Wanderung auf die Kampenwand 🏔☀️😎

Heute ging es endlich mal wieder in die Berge. Ziel war die Kampenwand. 🏔❄️
Wir sind trotz des warmen und sonnigen Wetters mit Schneeschuhen ausgerüstet. Man weiß ja nie was einen so erwartet. Und Schnee soll es hier ja noch reichlich geben ❄️❄️❄️

Es geht gleich zu Beginn ziemlich steil nach oben und wir machen ordentlich Höhenmeter.
Das Wetter ist sogar noch besser als erwartet. Strahlend blauer Himmel und Sonnenschein lässt uns relativ schnell ins Schwitzen kommen 😁

Je höher wir kommen, desto mehr Schnee ist auch auf unserem Weg. Der ist allerdings so fest, dass wir zu keiner Zeit mit Schneeschuhen laufen müssen. So kommen wir ziemlich schnell voran. Von weitem können wir schon das majestätische Bergmassiv der Kampenwand sehen.

An der Gorialm machten wir eine kurze Rast. Von dort war es auch nicht mehr so weit bis zum Einstieg in den Berg.
Da wurde es dann richtig steil. Zuerst mussten wir ein großes Schneefeld nach oben überwinden um danach in die Felsen einzutauchen. Dort ging es dann sogar teilweise kletternd weiter.

Unser Ziel war der Ostgipfel. Ab jetzt sollte man auf jeden Fall sehr trittsicher und schwindelfrei sein! Außerdem ist es bei den Bedingungen sehr hilfreich Spikes für die Schuhe dabeizuhaben, da es schon einige sehr glatte Stellen auf dem letzten Stück gab.
Ich hatte leider keine dabei und musste deshalb besonders aufpassen nicht abzurutschen. Besonders Bergab ging es ohne nur sehr langsam voran.

Ein wirklich toller Aufstieg mit einer atemberaubenden Aussicht auf die Alpen und den Chiemsee 😍😍😍

Alles in Allem ein superschöner Tag mit viel Spaß, Sonne und ein Stück Normalität in den Bergen 🤩🏔☀️

Marathon Training 2021 – Woche 2 🏃🏻‍♂️📆

Woche 2

Etwas durchwachseN

Nachdem der lange Lauf am Sonntag so gut funktioniert hatte, dachte ich, dass ich diese Woche überhaupt keine Probleme bei meinem Training haben würde.

Der Lauf am Dienstag hat mich dann aber schnell wieder auf den Boden zurückgeholt. Der lief nämlich alles andere als gut, weshalb ich ihn auch etwas einkürzen musste.

Am Mittwoch dann das Highlight der Woche! Ich war das erste Mal seit langem wieder auf unserem Trainingsgelände und zum ersten Mal seit meiner Schulterverletzung im August 2020, habe ich alle Hindernisse ohne Probleme geschafft 🤩🤩🤩

Donnerstag dann der zweite Lauf der Woche. Obwohl der deutlich besser lief als der am Dienstag, habe ich auch den etwas verkürzt, weil auch der nicht so wirklich rund lief und ich meine alte Verletzung wieder etwas gespürt hatte.

Die restliche Woche, also die Osterfeiertage, war dann komplett Trainingspause. Da waren wir mit dem Camper in den Bergen, waren auch ein paar Mal wandern, aber haben sonst die meiste Zeit entspannt.🏔🧘🏻‍♂️😎

Den langen Lauf vom Sonntag habe ich dann einfach auf den Ostermontag verschoben 😁

Marathon Training 2021 – Woche 1 🏃🏻‍♂️📆

WOCHE 1

Es geht wieder los

Nach der Spartan EM im Dezember auf Teneriffa, war bei mir erstmal Trainingspause angesagt.
Neben einer Achillessehnenreizung hatte ich auch noch lange Zeit mit einer Knochenhautentzündung am Unterschenkel zu kämpfen und musste das erstmal auskurieren.


Da sich das Ganze doch länger hingezogen hat als erwartet, konnte ich nicht wie geplant im Januar mit dem Training starten, sondern musste noch ein paar Wochen länger pausieren.

Im Februar habe ich dann langsam angefangen, ein paar kurze lockere Läufe einzubauen. Außerdem habe ich noch mehr Fokus auf regenerative Einheiten gelegt. So habe ich regelmäßiges Yoga und Faszientraining eingebaut und mir professionelle Unterstützung von einer Osteopathin und einer Physiotherapeutin geholt.

Letzte Woche war ich dann endlich wieder soweit, dass ich ins Training einsteigen konnte 😃


Die erste Trainingswoche habe ich natürlich die Intensität sehr weit unten gehalten. Ich wollte nicht riskieren, wieder alte Probleme zurückzuholen.

Der Plan bestand aus insgesamt 3 Läufen mit abwechselnden Regenerationstagen an denen ich dann Kraft-, Stabi- und Yogaeinheiten eingebaut habe.

Jetzt ist die erste Woche um und ich muss ich muss sagen, es lief erstaunlich gut!
Besonders viel Respekt hatte ich vor dem gestrigen Longrun, da ich seit Dezember nicht mehr so lang gelaufen war. Überraschender Weise war das tatsächlich der lockerste Lauf der Woche und selbst Heute am Tag danach fühlen sich meine Beine klasse an 😃 So kann es definitiv weitergehen!


Falls du noch mehr Details zu meinem Trainingsplan wissen willst, kannst du hier die komplette Story lesen. Da gibt es dann auch jeden Tag ein Update vom Training 😉

Spartan European Championship 2020 🏃🏻‍♂️🏝⛰ – Part 3 – Letzte Vorbereitungen

Nach der langen Tour gestern, war Heute erstmal entspannen angesagt.
So ging es nach dem Frühstück erstmal an den Strand.

8. Dezember

Die ersten HinderniSse

Das Wetter war wieder einmal perfekt. Ich genoss die die wärmenden Sonnenstrahlen und das beruhigende Geräusch der Wellen.
Manchmal ist es auch ganz schön, einfach mal nichts zu machen und einfach nur auf das Meer hinaus zu schauen.

Irgendwann Mittags dann bekam ich langsam etwas Hunger und gönnte mir direkt oberhalb vom Strand meine erste Paella 🥘 Die war wie erwartet sehr lecker und mit der Aussicht schmeckte sie noch mal so gut 😊

Nach dem Essen ging ich dann nochmal zum Spartan Gelände um zu schauen, ob jetzt endlich die ersten Lieferungen eingetroffen waren.
Und ja, das Gelände am Parkplatz war schon komplett abgesperrt und die ersten Paletten mit den Teilen für die Hindernisse waren zu sehen.

Zu meiner Überraschung waren sogar schon die ersten Wände im Startbereich aufgebaut. Um die Vorfreude zu steigern, musste ich die natürlich gleich ausprobieren.

Jetzt konnte das Wochenende langsam kommen 🤩🤩🤩

Am Abend ging es dann langsam zurück zum Hotel. Dort machte ich noch ein kurzes Workout am Pool bevor ich dann den Abend entspannt mit einer Folge der „Spartan Games“ ausklingen ließ.

