als der am Dienstag, habe ich auch den etwas verkürzt, weil auch der nicht so wirklich rund lief und ich meine alte Verletzung wieder etwas gespürt hatte.

Die restliche Woche, also die Osterfeiertage, war dann komplett Trainingspause. Da waren wir mit dem Camper in den Bergen, waren auch ein paar Mal wandern, aber haben sonst die meiste Zeit entspannt.🏔🧘🏻‍♂️😎

Den langen Lauf vom Sonntag habe ich dann einfach auf den Ostermontag verschoben 😁

Marathon Training 2021 – Woche 1 🏃🏻‍♂️📆

WOCHE 1

Es geht wieder los

Nach der Spartan EM im Dezember auf Teneriffa, war bei mir erstmal Trainingspause angesagt.
Neben einer Achillessehnenreizung hatte ich auch noch lange Zeit mit einer Knochenhautentzündung am Unterschenkel zu kämpfen und musste das erstmal auskurieren.


Da sich das Ganze doch länger hingezogen hat als erwartet, konnte ich nicht wie geplant im Januar mit dem Training starten, sondern musste noch ein paar Wochen länger pausieren.

Im Februar habe ich dann langsam angefangen, ein paar kurze lockere Läufe einzubauen. Außerdem habe ich noch mehr Fokus auf regenerative Einheiten gelegt. So habe ich regelmäßiges Yoga und Faszientraining eingebaut und mir professionelle Unterstützung von einer Osteopathin und einer Physiotherapeutin geholt.

Letzte Woche war ich dann endlich wieder soweit, dass ich ins Training einsteigen konnte 😃


Die erste Trainingswoche habe ich natürlich die Intensität sehr weit unten gehalten. Ich wollte nicht riskieren, wieder alte Probleme zurückzuholen.

Der Plan bestand aus insgesamt 3 Läufen mit abwechselnden Regenerationstagen an denen ich dann Kraft-, Stabi- und Yogaeinheiten eingebaut habe.

Jetzt ist die erste Woche um und ich muss ich muss sagen, es lief erstaunlich gut!
Besonders viel Respekt hatte ich vor dem gestrigen Longrun, da ich seit Dezember nicht mehr so lang gelaufen war. Überraschender Weise war das tatsächlich der lockerste Lauf der Woche und selbst Heute am Tag danach fühlen sich meine Beine klasse an 😃 So kann es definitiv weitergehen!


Falls du noch mehr Details zu meinem Trainingsplan wissen willst, kannst du hier die komplette Story lesen. Da gibt es dann auch jeden Tag ein Update vom Training 😉

Spartan European Championship 2020 🏃🏻‍♂️🏝⛰ – Part 3 – Letzte Vorbereitungen

Nach der langen Tour gestern, war Heute erstmal entspannen angesagt.
So ging es nach dem Frühstück erstmal an den Strand.

8. Dezember

Die ersten HinderniSse

Das Wetter war wieder einmal perfekt. Ich genoss die die wärmenden Sonnenstrahlen und das beruhigende Geräusch der Wellen.
Manchmal ist es auch ganz schön, einfach mal nichts zu machen und einfach nur auf das Meer hinaus zu schauen.

Irgendwann Mittags dann bekam ich langsam etwas Hunger und gönnte mir direkt oberhalb vom Strand meine erste Paella 🥘 Die war wie erwartet sehr lecker und mit der Aussicht schmeckte sie noch mal so gut 😊

Nach dem Essen ging ich dann nochmal zum Spartan Gelände um zu schauen, ob jetzt endlich die ersten Lieferungen eingetroffen waren.
Und ja, das Gelände am Parkplatz war schon komplett abgesperrt und die ersten Paletten mit den Teilen für die Hindernisse waren zu sehen.

Zu meiner Überraschung waren sogar schon die ersten Wände im Startbereich aufgebaut. Um die Vorfreude zu steigern, musste ich die natürlich gleich ausprobieren.

Jetzt konnte das Wochenende langsam kommen 🤩🤩🤩

Am Abend ging es dann langsam zurück zum Hotel. Dort machte ich noch ein kurzes Workout am Pool bevor ich dann den Abend entspannt mit einer Folge der „Spartan Games“ ausklingen ließ.

9. Dezember

RACecourse check mit ToBi

Heute hatte ich mich früh mit Tobi, der gestern Abend auf Teneriffa eingetroffen war, zur Streckenbesichtigung verabredet.

11 Uhr ging’s los. Wir starteten am Spartan Gelände.

Der Course führte uns die Strandpromenade entlang. Dort war das Spartan Team schon fleißig am Aufbauen. Wir entdeckten immer mehr Hindernisse, die teilweise sogar schon aufgebaut waren.

Bis jetzt deckte sich die Strecke auch mit meiner Laufstrecke vom 6. Dezember. Ich war gespannt, ob sie auch an der epischen Kulisse bei den Bananenplantagen vorbeiführen würde.

Ein paar Kilometer weiter führte uns die Streckenmarkierung tatsächlich genau dort hin 🤩 Eine perfekte Kulisse für tolle Fotos. Bin gespannt, welches Hindernis hier auf uns wartet.

Wir folgten meiner Laufstrecke tatsächlich bis zum Ende. Dort war dann an einer Klippe mit tollem Blick auf das Meer, ein Schild auf dem „Durchgang Verboten“ stand, weshalb ich dort auch nicht weitergelaufen war.

Allerdings sahen wir, das genau auf diesem Weg eine weitere Streckenmarkierung war, also gingen wir weiter.
Der Weg war ziemlich cool. Ein schöner Trail am Rand der Klippen. Allerdings völlig ungefährlich, da der Weg nach unten von dichten Bäumen versperrt blieb.

Wir gingen noch eine ganze Zeit weiter, bis sich die Spur verlor und keine Streckenmarkierung mehr zu sehen war. Jetzt konnten wir nur noch raten, wo die Strecke weitergehen würde.

Auf FATMAP entdeckte ich dann noch eine schöne Strecke, die erst ans Meer und danach zu einem ziemlich hoch gelegenen Café führte, dass eine tolle Aussicht von oben versprach.

Nach kurzer Zeit erreichten wir dann auch schon den Strand. Über eine alte Treppe ging es an den Klippen vorbei nach unten. Da der Wasserstand anscheinend etwas höher als sonst war, war von dem Sandstrand nichts zu sehen. Stattdessen ein Meer von großen rundgewaschenen Steinen, was nicht weniger beeindruckend aussah. Ein echt schöner Spot.

Nach einer kurzen Pause ging es auch schon weiter. Nach oben.

Erst einen normalen Wanderweg der dann ziemlich schnell zu einem steilen und steinigen Trail wurde. Der erinnerte uns gleich ein bisschen an den Sandbag Carry in Oberndorf. Würde hier auch gut hinpassen 😁

Nachdem wir uns das steile Stück nach oben gekämpft hatten erreichten wir über eine Treppe eine Wohnsiedlung der anderen Art. Hier, hoch über dem Meer reihte sich eine riesige Villa neben die Nächste. Auch die Grundstücke waren riesig, mit großen Gärten, riesigen Palmen und meterlangen Zäunen. Wirklich beeindruckend.


Auch das Café war auf einem tollen Grundstück mit einem gigantischen Blick auf die Küste und das Meer. Nur leider hatte es, wahrscheinlich Coronabedingt, geschlossen. Naja mussten wir halt die Aussicht von draußen genießen…

Da es hier nicht weiterging machten wir uns wieder auf den Rückweg.

Wieder im Ort angekommen, gönnte ich mir noch ein Eis am Strand, bevor es dann langsam wieder, vorbei an ein paar neuen Hindernissen, zurück in Richtung Hotel ging, wo ich den Abend ruhig ausklingen ließ.

10. Dezember

Restday am Lago MartiAnez

Nachdem wir gestern doch einige Kilometer unterwegs waren, gönnten wir uns Heute einen Restday in der riesigen Poollandschaft des Lago Martianez.

Die größte Naturschwimmbeckenanlage mit Meerwasser in ganz Europa war die letzten Tage nur spärlich besucht und am heutigen Vormittag waren wir tatsächlich die einzigen Gäste. So hatten wir für einen Eintrittspreis von gerade mal 5,50€ sieben verschieden Badelandschaften auf 33.000 Quadratmetern für uns alleine.

Ok ein paar der kleinen Pools waren an dem Tag nicht mit Wasser gefüllt aber der große künstliche See in der Mitte des Geländes zum Glück schon, denn da wollten wir hin. Ein wirklich beeindruckender Ort!

Bevor es ins Wasser ging, nutzte ich die tolle Kulisse für ein kleines Workout um mich aufzuwärmen. Das Wasser war doch sehr kalt und da noch dazu ein ziemlich kühler Wind wehte blieben wir auch nicht allzu lang drinnen.

Relaxen konnten wir aber auch ganz gut draußen auf einer der zahlreichen Sonnenliegen. So ließen wir einfach mal die Seele baumeln.

Am Nachmittag gingen wir dann in eines der zwei Restaurants auf dem Gelände, die trotz dem fast niemand hier war geöffnet hatten.

Überraschenderweise war das sogar ziemlich voll. Da machte nämlich gerade das Aufbauteam des Spartanrace Mittagspause.

Da waren wir ja in guter Gesellschaft 🤩

Was dann passierte war, sagen wir mal unerwartet…

Nachdem wir etwas zu trinken bestellt hatten, kam auch schon die Bedienung mit einer Vorspeise und kurze Zeit später mit dem Hauptgericht um die Ecke. Das wäre ja an sich nichts ungewöhnliches, wenn wir etwas bestellt hätten. Hatten wir aber nicht 😅

Mir fiel dann ziemlich schnell auf, dass wir das gleiche Essen bekamen, wie auch die Leute vom Spartanteam und so vermutete ich, dass sie wohl dachten, dass wir dazugehören mussten. Na gut ich hatte auch ein Spartan Shirt an…
Mein Verdacht wurde noch bestärkt, als dann eine Familie die dort auch essen wollte, weggeschickt wurde.
War wohl für Spartaner reserviert…

Naja egal. Das Essen war gut und so spielten wir das Spiel einfach mit.

Lustig wurde es dann erst, als wir bezahlen wollten. Da wir ja offensichtlich trotz Badehose mit zum Spartan Team gerechnet wurden, sollte ich lediglich meinen Cappuccino den ich am Schluss bestellte selbst bezahlen.
Das kam für uns natürlich nicht in Frage.

Also versuchten wir ihnen verständlich zu machen, dass wir eben nicht zum Aufbauteam gehörten und nur zufällig zur selben Zeit dort waren.
Schlußendlich haben sie uns dann, nach etwas Beratungszeit, einen durchaus fairen Menüpreis gemacht.

Da hat sich der Spruch „Kleider machen Leute“ mal wieder bewahrheitet 😁

Am späten Nachmittag ging es dann auch schon wieder langsam in Richtung Hotel. Natürlich nicht ohne vorher nochmal den Aufbaufortschritt der Hindernisse zu checken. Da fehlte mittlerweile nicht mehr viel 🤩

11. Dezember

Ein schicksalhaFter tag

Heute, einen Tag vor dem Rennen stand nochmal ein kurzes Workout mit Meerblick auf dem Plan. Mit so einer Aussicht macht es gleich noch mehr Spaß 🏝😃

Danach machte ich noch einen lockeren Lauf in die Stadt, wo ich mich mit Tobi verabredet hatte. Heute war nochmal relaxen am Strand und shoppen am Spartan Merch angesagt.