9. Dezember

RACecourse check mit ToBi

Heute hatte ich mich früh mit Tobi, der gestern Abend auf Teneriffa eingetroffen war, zur Streckenbesichtigung verabredet.

11 Uhr ging’s los. Wir starteten am Spartan Gelände.

Der Course führte uns die Strandpromenade entlang. Dort war das Spartan Team schon fleißig am Aufbauen. Wir entdeckten immer mehr Hindernisse, die teilweise sogar schon aufgebaut waren.

Bis jetzt deckte sich die Strecke auch mit meiner Laufstrecke vom 6. Dezember. Ich war gespannt, ob sie auch an der epischen Kulisse bei den Bananenplantagen vorbeiführen würde.

Ein paar Kilometer weiter führte uns die Streckenmarkierung tatsächlich genau dort hin 🤩 Eine perfekte Kulisse für tolle Fotos. Bin gespannt, welches Hindernis hier auf uns wartet.

Wir folgten meiner Laufstrecke tatsächlich bis zum Ende. Dort war dann an einer Klippe mit tollem Blick auf das Meer, ein Schild auf dem „Durchgang Verboten“ stand, weshalb ich dort auch nicht weitergelaufen war.

Allerdings sahen wir, das genau auf diesem Weg eine weitere Streckenmarkierung war, also gingen wir weiter.
Der Weg war ziemlich cool. Ein schöner Trail am Rand der Klippen. Allerdings völlig ungefährlich, da der Weg nach unten von dichten Bäumen versperrt blieb.

Wir gingen noch eine ganze Zeit weiter, bis sich die Spur verlor und keine Streckenmarkierung mehr zu sehen war. Jetzt konnten wir nur noch raten, wo die Strecke weitergehen würde.

Auf FATMAP entdeckte ich dann noch eine schöne Strecke, die erst ans Meer und danach zu einem ziemlich hoch gelegenen Café führte, dass eine tolle Aussicht von oben versprach.

Nach kurzer Zeit erreichten wir dann auch schon den Strand. Über eine alte Treppe ging es an den Klippen vorbei nach unten. Da der Wasserstand anscheinend etwas höher als sonst war, war von dem Sandstrand nichts zu sehen. Stattdessen ein Meer von großen rundgewaschenen Steinen, was nicht weniger beeindruckend aussah. Ein echt schöner Spot.

Nach einer kurzen Pause ging es auch schon weiter. Nach oben.

Erst einen normalen Wanderweg der dann ziemlich schnell zu einem steilen und steinigen Trail wurde. Der erinnerte uns gleich ein bisschen an den Sandbag Carry in Oberndorf. Würde hier auch gut hinpassen 😁

Nachdem wir uns das steile Stück nach oben gekämpft hatten erreichten wir über eine Treppe eine Wohnsiedlung der anderen Art. Hier, hoch über dem Meer reihte sich eine riesige Villa neben die Nächste. Auch die Grundstücke waren riesig, mit großen Gärten, riesigen Palmen und meterlangen Zäunen. Wirklich beeindruckend.


Auch das Café war auf einem tollen Grundstück mit einem gigantischen Blick auf die Küste und das Meer. Nur leider hatte es, wahrscheinlich Coronabedingt, geschlossen. Naja mussten wir halt die Aussicht von draußen genießen…

Da es hier nicht weiterging machten wir uns wieder auf den Rückweg.

Wieder im Ort angekommen, gönnte ich mir noch ein Eis am Strand, bevor es dann langsam wieder, vorbei an ein paar neuen Hindernissen, zurück in Richtung Hotel ging, wo ich den Abend ruhig ausklingen ließ.

10. Dezember

Restday am Lago MartiAnez

Nachdem wir gestern doch einige Kilometer unterwegs waren, gönnten wir uns Heute einen Restday in der riesigen Poollandschaft des Lago Martianez.

Die größte Naturschwimmbeckenanlage mit Meerwasser in ganz Europa war die letzten Tage nur spärlich besucht und am heutigen Vormittag waren wir tatsächlich die einzigen Gäste. So hatten wir für einen Eintrittspreis von gerade mal 5,50€ sieben verschieden Badelandschaften auf 33.000 Quadratmetern für uns alleine.

Ok ein paar der kleinen Pools waren an dem Tag nicht mit Wasser gefüllt aber der große künstliche See in der Mitte des Geländes zum Glück schon, denn da wollten wir hin. Ein wirklich beeindruckender Ort!

Bevor es ins Wasser ging, nutzte ich die tolle Kulisse für ein kleines Workout um mich aufzuwärmen. Das Wasser war doch sehr kalt und da noch dazu ein ziemlich kühler Wind wehte blieben wir auch nicht allzu lang drinnen.

Relaxen konnten wir aber auch ganz gut draußen auf einer der zahlreichen Sonnenliegen. So ließen wir einfach mal die Seele baumeln.

Am Nachmittag gingen wir dann in eines der zwei Restaurants auf dem Gelände, die trotz dem fast niemand hier war geöffnet hatten.

Überraschenderweise war das sogar ziemlich voll. Da machte nämlich gerade das Aufbauteam des Spartanrace Mittagspause.

Da waren wir ja in guter Gesellschaft 🤩

Was dann passierte war, sagen wir mal unerwartet…

Nachdem wir etwas zu trinken bestellt hatten, kam auch schon die Bedienung mit einer Vorspeise und kurze Zeit später mit dem Hauptgericht um die Ecke. Das wäre ja an sich nichts ungewöhnliches, wenn wir etwas bestellt hätten. Hatten wir aber nicht 😅

Mir fiel dann ziemlich schnell auf, dass wir das gleiche Essen bekamen, wie auch die Leute vom Spartanteam und so vermutete ich, dass sie wohl dachten, dass wir dazugehören mussten. Na gut ich hatte auch ein Spartan Shirt an…
Mein Verdacht wurde noch bestärkt, als dann eine Familie die dort auch essen wollte, weggeschickt wurde.
War wohl für Spartaner reserviert…

Naja egal. Das Essen war gut und so spielten wir das Spiel einfach mit.

Lustig wurde es dann erst, als wir bezahlen wollten. Da wir ja offensichtlich trotz Badehose mit zum Spartan Team gerechnet wurden, sollte ich lediglich meinen Cappuccino den ich am Schluss bestellte selbst bezahlen.
Das kam für uns natürlich nicht in Frage.

Also versuchten wir ihnen verständlich zu machen, dass wir eben nicht zum Aufbauteam gehörten und nur zufällig zur selben Zeit dort waren.
Schlußendlich haben sie uns dann, nach etwas Beratungszeit, einen durchaus fairen Menüpreis gemacht.

Da hat sich der Spruch „Kleider machen Leute“ mal wieder bewahrheitet 😁

Am späten Nachmittag ging es dann auch schon wieder langsam in Richtung Hotel. Natürlich nicht ohne vorher nochmal den Aufbaufortschritt der Hindernisse zu checken. Da fehlte mittlerweile nicht mehr viel 🤩

11. Dezember

Ein schicksalhaFter tag

Heute, einen Tag vor dem Rennen stand nochmal ein kurzes Workout mit Meerblick auf dem Plan. Mit so einer Aussicht macht es gleich noch mehr Spaß 🏝😃

Danach machte ich noch einen lockeren Lauf in die Stadt, wo ich mich mit Tobi verabredet hatte. Heute war nochmal relaxen am Strand und shoppen am Spartan Merch angesagt.