Der sollte ab 15 Uhr öffnen und so hatten wir auch noch gut Zeit um was leckeres Essen zu gehen. Wir fanden ein tolles Restaurant direkt am Strand mit wirklich sehr leckerem Essen. Eine absolute Empfehlung ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Dann ging es auch schon zum Shopping. Als wir ankamen war schon einiges los. Schon lang nicht mehr so viele Spartaner auf einmal gesehen. Es war fast wie immer 😁

Alle freuten sich schon auf das bevorstehende Rennen und machten Selfie’s vor der Wand mit der Teilnehmerliste. Eine tolle Stimmung 🤩

Doch es sollte alles anders kommen…

Am Abend ging es dann langsam zurück ins Hotel und noch während des Abendessens – es war kurz vor 20 Uhr – dann die ersten inoffiziellen Meldungen:

„Das Rennen wird abgesagt!“

Zuerst hatte ich es als Falschmeldung abgetan. Es kann ja niemand nur 12 Stunden vor Rennbeginn eine Absage bekanntgeben!
Leider kam dann nur 30 Minuten später auch die offizielle Meldung per Mail 🥺

Nach der Meldung war eigentlich schon klar, dass es kein Rennen geben wird. Ein kleiner Hoffnungsschimmer blieb trotzdem und deshalb wartete ich auch noch.
Dann, kurz nach 23 Uhr war es dann leider offiziell. Das morgige Rennen wurde endgültig abgesagt 😢

Was sollten wir jetzt tun? Wir hatten extra den ganzen Stress mit den Coronaauflagen auf uns genommen um hierher zu kommen und das Rennen zu laufen!
Und auch wenn es sich ehrlicherweise auch schon ohne das Rennen mehr als gelohnt hatte, die Strapazen auf sich zu nehmen, war ich nicht bereit dieses Wochenende ohne ein Rennen abzuschließen 💪🏻🏃🏻‍♂️😁

Also beschloss ich, noch in dieser Nacht, das morgige Rennen trotzdem zu laufen! Aber jetzt hieß es erstmal schlafen…

Im nächsten Kapitel gibt es dann den Rennbericht. Seid gespannt 🤩

Trailrun zum Schachensee 🏃🏻‍♂️🏔

Heute, am 1.November 2020, also einen Tag vor dem zweiten Lockdown wollte ich auf jeden Fall nochmal in die Berge.
Zum Einen um das gute Wetter zu nutzen und zum Anderen um noch einmal auf einer Alm einzukehren.

Allzu lang sollte es Heute allerdings nicht werden, da Nachmittags schlechteres Wetter angesagt war. So suchte ich mir diesmal eine Strecke, die ich schon kannte um die Zeit gut abschätzen zu können.

Die Wahl fiel auf den Schachensee. Dieses Mal mit einer stark verkürzten Route. Beim letzten Mal waren es schließlich 36 Kilometer…

Es war deutlich kühler als beim letzten Mal, sodass mir der erste Anstieg wesentlich leichter vorkam. Dann ging es bis zur Partnachklamm fast nur noch bergab und ich konnte es schön laufen lassen.

Dann ging es auf den schwierigsten und steilsten Teil der Route – den Kälbersteig.
Der führt von der Partnach ziemlich gerade einige Kilometer direkt nach oben und verzichtet dabei auf unnötige Schlenker und Serpentinen. Dadurch ist er natürlich um einiges kürzer als der geschotterte Serpentinenweg aber auch um einiges steiler.

Trotzdem würde ich diesen Weg immer wieder gehen und auch jedem empfehlen, da er landschaftlich ganz klar die bessere Wahl ist.


Man geht die ganze Zeit durch den Wald über Wurzeln, Steine und teilweise hohe Treppenstufen aus Holzstämmen.


Zwischendurch wird man auch immer wieder mit einer tollen Aussicht belohnt. Eine gute Gelegenheit um eine kurze Pause einzulegen.

Als ich dann den Kälbersteig geschafft hatte, trat ich aus dem Wald heraus und blickte auf die atemberaubende umliegende Berglandschaft.
Anders als beim letzten Mal, war diesmal auf den Gipfeln schon ordentlich Schnee – ein toller Anblick.


Jetzt war es auch nicht mehr weit bis zum Ziel – dem Schachensee.

Nur wenige Minuten später war es dann soweit. Eine kleine Abzweigung führte runter zum See. Ein toller Anblick!
Alles schneebedeckt und das Wasser war sogar schon von einer dicken Eisschicht bedeckt.

Ursprünglich wollte ich mich ja nach dem Aufstieg im See abkühlen. Konnte ja nicht ahnen, dass es so kühl werden würde 😅

Naja eine kurze Pause machte ich trotzdem. Ich genoss die Stille und die Einsamkeit an dem fast schon magisch anmutenden Ort. Hier konnte ich wirklich abschalten und einmal richtig entspannen.

Einige Minuten später, es wurde langsam etwas kühler; machte ich mich dann schon wieder auf den Rückweg.
Dieses Mal ging ich fast dem selben Weg, den ich beim Aufstieg schon gegangen war.

Und den Kälbersteig runterzuballern machte schon wesentlich mehr Spaß als hochzusteigen. Und ging natürlich auch viel schneller.

Es dauerte nicht lang, da war ich schon wieder an der Partnach. Hier wählte ich dann eine andere Route, da ich ja unbedingt noch auf eine Alm wollte, bevor es endgültig zurück ging.

Also ging es nochmal bergauf, oberhalb der Partnachklamm entlang, Richtung Garmisch.
Langsam zogen auch schon die ersten Regenwolken auf und gerade als es anfing und die ersten Tropfen fielen, erreichte ich auch schon die Alm.

Also nicht nur eine gute Gelegenheit um ein Radler zu trinken, sondern auch um den Schauer abzuwarten. Der war zum Glück nur kurz und so machte ich mich dann doch relativ schnell wieder auf den Weg in Richtung Bahnhof.

Wieder mal ein toller Tag in den Bergen. Was gibt es schöneres am letzten Sonntag vor einem Lockdown 🙂

Wie habt ihr das letzte Wochenende genutzt? Was habt ihr erlebt?

Trailrun über Rötelstein und Heimgarten ⛰🏃🏻‍♂️☀️

Nachdem es das letzte Mal aufgrund der enormen Schneehöhe nicht mit dem Gipfel geklappt hat, waren es am Sonntag gleich vier ⛰😃

Geplant hatte ich an diesem Wochenende ursprünglich gar nichts.
Nachdem ich gemütlich gefrühstückt hatte und den Wetterbericht angeschaut hatte, fasste ich dann doch den Entschluss spontan in die Berge zu fahren.
Das Wetter war ja wieder traumhaft.☀️☀️☀️

Nach dem Schneechaos beim letzten Mal suchte ich dieses Mal nach einem etwas kleineren Berg und fand dann relativ schnell den Rötelstein, der auch einen recht guten Blick auf die umliegenden Berge und Seen versprach ⛰🤩

Es lief echt super. Nach relativ kurzer Zeit war ich oben und konnte die wirklich fantastische Aussicht vom Gipfel genießen. Auch die Strecke war echt schön und machte Lust auf mehr.

Und da ich noch genug Zeit hatte, ging es danach noch auf den Heimgarten.
Der Anstieg war schon wesentlich anspruchsvoller aber auch schnell gemeistert.
Oben angekommen, machte ich noch eine kurze Pause und gönnte mir ein leckeres Radler in der Sonne.

Dann ging es auch schon wieder auf den Rückweg. Der führte mich noch über zwei weitere, kleine Gipfel, Rauheck und Buchrain. 🏃🏻‍♂️😃

Nach 18 km und ein paar schönen Stunden in der Natur war ich dann auch schon wieder im Tal angekommen.

Schön war’s! Und wieder einmal war es die beste Entscheidung aufzustehen und loszufahren 😎☀️🏃🏻‍♂️

Hawaii 🌺 – Spartan Race Ultra 2019 ⛰🏃🏻‍♂️☀️

Ein Tag bis zum Race 🏃🏻‍♂️😎

Nach fast einer Woche auf Hawaii war es jetzt fast soweit, nur noch ein Tag bis zu unserem großen Rennen 😍

Heute, am Freitag hatten wir uns für das „Open House“ angemeldet ohne wirklich zu wissen was uns da erwarten würde, da das Gelände bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht betreten werden durfte.

Voller Vorfreude ging es dann endlich auf das Spartangelände der Koaloa Ranch wo uns eine einmalige Kulisse erwartete 🤩

Hier, wo normalerweise Hollywoodblockbuster gedreht werden, war jetzt unser Spielfeld.

Dort angekommen, holten wir uns erstmal unsere Startunterlagen. 

Anders als sonst war das schon ziemlich aufregend, denn man bekommt nicht nur das Band und den Chip so wie sonst, sondern auch noch das „ULTRA Hemd“ dazu. 

Schon ein tolles Gefühl das in der Hand zu halten 😎

Aber was hatte es eigentlich mit dem „Open House“ auf sich?

Ganz einfach! Wir bekamen ein extra Band für den Tag und konnten damit schon einmal die Hindernisse im Zielbereich testen, was schon ziemlich cool ist 👌🏻

Also machten wir eine kleine Testrunde über das Multirig, den Olympus, das Cargonetz und schlussendlich den Herkules Hoist. 

Vor allem die Möglichkeit, das Multirig zu testen hat uns ziemlich viel gebracht, da das ja immer wieder anders aufgebaut und somit auch unterschiedlich schwer zu bewältigen ist.

Nachdem wir dort ein bisschen rumgehangelt sind, haben wir uns noch das schöne Gelände angeschaut und einige Fotos gemacht.

Am Abend ging es dann wieder in Richtung Norden, wo wir uns dieses Mal ein sehr schönes AirBnB genommen hatten um uns vor dem Rennen bestmöglich erholen zu können.

Den Abend haben wir mit einem schönen Abendessen – natürlich viel Pasta – ruhig ausklingen lassen und sind dann auch ziemlich zeitnah schlafen gegangen.


It’s Raceday 🏃🏻‍♂️☀️😎

Nach einer wirklich erholsamen Nacht in diesem tollen Airbnb war es dann endlich soweit!

Den Wecker hatten wir auf 4:00 Uhr gestellt. 

Und auch wenn es megafrüh war, hat mich die Aufregung sehr schnell aus dem Bett geholt. Jetzt hieß es nur noch Sachen packen und eine Kleinigkeit frühstücken.

So richtig viel Hunger hatte ich nicht, also aß ich während der Fahrt zum Race nur ein paar Riegel zu meinem Kaffee. 🚙☕️

Im Stockdunkeln sind wir dann eine halbe Stunde später an der Kualoa Ranch angekommen und wurden auch gleich auf einen Parkplatz geschickt, der noch ein Stück vom Racegelände entfernt war. 🌙

Wir hatten noch eine knappe Stunde Zeit und überlegten deshalb ob es sich lohnt auf den Shuttlebus zu warten oder gleich zu Fuß zu gehen. Also fragten wir einen Volunteer ob man da hinlaufen könne und wie weit das wäre.

Der sagte uns, das es nicht besonders weit weg ist und man da gut hinlaufen kann… 🤔

…naja am Ende haben wir für die 2,5 km durch die Dunkelheit fast eine halbe Stunde gebraucht. Also vielleicht doch nicht die beste Idee 😅

Um 6:00Uhr sind wir dann endlich angekommen. Noch eine halbe Stunde bis zum Start und gerade noch genug Zeit um unsere Sachen abzugeben, unsere Ausrüstung zu kontrollieren und uns warm zu machen.

6:45Uhr, also ein paar Minuten später als geplant fiel dann endlich der Startschuss zu unserem ersten ULTRA! 🏃🏻‍♂️🏃🏼‍♂️💨

Die Stimmung war gigantisch! Ein großes Feld aus Ultraläufern bewegte sich schnell den ersten Anstieg hinauf. Die ersten Sonnenstrahlen hüllten das Gelände in ein tolles orangefarbenes Licht und ließen die lilafarbenen Ultrashirts, die wir alle trugen noch einmal mehr strahlen.