Der sollte ab 15 Uhr öffnen und so hatten wir auch noch gut Zeit um was leckeres Essen zu gehen. Wir fanden ein tolles Restaurant direkt am Strand mit wirklich sehr leckerem Essen. Eine absolute Empfehlung ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Dann ging es auch schon zum Shopping. Als wir ankamen war schon einiges los. Schon lang nicht mehr so viele Spartaner auf einmal gesehen. Es war fast wie immer 😁

Alle freuten sich schon auf das bevorstehende Rennen und machten Selfie’s vor der Wand mit der Teilnehmerliste. Eine tolle Stimmung 🤩

Doch es sollte alles anders kommen…

Am Abend ging es dann langsam zurück ins Hotel und noch während des Abendessens – es war kurz vor 20 Uhr – dann die ersten inoffiziellen Meldungen:

„Das Rennen wird abgesagt!“

Zuerst hatte ich es als Falschmeldung abgetan. Es kann ja niemand nur 12 Stunden vor Rennbeginn eine Absage bekanntgeben!
Leider kam dann nur 30 Minuten später auch die offizielle Meldung per Mail 🥺

Nach der Meldung war eigentlich schon klar, dass es kein Rennen geben wird. Ein kleiner Hoffnungsschimmer blieb trotzdem und deshalb wartete ich auch noch.
Dann, kurz nach 23 Uhr war es dann leider offiziell. Das morgige Rennen wurde endgültig abgesagt 😢

Was sollten wir jetzt tun? Wir hatten extra den ganzen Stress mit den Coronaauflagen auf uns genommen um hierher zu kommen und das Rennen zu laufen!
Und auch wenn es sich ehrlicherweise auch schon ohne das Rennen mehr als gelohnt hatte, die Strapazen auf sich zu nehmen, war ich nicht bereit dieses Wochenende ohne ein Rennen abzuschließen 💪🏻🏃🏻‍♂️😁

Also beschloss ich, noch in dieser Nacht, das morgige Rennen trotzdem zu laufen! Aber jetzt hieß es erstmal schlafen…

Im nächsten Kapitel gibt es dann den Rennbericht. Seid gespannt 🤩

Spartan European Championship 2020 🏃🏻‍♂️🏝⛰ – Part 2 – Puerto de la Cruz

Nach einer sehr erholsamen Nacht mit Meeresrauschen als Hintergrundmusik konnte der Urlaub nun endlich richtig starten.

6. Dezember

SIGHTSEEING-Tour – Puerto de la cruz

Zuerst gönnte ich mir ein gutes Frühstück im Hotelrestaurant. Auch hier hatte ich wieder einen tollen Blick. Ich setzte mich direkt an eins der riesigen Fenster mit Aussicht auf den Ozean. So kann man den Tag starten.

Frisch gestärkt ging ich dann erstmal in Richtung des Starts vom Spartanrace.
Von Spartan war da aber noch nichts zu sehen. Das Einzige was es dort gab, war ein Rummelplatz. Ich war wohl noch etwas zu früh dran…

Also schlenderte ich noch eine Weile durch die engen Gassen der Stadt. Echt schön hier. Viele kleine Häuser, überall Bars und Restaurants wo Leute draußen sitzen und überall riesige Palmen 🌴
Und natürlich das Meer direkt vor der Haustür. Kilometerlange Strände sucht man hier trotzdem vergebens.
Die Küste ist eher rauh, von schroffen Felswänden und meterhohen Klippen geprägt. Zwischendrin findet man aber auch hier einen der berühmten schwarzen Strände.

Da ging ich auch gleich hin. Ich wollte unbedingt das Wasser testen.
Na gut ins Wasser durfte man heute leider nicht. Ist wohl im Moment zu gefährlich. Mit den Füßen war ich trotzdem drin. Es war sogar noch wunderbar warm. Ich hoffe die nächsten Tage wird das Verbot wieder aufgehoben…

Ich relaxte noch eine Weile am Strand und genoss die gute Luft. Hier musste man ausnahmsweise mal keine Maske tragen…

Dann beschloss ich, zurück zum Hotel zu gehen, mich umzuziehen und meine Sightseeingtour laufend fortzusetzen 🏃🏻‍♂️

Eine gute Entscheidung. So kam ich relativ schnell aus der Stadt raus. Ich lief vorbei an einem weiteren Strand, an dem sogar einige Surfer auf dem Wasser waren.

Dann ging es ein gutes Stück bergauf, bis ich wieder Richtung Küste abbog und durch riesige Bananenplantagen lief. Wirklich gigantisch.


Wieder ein Stück weiter kam ein superschöner Trail. Ich weiß nicht genau, wie ich den beschreiben soll:.. Es sah ein bisschen aus, wie eine alte überwachsene Festungsanlage mit sehr karger Vegetation. Der Wegesrand war nur von kleinen Büschen und Kakteen gesäumt. Ich habe mich wirklich in eine vergangene Zeit zurückversetzt gefühlt. Megaschön!

Nach 7 Kilometern endete der Weg an einer steilen Klippe mit gigantischer Aussicht. Hier verweilte ich einen kurzen Moment, bevor ich wieder zurück lief.

Ich hatte mir 10 Kilometer vorgenommen und erreichte mein Ziel direkt an dem Strand wo ich zuvor die Surfer gesehen hatte.
Dort gönnte ich mir erstmal ein Eis und schaute den Surfern dabei zu, wie sie eine Welle nach der nächsten versuchten zu reiten.

Etwas später schlenderte ich noch eine Weile durch den Ort, genoss einfach das schöne Wetter und ließ mich treiben bis ich am Abend wieder im Hotel ankam.

Ein toller Tag mit vielen neuen Eindrücken 🏝😎🏃🏻‍♂️

Mal schauen, was der nächste Tag für mich bereit hält…

7. Dezember

Hikingtour richtUng Teide 🌋

Am nächsten Morgen, nach dem Frühstück schaute ich mal, wie lang eigentlich eine Wanderung zum „Teide“ dem höchsten Berg Teneriffas wäre.

Ok, das war für eine Tagestour doch etwas viel. Da müsste ich schon eine Übernachtung einplanen. Und wahrscheinlich ist so eine Tour nur ein paar Tage vor der EM auch nicht die beste Idee.
So beschloss ich nur ein Teilstück zu gehen. Ich nahm mir vor 4 bis 5 Stunden in Richtung Vulkan zu gehen, in der Hoffnung ein schönes Foto aus der Nähe schießen zu können.

Gesagt, getan! Ich packte noch schnell ein paar Sachen zusammen und dann ging es los.

Am Anfang ging es noch relativ moderat einen schönen Küstenweg entlang.

Das änderte sich aber recht schnell, als es dann in Richtung Berge ging. Es wurde immer steiler und steiler.