In den letzten Rennen hatte ich die Läufer mit den lila Shirts immer schon bewundert!

Und jetzt war ich tatsächlich einer von ihnen und konnte mich der Herausforderung stellen – ein wirklich tolles Gefühl.

Zurück zum Rennen…

Am Anfang war es noch relativ normal. Die Temperatur war noch nicht ganz so hoch und wir mussten nur ein paar Wände, bis zur 7‘ Super Wall, und die Hurdles bezwingen. 

Dann gab es schon die erste willkommene Abkühlung durch einen Bach – mittlerweile war es schon ziemlich warm geworden… 💦

…und gleich danach die Monkey Bars.🐒

Die waren hier doch schwerer als erwartet. 

Nicht nur dass die Stangen ziemlich nass waren, da man direkt vom Bach zu dem Hindernis kam, sondern auch der sehr viel weitere Abstand als in den letzten Rennen hat mich doch sehr überrascht.

Die kleineren Läufer mussten schon fast Flying Monkeys machen um die letzen Stangen zu erreichen.

Geklappt hat es trotzdem 😁

Danach kamen erstmal eher unkritische Hindernisse unter anderem einige Carry’s und der Barbed Wire Crawl, bis es dann nach dem Stairway to Sparta zum Twister ging. 

Die Hände waren durch die ganzen Tragehindernisse schon ein wenig vorbelastet, weshalb ich schon Respekt vor diesem Hindernis hatte.

Glücklicherweise war er hier nur zweiteilig, und nicht wie sonst dreiteilig, und somit doch ganz gut zu schaffen 😀

Langsam wurde es immer wärmer und das Atmen beim Laufen fiel mir schon etwas schwerer und nachdem wir den Farmers Carry geschafft hatten, erreichten wir die letzte Trinkstation, bevor es in den Urwald ging.

Jetzt begann für mich die wohl schwerste Strecke des Rennens.🌴🔥

Bei uns wäre es ja eher angenehm beim Laufen durch einen Wald zu kommen – hier war es genau das Gegenteil!

Die Hitze und die extreme Luftfeuchtigkeit ließen meine Leistungsfähigkeit minütlich sinken. Das Atmen fiel mir extrem schwer und ich schaffte es nicht mehr meine Körpertemperatur nach unten zu regulieren. 

Es fühlte sich fast schon wie leichtes Fieber an. 🥵

Noch dazu ging es die ganze Zeit  ziemlich steil über schlammigen Boden nach oben.
Wir hatten nur eine Chance, wir mussten uns von Baumstamm zu Baumstamm nach oben hangeln. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit…

Unter diesen Bedingungen das wohl härteste, was ich bis zu dem Moment gemacht hatte. Und das war erst die erste Runde!

Zu dem Zeitpunkt kamen mir auch das erste Mal Zweifel und ich war mir nicht mehr sicher, ob ich den Ultra finishen würde.

Glücklicherweise ging es dann doch irgendwann wieder bergab, was zwar nicht wirklich anspruchsloser aber dafür um einiges weniger anstrengend war.

Und als wir endlich den Urwald verlassen hatten freute ich mich schon fast über den Barbed Wire Crawl an der frischen Luft.

Die nächsten Kilometer und Hindernisse gingen dann wieder etwas besser, auch wenn mir die Hitze immer noch sehr zu schaffen machte und ich verhältnismäßig langsam voran kam.

Aber nicht nur die Hitze sondern auch die beeindruckend schöne Landschaft raubte mir des öfteren den Atem, was mir mental sehr geholfen hat das zwischenzeitliche Tief zu überwinden.

Kurz vor den Z-Walls kamen wir auch an den berühmten Dinosaurierknochen aus Jurassic Park vorbei und ließen es uns nicht nehmen ein paar Fotos zu schießen bevor es weiterging.

Jetzt war es auch nicht mehr allzu weit bis zum Zielbereich und der „Ultra Transition Area“. 

Die letzten 5 Kilometer waren dann schön mit Hindernissen vollgepackt die auch alle wunderbar geklappt hatten. So konnte ich die erste Runde fast burpeefrei abschließen. Lediglich am Memory Test musste ich – wie immer – meine 30 Burpees machen.

In der Transition Area angekommen, hatten wir eigentlich eine große Verpflegungsstation erwartet. Zu unserer Enttäuschung gab es da gar nichts.

Hier konnte man offensichtlich Sachen wie Essen und Wechselkleidung selbst hinterlegen um sich für die zweite Runde zu verpflegen. Das hatten wir leider nicht gewusst. Also machten wir das Beste daraus, aßen ein paar Riegel und ruhten uns kurz aus, bevor es ein paar Minuten später auf die zweite Runde ging.

Runde zwei… 🏃🏻‍♂️☀️

Nach der kurzen Pause, war ich wieder etwas motivierter und nahm mir ersteinmal vor zumindest den ersten Cutoff am Twister zu schaffen und dort dann zu schauen, wie wir zeitlich stehen.

Wann genau der Cutoff war und wo und wann die nächsten seien würden, wussten wir nur wage, da die Informationen vor dem Rennen nirgends zu finden waren.

Also hieß es erstmal Gas geben!🏃🏻‍♂️💨

Auf dem Weg dorthin ließen wir dieses Mal keine Gelegenheit aus uns Abkühlung zu verschaffen.
Jedes Wasserloch, jedes Rinnsal und jeden Bach nutzten wir um uns ein paar Sekunden Abkühlung zu verschaffen.