Und nein, ich war noch nicht in den Bergen. Stattdessen kämpfte ich mich die steilen Straßen von Realejo Alto immer weiter nach oben. Ich war hier auch der Einzige der sich zu Fuß fortbewegte. Alle anderen fuhren Auto 😅

Irgendwann kam ich dann endlich raus aus der Stadt und erreichte den Fuß des riesigen Bergmassivs. Das erste Ziel war der „Mirador de la Corona“.

Der Weg war jetzt nicht mehr ganz so steil und ich kam gut voran. Er schlängelte sich über Steine und Wurzeln immer weiter nach oben. Immer wieder gewährte er mir einen Blick durch die Bäume hinunter ins Tal und übers Meer.

Der Gipfel mit seinen 757 Metern war dann doch schnell erreicht und ich gönnte mir erstmal eine kurze Pause und schaute den Paraglidern zu, die hier zum Flug über die Stadt starteten.

Etwas über 700 Meter klingt im ersten Moment nicht wirklich viel. Wenn man allerdings bei annähernd 0 Metern startet ist es doch nicht so ohne.

Hier war es auch deutlich kühler, weshalb ich mich dann auch relativ schnell wieder auf den Weg machte. Es ging immer weiter nach oben und nur kurze Zeit später war ich mitten im Nebel einer dichten Wolkendecke, die sich über den Berg gelegt hatte. Das war’s dann wohl mit Sonnenschein…

Zu dem Zeitpunkt war ich erst gute zwei Stunden unterwegs. Vorgenommen hatte ich mir vier Stunden in Richtung Teide zu laufen um zu schauen, wie weit ich kommen konnte. Also ging es weiter.

Der Weg führte über rutschige lehmige Trails immer weiter nach oben. Der Nebel wurde immer dichter und die Umgebung immer feuchter und auch kühler. Der Vorteil dabei war sicherlich der etwas leichtere Aufstieg, da ich nicht so schnell überhitzen konnte.

Wieder eine Stunde und einige Höhenmeter später musste ich realisieren, dass ich Heute wohl nicht mehr aus der Wolke herauskommen würde und somit den Teide auch nicht mehr zu sehen bekomme.

Also machte ich erstmal eine kurze Pause, um nach einem geeigneten Rückweg zu schauen. Ich wollte schließlich nicht auf dem selben Weg zurückgehen.

Der Weg war schnell gefunden. Doch zuvor ging es noch ein Stück nach oben. Ich war nämlich erst 1.300 Höhenmeter gegangen und wollte noch die 1.500 vollmachen.

Als ich dann bei knapp über 1.500 Höhenmetern angekommen war, ging es endlich nach unten. Das erste Mal nach fast 5 Stunden!

Auch wenn ich mit meinen Wandersachen und dem großen Trekkingrucksack nicht wirklich zum Laufen ausgerüstet war, ließ ich es mir nicht nehmen, den Downhill zu genießen und den schmalen Trail nach unten zu ballern.

Was für ein Spaß 🤩 Überraschenderweise hatten meine Sandalen selbst auf dem feuchten Waldboden richtig gut Grip und ich konnte es einfach laufen lassen.

Der Weg war echt megaschön. Er führte mitten durch dichten, wild wachsenden Wald. In dem dichten Nebel, kam ich mir vor wie in einer Welt aus einer anderen Zeit. Dazu die vollkommene Ruhe. Eine wirklich mystische Stimmung.

Ich lief immer weiter bis ich dann endlich, eine ganze Weile später, das Ende der Wolke erreicht hatte und nach etlichen Stunden zum ersten Mal wieder den Himmel und das Meer sehen konnte.

Mittlerweile war ich auch schon knapp 7 Stunden unterwegs und auch wenn ich noch ein Drittel der Strecke vor mir hatte, war das nur halb so wild, da es nur noch nach unten ging.

Jetzt ging es wirklich schnell. Nach kurzer Zeit erreichte ich die Stadt und musste nur noch die steilen engen Gassen nach unten, immer weiter Richtung Meer laufen.

Auf den letzten Kilometern kam ich dann wieder auf den schönen Trail, der mich direkt an der Küste zurück zum Hotel führte. Die Aussicht von hier war jetzt in der Abendsonne noch atemberaubender als auf dem Hinweg. Ich nutzte die tolle Stimmung für eine letzte Pause und genoss den Blick auf das Meer und die untergehende Sonne.

Jetzt musste ich mich aber echt beeilen, es war schon fast dunkel geworden und ich hatte keine Lampe dabei. Die letzten zwei Kilometer bis zum Hotel waren aber auch im Dunkeln kein großes Problem.

Und so kam ich nach knapp 9 Stunden und 30 Kilometern geschafft aber auch zufrieden im Hotel an.

Eine wirklich sehr schöne Wanderung. Wenn ich irgendwann nochmal nach Teneriffa komme, werde ich mir etwas mehr Zeit nehmen und die komplette Strecke bis hoch zum Teide machen.

Wart ihr schon einmal dort? Und wie hat es euch gefallen?


Im nächsten Teil geht‘s dann schon langsam an die ersten Vorbereitungen für das Rennen am Wochenende…

Trailrun über Rötelstein und Heimgarten ⛰🏃🏻‍♂️☀️

Nachdem es das letzte Mal aufgrund der enormen Schneehöhe nicht mit dem Gipfel geklappt hat, waren es am Sonntag gleich vier ⛰😃

Geplant hatte ich an diesem Wochenende ursprünglich gar nichts.
Nachdem ich gemütlich gefrühstückt hatte und den Wetterbericht angeschaut hatte, fasste ich dann doch den Entschluss spontan in die Berge zu fahren.
Das Wetter war ja wieder traumhaft.☀️☀️☀️

Nach dem Schneechaos beim letzten Mal suchte ich dieses Mal nach einem etwas kleineren Berg und fand dann relativ schnell den Rötelstein, der auch einen recht guten Blick auf die umliegenden Berge und Seen versprach ⛰🤩

Es lief echt super. Nach relativ kurzer Zeit war ich oben und konnte die wirklich fantastische Aussicht vom Gipfel genießen. Auch die Strecke war echt schön und machte Lust auf mehr.

Und da ich noch genug Zeit hatte, ging es danach noch auf den Heimgarten.
Der Anstieg war schon wesentlich anspruchsvoller aber auch schnell gemeistert.
Oben angekommen, machte ich noch eine kurze Pause und gönnte mir ein leckeres Radler in der Sonne.

Dann ging es auch schon wieder auf den Rückweg. Der führte mich noch über zwei weitere, kleine Gipfel, Rauheck und Buchrain. 🏃🏻‍♂️😃

Nach 18 km und ein paar schönen Stunden in der Natur war ich dann auch schon wieder im Tal angekommen.

Schön war’s! Und wieder einmal war es die beste Entscheidung aufzustehen und loszufahren 😎☀️🏃🏻‍♂️

Auszeit vom Alltag – Roadtrip in den Norden ☀️🏔🏝

In 9 Tagen quer durch Deutschland 🇩🇪 und Dänemark 🇩🇰 

Am 19.September war es endlich mal wieder soweit. Endlich mal wieder aus dem Alltag ausbrechen, etwas Neues sehen und entspannen 😊

Tag 1 – „Drei Gleichen“

Als erste Station und Auftakt in den Urlaub hatte ich mir einen kleinen Sightseeingrun über die „Drei Gleichen“, in meiner alten Heimat – Thüringen, vorgenommen. 🏃🏻‍♂️🏰☀️

Hier war ich das letzte Mal als kleiner Junge gewesen…

Nachdem ich in der Nacht schon mal zum Startpunkt gefahren war, konnte ich auch gleich zum Sonnenaufgang loslaufen.
Am Anfang war es noch ziemlich kühl, um die 5 Grad, aber da es auch gleich zur ersten Burg ordentlich rauf ging, war das nur ein Vorteil für mich.
Es lief richtig gut, die Strecke war überraschend abwechslungsreich und hat richtig Spaß gemacht 🏃🏻‍♂️🤩
Nach 13 Kilometern war ich dann auch schon wieder am Auto 🚙 

Ein toller Start in den ersten Urlaubstag 😃

Mittlerweile war es ganz schön warm geworden und da ich die halbe Nacht durchgefahren war, entschied ich mich dazu, einen sonnigen Platz für einen kurzen Nap zu suchen, bevor es weiter ging.😴

Frisch und ausgeruht ging es dann auch schon weiter.

Als nächstes fuhr ich nach Heiligenstadt um meinen Opa und meine Eltern zu besuchen.
Das hatte ich eigentlich schon viel früher mal geplant aber aus bekannten Gründen immer wieder verschoben.
Dort trafen wir uns dann bei schönstem Spätsommerwetter im Garten, tranken Kaffee (später auch Bier), aßen Kuchen, quatschten viel und ließen es uns einfach mal gut gehen ☀️☀️☀️

Am Abend fuhren wir dann nach Nieste und ließen den Tag mit einem guten Glas Wein 🍷 ausklingen.

Tag 2 – Nach Norden

Morgens, gut ausgeschlafen und gestärkt vom Frühstück, packte ich dann langsam meine Sachen.
Bevor ich dann losfuhr musste ich aber noch die Armbrüste von Peter anschauen und testen.
Hat mega Spaß gemacht, damit zu schießen. Vielleicht hol ich mir ja auch eine Kleine 🏹🤩

Nachdem ich eine Runde Wilhelm Tell spielen durfte ging es auch schon weiter.

Die nächste Station war Hamburg.

Da ich nicht die ganze Strecke durchfahren wollte, machte ich Unterwegs dann noch eine ausgedehnte Pause an dem schönen Flüggenhofsee bei Munster. Ein echt schöner See mit ein paar kleinen Sandstränden. 
Perfekt zum Sonnen(Baden) und relaxen 😎 

Da schaute ich auch gleich, wo ich am Abend mein Lager aufschlagen würde.
Die Wahl fiel hierbei auf die Harburger Berge ⛰  Ein großes Waldstück bei Hamburg mit ein paar Hügeln. Berge würde ich die ja nicht gerade nennen 😂
Am frühen Abend kam ich dort an und gönnte mir erstmal einen Kaiserschmarren zum Abendbrot. Den gabs am Fuße der Berge, auf einer Berghütte, die wahrscheinlich die am niedrigsten gelegene Deutschlands ist 😁

Langsam wurde es kühler und die Sonne begann unterzugehen. Zeit ein Lager für die Nacht zu suchen.
Ich lief ein ganzes Stück in den Wald hinein, aber ein wirklich optimaler Platz ließ sich einfach nicht finden. Entweder die Bäume waren zu dicht oder zu weit voneinander entfernt um meine Hängematte aufzuspannen.
Irgendwann fand ich dann doch noch einen geeigneten Platz. Dort aß ich noch eine Kleinigkeit und legte mich dann relativ schnell schlafen.

Tag 3 – Hamburg

Am nächsten Morgen, ich hatte echt gut geschlafen, ging es dann nach Hamburg.
Zuerst suchte ich mir einen Bäcker, wo ich mir erstmal Frühstück und einen Cappuccino holte. Der schlechteste Cappuccino den ich je getrunken hatte 😅 aber wenigstens die Semmeln waren gut…

Frühstück gab es dann wieder an einem schönen See, in der Sonne ☀️
So schmeckt es doch am Besten. Und da das Wetter so gut war, entschloss ich mich auch gleich noch eine Workout Runde um den See zu machen.
Wieder ein super Start in den Tag 😃

Später wollte ich mich dann eigentlich mit Luisa treffen, die dann leider doch keine Zeit hatte, also verkürzte ich meinen Hamburgaufenthalt etwas.
Ich gönnte mir noch einen schönen, relaxten Nachmittag an der Alster und machte mich am späten Nachmittag auf, ans Meer zu fahren.

Nordsee

Endlich angekommen, freute ich mich schon endlich die Weite des Meeres zu sehen und die Füße in das kalte Nass einzutauchen. Am Fuße der Düne stand ein großes Schild mit der Aufschrift „Nordsee“.
Ich hatte es geschafft! Oder doch nicht?

Oben angekommen, blickte ich auf eine riesige Grünfläche. Von Wasser weit und breit keine Spur. Eine ziemliche Enttäuschung…

Naja, dann musste das Wasser eben noch warten.
Jetzt musste ich mir erstmal einen Platz für die Nacht suchen und da ich keine Lust mehr hatte, ein abgelegenes Plätzchen zu suchen, entschloß ich mich dieses Mal auf einen Campingplatz zu fahren.

Der war auch recht schnell gefunden. Und da der direkt am Meer lag und einen eingezeichneten Strand hatte, stieg meine Hoffnung, heute doch noch das Meer zu sehen.

Und ja, der Platz hatte einen direkten Zugang zum Meer. Allerdings war um diese Zeit, es war schon nach Sieben, leider Ebbe, weshalb ich das Wasser wieder nur aus der Ferne sehen konnte.

So ließ ich den Abend eben mit einem schönen Wattspaziergang im Sonnenuntergang ausklingen. Auch nicht so schlecht 😃

Tag 4 – Husum

Am nächsten Morgen gönnte ich mir erstmal eine schöne Barfuß-Laufrunde am Meer. Es gibt nichts besseres als frische Meeresluft beim Laufen 🏝
Dazu noch das beruhigende Bild des Nebels, der sich über das Watt und die grünen Dünen legte. Einfach traumhaft 😍

Nach diesem tollen Start und einem leckeren Frühstück in der Sonne, ging’s dann weiter nach Husum, wo ich mich mit Steffi verabredet hatte.
Sie war dort gerade zu ihrer Heilpraktikerprüfung, eine gute Gelegenheit sich mal wieder zu treffen 😃

Ich war schon etwas früher da und sicherte uns schonmal einen schönen Platz am Strand 🏖 Dort gab es auch einen sehr guten Imbiss mit Sitzlounge und den besten Fischbrötchen, die ich seit langem gegessen hatte 😋
Ein toller Platz zum entspannen…

Dann kam auch schon Steffi. Wir hatten uns eine halbe Ewigkeit nicht mehr gesehen…
Wir suchten uns ein schönes Plätzchen zwischen den Strandkörben mit Blick auf das langsam zurückkehrende Nordseewasser und erzählten uns von den vergangenen Monaten. Was in der Zeit passiert war und was es Neues gab.