Diese Strategie machte sich ziemlich schnell bezahlt, denn nach jeder dieser kurzen Pausen konnten wir wieder die volle Leistung abrufen und es lief wieder richtig gut 😃

Leider war ich dann bei den Monkeybars doch etwas zu übermütig und etwas zu schnell unterwegs, weswegen ich dann knapp die Glocke verfehlte und wieder Burpees machen durfte 😅

Jetzt waren wir nur noch sechs Hindernisse vom Twitter entfernt, wo sich das weitere Rennen entscheiden sollte…

Dann endlich am Twitter angekommen, erfuhren wir, dass wir ziemlich genau eine Stunde vor dem Cutoff waren. Eine tolle Nachricht!😃

Das gab mir einen gehörigen Motivationsschub, meine Zweifel waren wie weggeblasen und der Ehrgeiz das Rennen zu finishen wieder geweckt!

Jetzt hieß es nur noch einmal den Urwald überstehen, der mich auch diesmal wieder an meine Grenzen brachte. Nur diesmal bin ich nicht in dieses mentale Loch gefallen, wahrscheinlich auch weil ich genau wusste wie lang der Weg nach oben sein würde.

Runter hat es dann schon wieder richtig Spaß gemacht auf dem rutschigen, schlammigen Boden, fast wie ein Skifahrer von Baum zu Baum zu gleiten. 😄⛷

Wir mussten auch kaum bremsen und das obwohl mittlerweile natürlich auch die anderen Läufer der kürzeren Distanzen auf der Strecke waren.
Sobald wir mit unseren lilanen Ultrashirts um die Ecke bogen riefen sie nur:
„Get out of the way an Ultra is coming.“
und jedes Mal gab es noch ein „God Job“ mit auf den Weg.

Das war schon ein besonderes Gefühl und hat uns natürlich noch einmal mehr motiviert Gas zu geben 😊

„Thank you very much Guys! That’s Spartan Spirit!“ 💪🏻

Natürlich wurden die nächsten Kilometer nicht einfacher aber wir setzten uns kleinere Ziele. So klatschten wir immer, wenn wir wieder eine runde Kilometermarke erreicht hatten ab.
Das erste Mal bei Kilometer 35.
Unsere längste Distanz bis dahin waren die 34km beim Predator Race…
Dann wieder bei 40km und kurz darauf bei 42,195km – unser erster Marathon 😃

Ab jetzt war alles Ultra!

Auf den nächsten Kilometern schafften wir es dann auch noch einige Ultras zu überholen, wussten aber auch nicht ob wir noch im Zeitplan waren, bis wir wieder zu den Dinosaurierknochen kamen.

Dort erfuhren wir dann von einem Crewmitglied vom Sartanrace, dass wir noch Über 3 Stunden Zeit haben das Ziel zu erreichen.
Da es ab hier nur noch wenige Kilometer waren, legten wir hier noch einmal eine kleine Fotopause ein, bevor wir den Endspurt antraten 😃

Keine Frage, die letzten paar Kilometer musste ich schon öfter mal Gehpausen einlegen oder zumindest das Tempo drosseln, da die Beine schon ziemlich schlapp waren.

Die Hindernisse dagegen gingen noch ziemlich gut. Und so hangelte ich mich von Hindernis zu Hindernis in Richtung Ziel.

Die Sonne war gerade am Untergehen, als wir endlich das Ziel sahen.
Ich kann nicht in Worte fassen, was es für ein Gefühl war, nach so langer Zeit.

Jetzt hieß es nur noch die letzten Kraftreserven zu mobilisieren um am Ende nicht doch noch einmal Burpees machen zu müssen, denn dafür war ich definitiv zu kaputt. 😅
Das ging aber noch erstaunlich gut! Und selbst die Kombination aus Multirig und anschließendem Olympus konnte ich noch gut meistern 💪🏻😎 und so waren es auf der zweiten Runde auch nur 30 Burpees!

Dann war er endlich da, der Moment auf den wir so lange hintrainiert hatten…

Der Sprung über das Feuer und der anschließende Zieleinlauf waren unbeschreiblich. Wir hatten es tatsächlich geschafft! 🔥🔥🔥

Nicht einmal zwei Jahre nach unserem ersten Spartan Sprint, ist unser Traum wahr geworden und wir haben unseren ersten Spartan Ultra gefinished 🤩🤩🤩

…und nur 60 Burpees!

Und nicht nur das!
Sogar der Traum von Hawaii ist damit in Erfüllung gegangen 🌺😎

Der ganze Flair, die Stimmung, die Landschaft und nicht zuletzt die schönste Ultra Medaille die man bekommen kann haben diesen Tag zu einem der anstrengendsten aber auch einen der schönsten Tage, die ich bis jetzt erleben durfte gemacht 🔥😍

Wie schön ist die bitte 😍

Nach dem Zieleinlauf saßen wir noch eine gefühlte Ewigkeit nur so herum – es ging einfach nichts mehr 😅

Irgendwann sind wir dann doch los, haben uns bei Mc Donalds mit ordentlich Kalorien versorgt und sind dann ziemlich schnell schlafen gegangen, denn am nächsten Morgen sollte es ja auch schon nach Big Island gehen.

Dazu aber im nächsten Teil mehr…


Wohnen & Camping auf Oahu Hawaii

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BEACHPARKS OHAU 🏝
Hier findest du Informationen zu den Campingbedingungen, Standorten und Buchungen der verschiedenen Beachparks.
Division of State Parks

Hawaii 🌺 Woche 1 – Ohau 🏝☀️😎

Nachdem wir Ende 2017, nach unserem ersten Spartanrace gesagt hatten, dass wir irgendwann mal nach Hawaii fliegen um dort den Spartan Ultra zu machen, war es nun soweit.

Gerade einmal zwei Jahre später sind wir heute auf Ohau gelandet.

Der Flug mit umsteigen und warten hat knapp 27 Stunden gedauert — das war wirklich kein Spaß. Und ehe wir den Mietwagen abgeholt und zu unserem Airbnb gefahren sind hatten wir dann schon über 28 Stunden auf der Uhr…

Die erste Nacht in unserem Zimmer war eher wenig erholsam. Es war ziemlich heiß und die kleine Klimaanlage schaffte es nicht den Raum auf europäische Verhältnisse runterzukühlen — wir mussten uns wohl erst an das Klima gewöhnen 😅

Am nächsten Morgen dann das erste Mal aufstehen auf Hawaii 🌺😎

Wir machten uns sofort auf zum Strand 🏝

Und da war es nun, das Hawaii, das wir bis jetzt nur von Fotos und aus Filmen kannten.