Irgendwann am Nachmittag war dann auch endlich das Wasser zurück und ich konnte endlich im Meer baden gehen 🐬🌊
Und an dem wunderbar warmen und sonnigen Tag, tat die Erfrischung besonders gut 😎

Wir blieben noch bis zum Abend und genossen den Blick auf das Meer und die untergehende Sonne, die sich auf der Wasseroberfläche spiegelte.

Ein perfekter Tag 😃

Dann hieß es auch schon wieder Abschied nehmen. Steffi blieb noch eine Nacht in Husum und mich trieb es noch etwas weiter nach Norden.

Ich hatte mir zuvor einen schönen Schlafplatz, gerade einmal eine Stunde entfernt, für die Nacht rausgesucht.
Es ging nach Dänemark 🇩🇰🤩

Dort gibt es zwar kein Jedermannsrecht wie in Schweden oder Norwegen. Dafür gibt es dort ausgewiesene Zeltplätze und Notunterstände, die zur freien Verfügung stehen. Eine Übersicht dieser findet man in der App „Shelter“. Eine tolle Sache 😃

In Dänemark angekommen, fuhr ich auf einen Wanderparkplatz und dann waren es noch knapp zwei Kilometer zu Fuß durch den Wald, bis ich meinen Zeltplatz erreichte. Dank meines „2 Seconds“ von Quechua 🏕 war der Zeltaufbau auch im Dunkeln in wenigen Sekunden erledigt. Und nur wenige Minuten später schlief ich auch schon ein 😴

Tag 5 -Der erste Tag in Dänemark 🇩🇰

Nach einer sehr erholsamen Nacht, packte ich meine Sachen und fuhr zum Frühstück an einen wunderschönen Platz am Meer mit Blick auf den Sonnenaufgang 🌅 🌊


Dieses Mal musste ich auch nicht erst auf das Wasser warten, da ich jetzt nicht mehr an der Nordsee sondern an der Ostsee war.

Nach einem ausgiebigen Frühstück fuhr ich erstmal in den Supermarkt nach Gråsten um meine Vorräte aufzufüllen. Natürlich nahm ich mir auch, wie immer in Skandinavien, eine Tüte mit losen Süßigkeiten mit 😋

Nach einem leckeren Kaffee hielt ich auch gleich Ausschau nach einem schönen Spot für meinen heutigen Sightseeingrun.
Meine Wahl fiel auf das „Gråsten Slot“. Ein schönes Schloß an einem großen See und einem relativ großem Waldstück mit vielen Wanderwegen. Also eine schön abwechslungsreiche Strecke mit einigen Kilometern Länge 🏃🏻‍♂️

Der Lauf führte mich durch den Schloßgarten, vorbei an kleinen und großen Seen, über schöne Waldtrails und wieder zurück zum Schloß. Eine super schöne Strecke.

Nachdem ich dann noch ein bisschen durch den Ort geschlendert bin, fuhr ich zu einem kleinen Badestrand um das Wasser zu testen. Es war zwar ziemlich frisch aber für eine kurze Abkühlung genau das Richtige.

Nachdem ich noch eine ganze Weile in der Sonne entspannt und eine Kleinigkeit gekocht hatte, machte ich mich auf den Weg, mir meinen heutigen Platz für die Nacht anzusehen. Auf dem Weg gab es auch immer mal wieder schöne Plätze, die zum Verweilen einluden.

Der heutige Platz war sehr schön angelegt. Eine große Wiese mit Feuerstelle und einem Picknickplatz. Hinter einer Baumreihe ging es direkt zum Meer.
Ansonsten war ringsherum nichts außer ein paar Wiesen auf denen ein paar Pferde und auch ab und zu ein paar Rehe standen.

Nachdem ich dann mein Zelt aufgeschlagen und alles für die Nacht vorbereitet hatte, machte ich mich auf den Weg die Stadt zu erkunden.

Sønderborg

Èin kleines Hafenstädtchen mit einer schönen Hafenpromenade, einer kleinen Einkaufsmeile mit vielen Restaurants. Alles sehr gemütlich und vor allem keine Spur von Streß oder Eile.

Wenn man die Augen offen hält, kann man auch immer wieder schöne künstlerische Details entdecken.

Hier blieb ich noch eine ganze Weile und genoss den Anblick der Abendsonne, die sich auf dem Wasser spiegelte und den Ort in ein spätsommerliches Licht hüllte.

Wieder am Schlafplatz angekommen, machte ich mir noch einen kleinen Snack und schaute mir den Sonnenuntergang über dem Meer an.

Irgendwann nachts – ich schlief schon eine Weile, wurde ich von irgendeinem Tier geweckt, dass durch das Zelt hindurch an meinem Zeh knabberte 😳

Dazu muss man wissen, dass mein Zelt relativ kurz ist und ich mit ausgestreckten Beinen an der Zeltwand anstoße.

Na auf jeden Fall war da irgendein Tier, dass ich nicht identifizieren konnte. Es war ja schließlich stockdunkel und es gab auch keine Geräusche von sich. Ich vermute, dass es sich vielleicht um ein Pferd handelte, da ich dort in der Nähe ein paar gesehen hatte, die sich relativ frei bewegen konnten.

War auf jeden Fall etwas unheimlich 😅

Tag 6 – Sønderborg

Am nächsten Morgen fuhr ich wieder zum Hafen von Sønderborg.
Heute stand ein schönes Strandworkout auf dem Plan.

Ein paar Kilometer an der Küste laufen. Unterwegs habe ich dann noch ein paar Bodyweight Übungen eingebaut.

Den restlichen Tag hab ich nur mit relaxen am Strand und ein bisschen Sightseeing verbracht.

Am späten Nachmittag, machte ich mich dann auf meinen heutigen Schlafplatz zu suchen. Dieses Mal fand ich eine megaschöne Stelle im Osten der Insel.
Der Platz lag direkt am Meer, etwas oberhalb an einem Steilhang mit toller Aussicht.
Dort gab es auch wieder eine Feuerstelle und einen Picknickplatz zum sitzen 😍
Das Nachtlager hatte ich schnell errichtet. Jetzt hieß es nur noch etwas trockenes Holz zu sammeln, damit ich es mir später am Feuer gemütlich machen konnte.

Gesagt, getan!
Nach dem Essen, die Dämmerung setzte langsam ein, entfachte ich das Feuer und genoß eine Weile die Wärme, die Aussicht aufs Meer und das leise Knistern.

Später, als die Sonne untergegangen war, holte ich mein iPad, stellte es neben die Feuerstelle und schaute ich mir noch einen schönen Film auf Amazon an.
Ein toller Abend 😃

Tag 7 – Zurück in Deutschland

Am nächsten Morgen sollte das Abenteuer Dänemark leider schon zu Ende gehen. Jetzt hieß es langsam wieder Richtung Süden fahren.


Zuvor ging es aber noch einmal in den Supermarkt, mich mit nordischen Spezialitäten wie „Reke Ost“, „Brunost“ und Süßigkeiten einzudecken.

Ein guter Kaffee und ein leckerer dänischer Minikuchen durfte natürlich auch nicht fehlen.


Zum Frühstück fuhr ich noch ein letztes Mal an den Strand.
Diese Momente vermisste ich jetzt schon…

Es ging Heute aber noch nicht komplett zurück.


Die nächste Station war ersteinmal Bad Segeberg, wo ich mich noch einmal mit Steffi traf. Hier hatte ich endlich mal die Gelegenheit ihre Heimat kennenzulernen.
Sie zeigte mir alles, wir schwelgten in Erinnerungen und verbrachten noch einen schönen Abend zusammen 😃

Tag 8 – Getting Tough Oberhof

Am nächsten Morgen aßen wir noch zusammen Frühstück bevor ich mich wieder verabschieden musste.

Jetzt stand eine ziemlich lange Fahrt vor mir. Der nächste Halt sollte das 500km entfernte Oberhof in meiner wunderschönen Heimat Thüringen sein.
Dort fand Heute eine der wenigen Laufveranstaltungen des Jahres statt und einige Mitglieder des OCR Munich waren dort angemeldet.

Ich konnte leider wegen meiner immer noch andauernden Schulterverletzung nicht teilnehmen.
Da es aber auf dem Weg lag, wollte ich es mir zumindest einmal ansehen und unsere Leute anfeuern.

Dort angekommen, war das Wetter zum Glück so mies, dass ich es nicht mehr als ganz so schlimm empfand dort nicht teilnehmen zu können…
Es regnete in Strömen und bei Temperaturen um die 6 Grad, war es auch nicht sonderlich warm.

Die Veranstaltung an sich ist aber sicher eine Teilnahme wert. Es war alles sehr gut organisiert und die Strecke soll auch ziemlich außergewöhnlich sein.

Gelohnt hat es sich auf jeden Fall, einen kleinen Abstecher zu machen. So hatte ich die Gelegenheit ein paar Freunde, die ich schon länger nicht getroffen hatte wiederzusehen.

Dann ging es weiter…

Ursprünglich wäre jetzt der Plan gewesen, mir einen Platz für die Nacht zu suchen und dann Morgen früh weiter nach Hause zu fahren. Aufgrund des sich nicht bessern wollendes Wetters entschloß ich kurzerhand doch noch die lange Heimfahrt anzutreten.
Am nächsten Tag sollte es im Gegensatz zu Oberhof in München sehr sonnig werden.

Tag 9 – Trailrun zum Demeljoch

Am nächsten Morgen, ich hatte doch relativ lang geschlafen, wurde ich von den ersten Sonnenstrahlen, die durch mein Dachfenster schienen geweckt.
Es sollte, so wie angekündigt, ein schön sonniger Tag werden und da ich noch den ganzen Tag den Mietwagen zur Verfügung hatte, entschloß ich, meinen letzten Urlaubstag zu nutzen um nochmal in die Berge zu fahren.

Nach einem guten Frühstück nahm ich meinen „Trailrunning Guide“ und suchte mir eine Route heraus.

Die Wahl fiel auf das Demeljoch. Die Strecke war nicht zu lang und der Start am Sylvensteinsee versprach eine tolle Aussicht.
12 Uhr war ich endlich am Parkplatz angekommen. So spät war ich selten am Berg…

Das Wetter war der Wahnsinn! Strahlender Sonnenschein und kaum eine Wolke am Himmel. Einfach traumhaft.

Die Strecke war megaschön. Kleine Trails schlängelten sich durch den Wald den Berg hinauf. Immer wieder gab es lichte Stellen, durch die man auf den Sylvenstein und das Bergpanorama schauen konnte.
Dann plötzlich, knapp über 1.000 Höhenmetern, traf ich auf das erste Schneefeld. Am Anfang war die Schneedecke noch relativ dünn und ich konnte noch gut laufen. Doch je höher ich kam, desto dicker wurde diese.

Ich kämpfte mich noch einige Kilometer durch den mittlerweile bis zu hüfthohen Schnee, bis es dann schließlich, knapp zwei Kilometer vom Gipfel entfernt, kein Weiterkommen mehr gab und ich die Tour abbrechen musste.
Mittlerweile war es nämlich schon halb vier und ein Weitergehen hätte dazu geführt, dass ich in die Dunkelheit gekommen wäre.

Also machte ich eine kurze Pause, genoss die Sonne und das winterliche Panorama und machte mich dann auf den Rückweg.


Nach gut einer Stunde war ich dann aus dem Tiefschnee raus und konnte endlich wieder laufen. Ab jetzt ging es schnell den rutschigen Trail hinunter. Eine schöne Belohnung für den anstrengenden Aufstieg.

Unten angekommen blieb ich noch eine Weile, machte mir eine Brotzeit am Sylvensteinsee und genoss das Panorama und die letzten Sonnenstrahlen.

Es hätte wohl keinen besseren Abschluss für meinen Urlaub geben können.
Ich freu mich jetzt schon auf das nächste Abenteuer.

Was habt ihr dieses Jahr im Urlaub gemacht? 
Was könnt ihr mir für meinen nächsten Roadtrip empfehlen?

Auszeit vom Alltag ☀️🏝

Ein Wochenende mit dem Packraft auf dem Lech 🛶

Am vergangenen Wochenende war es wieder soweit.
Nach langer Abstinenz ging es endlich mal wieder mit dem Packraft auf Tour.

Eigentlich hatten wir geplant am Feiertag zu Fronleichnam eine Tagestour zu machen, aber da das Wetter nicht mitgespielt hatte, verschoben wir die ganze Aktion auf das Wochenende.
Und da wir am Wochenende ohnehin noch nichts anderes vor hatten, planten wir auch gleich noch zwei Übernachtungen mit ein 😃

Am Freitag Nachmittag ging es dann von München mit dem Zug nach Füssen, wo der Einstieg in den Lech erfolgen sollte.
Melissa und Andi waren schon am Mittag eingebootet und hatten somit schon ein paar Stunden „Vorsprung“. Tobi und Ich kamen am späten Nachmittag auch endlich an…

Kaum hatten wir unsere Boote startklar gemacht, kamen uns die beiden auch schon entgegengerudert. Mit ihrem schnittigen Boot, war es für sie ein leichtes uns stromaufwärts einzusammeln.

Dann ging es endlich los! Das Wetter war traumhaft, blauer Himmel, Sonnenschein und angenehm warm war es auch.
Dazu die tolle Kulisse. Auf der einen Seite der Fluß, der sich durch die Natur schlängelt und auf der anderen Seite eine beeindruckende Berglandschaft. Megaschön!

Nach einer kurzen ersten Etappe auf dem Lech, erreichten wir ziemlich schnell den Foggensee, ein sehr schöner aber auch ziemlich großer See, besonders, wenn man ihn mit einem Packraft befahren will.

Das war tatsächlich eine ganz schöne Herausforderung, da wir ihn ja einmal längs überqueren mussten um unser erstes Etappenziel, auf einer kleinen Halbinsel am Ende des Sees, zu erreichen.