Der erste Strand in Honolulu war mindestens so schön, wie wir ihn uns vorgestellt hatten. Palmen, türkisfarbenes, glasklares Wasser und zu unserer Überraschung kein bisschen überfüllt.

Also machten wir uns erstmal einen schönen Strandtag, probierten von dem einheimischen Essen, waren im Ala Moana Center shoppen, und ließen die vielen neuen Eindrücke auf uns wirken.

Am Ende des Tages waren wir dann an dem wohl bekanntesten und dadurch wohl auch vollstem Strand — dem Waikiki Beach, angekommen. Dort blieben wir dann noch bis in den späten Abend. Schauten den Surfern zu und genossen den Klang der Wellen 🌊

Am zweiten Tag war dann nochmal Beachen angesagt bevor wir dann am Abend das erste Mal unsere Hängematten am Strand aufhängen konnten.

In dieser Nacht haben wir wieder richtig gut geschlafen.
Das Rauschen des Meeres und die frische Luft haben uns wirklich gut getan 😃

Der dritte Tag

Noch vor Sonnenaufgang machte ich mich an diesem Morgen auf, um meinen ersten Lauf am Strand von Hawaii zu machen. 
Was für ein Luxus, wenn man nicht erst dort hin muss sondern direkt von der Hängematte aus loslaufen kann 😎

Und ja, trotz der Tatsache, dass es noch vor sieben Uhr morgens war, hat es sich ziemlich hart angefühlt. Die Temperatur und die hohe Luftfeuchtigkeit hat mir das Atmen ziemlich schwer gemacht. Umso mehr Respekt hatte ich jetzt vor dem bevorstehenden Ultra.

Apropos Ultra...

Nach dem Frühstück ging’s dann weiter zur Kualoa Ranch, wo am Wochenende unser Rennen starten sollte.

Die Meisten, so wie wir auch, werden den Ort nur aus Filmen wie Jurassic Park kennen. In dieser wunderschönen Kulisse wurden aber nicht nur der sondern auch noch viele andere Filme gedreht. – Und hier sollten wir nun am Wochenende laufen 😍

Gibt es einen besseren Ort, als diese beeindruckende Kulisse für den ersten Spartan Ultra?

Nachdem wir die Ranch und die Umgebung erkundet und dort noch was gegessen hatten, ging’s weiter zum nächsten Beachpark wo wir wieder einen tollen Platz für unsere Hängematten am Strand gefunden hatten.

Der vierte Tag.

An diesem Tag beschlossen wir die Berge rund um das Spartangelände zu erwandern und fanden einen superschönen Trail über einen Bergkamm, der uns den Blick auf einen Teil des Geländes werfen lies und zugleich ein tolles Berg- und Dschungeltraining war 😎⛰🌴

Am Abend gings dann in den Kahana-Bay-Beach-Park wo wir dann erstmal schön unser Abendessen auf unserem 11 Dollar Grill zubereiteten bevor wir dann wieder direkt am Strand unsere Hängematten aufspannten um uns von dem Klang der Wellen in den Schlaf wiegen zu lassen.

Die letzen Tage vor unserem goßen Rennen…

…haben wir dann noch die Nord- und die Westküste von Ohau erkundet.
Da war wirklich ein Strand schöner als der Andere!

Die Wellen im Norden waren auch um einiges höher als im Süden und einen Surfshop musste man hier auch nicht lange suchen. Die gab es hier an jeder Ecke.

Wer Surferkultur erleben will, sollte also auf jeden Fall den Norden der Insel bereisen….

Am Donnerstag hatten wir dann erstmal genug vom Strand und beschlossen kurzerhand nach Pearl Harbor zu fahren.

Das Besucherzentrum dort ist richtig gut gemacht. Man erfährt sehr viel über die Ereignisse und kann sich auch viele interessante Sachen anschauen.
Der Eintritt ist frei und nur wenn man auf das Kriegsschiff will, muss man etwas zahlen.

Nachdem wir uns alles angeschaut und noch ein paar schöne Fotos gemacht hatten, machten wir uns wieder auf den Weg in Richtung Norden 😎

Wir fuhren eine ganze Weile, die Sonne war gerade am untergehen, da sahen wir das perfekte Fotomotiv!

Ein wunderschöner Strand mit tollen Wellen, gehüllt in das Rot der Abendsonne 😍

Barefoot Wine

Wir hielten an, schauten auf die Wellen und genossen einfach den Moment und diese grandiose Stimmung…

Die Nacht verbrachten wir diesmal nicht in der Hängematte sondern direkt am Strand. Am dem wohl abgelegensten Ort der ganzen Insel, am Ende einer Straße.  Dort gab es nämlich weit und breit keine Bäume 😅

Hier hatten wir auch schon die Nacht davor verbracht und am darauffolgenden Morgen einen kurzen Lauf gemacht bei dem wir dort sogar einer Robbe am Strand begegnet waren. Die lag dort einfach so rum und ließ sich kein bisschen von uns stören…

Es ist Freitag der 15. August 2019

Nachdem wir etwas gefrühstückt hatten, war es endlich soweit.
Wir fuhren wieder in Richtung Kualoa Ranch zum „Open House“ wo wir endlich das Spartan-Gelände anschauen und unsere Startunterlagen für unseren ersten Ultra abholen konnten. Der war nämlich schon am nächsten Tag 😍

Dazu aber mehr im nächsten Blogpost… 😁



Übernachten auf O’ahu Hawaii

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Camping auf O’ahu Hawaii

BEACHPARKS OHAU 🏝
Hier findest du Informationen zu den Campingbedingungen, Standorten und Buchungen der verschiedenen Beachparks.
Division of State Parks

Road to Hawaii 🌺 Woche 30 Tag 6 🏃🏻🏃🏽‍♀️⛰

XLETIX Tirol?? ⛈⛈⛈

Eigentlich wollten wir letzten Samstag bei der XLETIX Challenge Tirol mitlaufen…

Warum daraus nichts wurde und was wir stattdessen in Kühtai gemacht haben erfährst du in den nächsten Zeilen…

Freitag Nachmittag kurz vor der Abfahrt nach Tirol hieß es auf einmal auf Facebook, dass das Rennen am Wochenende abgesagt wurde. 

Erst wollte ich es nicht glauben und habe mich dann selbst davon überzeugt. 

Leider hatten die Leute, die das geschrieben hatten Recht, denn auch auf der offiziellen Seite von XLETIX stand die Meldung: „Wegen schweren Gewittern werden alle Veranstaltungen am Wochenende abgesagt“.

Die Enttäuschung war natürlich erstmal groß. Vor der Tür stand der Mietwagen und das Wochenende war quasi schon verplant. 

Was also tun?

Ich hab dann Verena Bescheid gesagt, dass ich sie trotzdem erstmal mit dem Auto abhole wie geplant und wir dann eine neuen Plan für das Wochenende schmieden.

Das ging dann ziemlich schnell 😃

Verena hatte nämlich ein Hotelzimmer gebucht was man nicht stornieren konnte und ich hatte ja ohnehin schon einen Mietwagen, der auch nicht stornierbar war.

Also machten wir uns trotz der Absage auf den Weg nach Kühtai 🚗 💨

Die beste Entscheidung, wie sich später rausstellen sollte 😎

Trotz Ferienbeginn sind wir ziemlich gut durchgekommen und noch im Hellen in Kühtai angekommen.

Eine richtig tolle Gegend 😍😍😍

Hat ein bisschen norwegischen Charme. Mit den grünen, kargen Bergen auf denen Kühe, Pferde und Schafe frei herumlaufen und kaum ein Haus zu sehen ist.

Das Wetter war bis jetzt auch ziemlich gut und wir waren gespannt, wie es am Samstag werden würde.

Wir waren schon ziemlich müde, also erkundeten nur kurz das Gelände und dann hieß es nur noch Abendessen und ab ins Bett 😴

Der nächste Morgen — Samstag 

Das Wetter war überraschend schön und vom erwarteten Unwetter bis jetzt noch keine Spur 😃☀️

Also schnürten wir unsere Laufschuhe und fuhren direkt nach dem Frühstück nach Kühtai 🏔☀️

Das Rennen war zwar abgesagt worden aber trotzdem waren einige Läufer da, die so wie wir die Trails erkunden wollten.

Verena hatte die original Strecke vom letzten Jahr auf ihre Uhr geladen und so konnten wir die XLETIX Challenge Tirol zumindest nachstellen 😎🏃🏻🏃🏻‍♀️

Wir hatten uns vorgenommen so lange zu laufen, wie das Wetter mitspielt und hatten da auch ziemlich viel Glück.

Und als wir die original Strecke abgelaufen waren, hatten wir sogar noch Zeit eine kleine Extrarunde hinten dran zu hängen bevor die ersten Regentropfen kamen 😊

Das Gewitter, das wir schon längere Zeit in der Ferne gehört und gesehen hatten, hat es glücklicherweise nicht über die Berge geschafft.⛈⛈

Somit hatten wir die ganze Zeit bestes Laufwetter in einer absolut traumhaften Location 😍

Sogar einige Hindernisse standen noch auf dem Weg, die wir gerne mitgenommen haben 😎

Und so war es trotz abgesagtem Rennen ein mega schöner Lauf mit viel Spaß und tollen Eindrücken 🏔🏃🏻‍♀️🏃🏻

Nach dem Lauf gabs dann noch einen leckeren Kaiserschmarren im Dorfstadl und dann war nur noch relaxen angesagt.

Am nächsten Morgen,
nachdem wir ordentlich ausgeschlafen hatten, ging es noch ein letztes Mal nach Kühtai.

Und nach einem kleinen Shakeout ging es dann auch wieder zurück nach München.🏃🏻🏃🏻‍♀️💨

Abschließend muss ich sagen, dass es die beste Entscheidung war nach Kühtai zu fahren und den Lauf zu machen.

Wir kommen im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder! 

Dann hoffentlich zu der XLETIX CHALLENGE TIROL 2020 🏃🏻🏃🏻‍♀️🏔😎

Hattest du dich auch schon auf das Event gefreut und bist du nächstes Jahr auch dabei? Was war dein Alternativprogramm? 

Road to Hawaii 🌺 Woche 25 Tag 6 🏃🏻🏃🏼‍♀️🏔

Trailrunning über die Brecherspitz 😎☀️

Nach dem Spartanrace in Andorra, ging es diesen Samstag wieder in die Berge zum Trailrunning. Dieses Mal zur Brecherspitz, zwischen Schliersee und Spitzingsee.

Auch wenn an diesem Tag Gewitter gemeldet war, machten wir uns trotzdem auf den Weg, in der Hoffnung davon verschont zu bleiben.

Und wie fast immer in diesem Jahr, haben uns die Götter bestes Laufwetter beschert. 😃Erst als wir zurück am Parkplatz waren, fing das Unwetter an zu wüten ⛈🌬

So konnten wir die tolle Strecke, die atemberaubende Landschaft und die Berge, die in einen Schleier aus Wolken gehüllt waren, in vollen Zügen genießen

Am Schluß waren wir dann noch an einem schönen kleinen Wasserfall, an dem wir unsere obligatorischen Wasserburpees gemacht haben. Immer wieder eine schöne Erfrischung nach dem Lauf 😁

Vielen Dank @be.7inda , dass du mir diese wunderschöne Route geschickt hast 😊👌🏻

Ist nochmal eine gute Vorbereitung auf die bevorstehende EM in Alleghe gewesen. Bin gespannt, wie es da wird… #spartanec