Langweilig wurde es uns aber nicht. Wir sangen Seemannslieder, beobachteten die viele Boote und sogar Kitesurfer, die auf dem Wasser waren und genossen einfach das Leben…

Für die knapp 10 Kilometer haben wir dann tatsächlich fast 3 Stunden gebraucht.
Viel länger hätte es auch nicht sein dürfen, denn noch vor erreichen unseres Schlafplatzes verschwand die Sonne hinter den Bergen.
Auf den tollen Sonnenuntergang auf dem Wasser, mussten wir dafür nicht verzichten.

Dort trennten sich dann unsere Wege.
Melissa und Andi fuhren ab hier weiter nach Hause, da sie leider nicht so viel Zeit hatten wie wir.

Distanz 9,78km

Für uns hieß es dann auch nur noch schnell an Land gehen, eine Kleinigkeit essen und dann auch schon schlafen.

Das Nachtlager war auch sehr schnell errichtet. Einfach das Boot umdrehen, Schlafsack drauf, Tarp drüber und fertig 😃

Samstag Morgen

Ich hatte nicht besonders gut geschlafen, da wir auf einer relativ abschüssigen Wiese gelandet waren und ich in der Nacht immer wieder drohte vom Boot zu rutschen.
Aber zumindest hatten wir eine sehr angenehme Schlaftemperatur und am Morgen wurden wir auch gleich von wärmenden Sonnenstrahlen geweckt ☀️☀️☀️

Nach einem kurzen Frühstück, konnten wir es kaum erwarten, wieder auf das Wasser zu kommen.

Distanz 3,06km

Die erste Etappe führte uns zu einem Stauwehr, an dem wir Umtragen mussten.
Diese Gelegenheit nutzten wir gleich um unsere Vorräte aufzufüllen.

Ein paar Kilometer vom Wehr entfernt, war der kleine Ort Roßhaupten, in dem es einen Supermarkt und einen Bäcker geben sollte.
Wir parkten also unsere Boote am Wehr und machten uns auf den Weg.

Der sehr schöne Wanderweg führte durch einen schattigen Wald am Fluß entlang und dann vorbei an Wiesen und Feldern in den Ort.

Distanz 5,48km

Wir hatten echt Glück!

Dort angekommen, es war mittlerweile schon kurz nach 11 Uhr, stellten wir nämlich fest, dass die Geschäfte dort nur bis 12 Uhr offen haben.

Wir hatten richtig Hunger, was sich auch an der Größe unseres Einkaufs widerspiegelte 😁
Es gab einfach zu viele leckere Sachen! Unter anderem frisch gebackenes Baguette und riesige Nusshörnchen, denen wir nicht widerstehen konnten.

Zu guter Letzt haben wir es dann sogar noch gerade rechtzeitig zum Bäcker geschafft und uns einen schönen große Cappuccino gegönnt.
Da auf jeden Fall zur Landbäckerei Sinz und NICHT zum Strobel gehen. Das waren nämlich die einzigen unfreundlichen Menschen in der ganzen Gegend.

Ansonsten waren wir wirklich überrascht wie freundlich die Menschen dort sind. Jeder und wirklich jeder hat uns dort freundlich gegrüßt. Das kennt man ja sonst eigentlich nur vom Berg. Wirklich eine tolle Erfahrung, das auch mal einfach so auf der Straße zu erleben 👌🏻

Nachdem wir dort ein zweites Frühstück gemacht hatten ging es auch schon wieder zurück ans Wasser…

Ab jetzt hatten wir endlich mal ein bisschen mehr Strömung und konnten uns etwas treiben lassen und einfach mal nichts tun.
Wir genossen das Wetter, ließen uns von ruhiger hawaiianischer Musik berieseln und ließen uns auch den ein oder anderen Becher Rum schmecken.

Den hatten wir uns, inspiriert von den vielen Seemannsliedern, zuvor noch im Supermarkt mitgenommen. Serviert haben wir ihn in Schokowaffelbechern, aus denen man sonst eher Eierlikör trinken würde. #zerowaste

Unterwegs hatten wir noch eine witzige Begegnung mit ein paar Kühen, die uns eine weile am Ufer begleiteten und schließlich noch ein kühles Bad im Fluß nahmen. Haben wir so auch noch nicht erlebt…

Langsam kamen wir dann auch unserem heutigem Ziel, dem Lechstausee näher, an dem wir uns zu einer Brotzeit mit Andi und Melissa verabredet hatten.

Distanz 8,33km

Es war schon wieder ziemlich spät geworden und langsam zogen auch immer dunklere Wolken am Horizont auf. Ein Blick auf die Wettervorhersage für die Nacht bestätigte unsere leise Befürchtung, dass ein Unwetter aufziehen könnte.

Als Melissa und Andi dann eintrafen, beratschlagten wir uns kurz und nahmen dann das Angebot, bei den beiden im Garten zu schlafen dankend an.
Die Vorstellung bei einem aufziehendem Gewitter auf dem Wasser zu sein, war auch nicht die Schönste…

Das war auf jeden Fall die Beste Entscheidung!

Am Abend grillten wir noch gemeinsam und genau in dem Moment, als wir den letzten Bissen gegessen hatten, fing das Unwetter an.


Wir flüchteten in unseren zuvor errichteten Unterstand, der schon für die Nacht fertig war und auch wieder nur einem Tarp gegen den Regen und den Booten als Matratze zum Schlafen bestand.

Der Wind riß an der Konstruktion und der Regen prasselte mit einem ohrenbetäubenden Lärm auf die Plane, immer wieder unterbrochen von lautem Donner und grellen Blitzen.
Ein ganz schönes Spektakel, was uns auch einige Male aufschrecken ließ.

Zu unserer Überraschung hat die Konstruktion das Unwetter sehr ut überstanden und am nächsten Morgen war ich wieder Erwarten sehr viel ausgeruhter als die Nacht zuvor.
Dieses Mal hatten wir ja auch eine schön gerade Wiese und als ich eingeschlafen war, konnte mich auch das Unwetter nicht mehr wecken.

Früh wurden wir dann sogar noch von Andi und Melissa zu einem leckeren Frühstück eingeladen und dann auch noch zum Bahnhof gebracht, von wo aus es dann wieder zurück nach Hause ging…

Ein perfektes Wochenende!

Wieder einmal haben wir es geschafft, aus wenig, viel zu machen.
Manchmal muss man einfach nur raus gehen, vielleicht ungewöhnliche, auch spontane Wege gehen um den Alltag komplett hinter sich zu lassen.
Selbst in so kurzer Zeit ist es so möglich komplett zu sich zu finden und zu entspannen.

Ich kann nur jedem empfehlen es eimal auszuprobieren! Stürzt euch in euer persönliches Abenteuer und spürt das Leben 😊

Erzählt mir auch gerne , wie ihr es schafft dem Alltag zu entfiehen.
Was bedeutet für euch das Wort Auszeit?

Fixie Tour – Große Seentour mit Alpenpanorama 3 💦🚵🏻‍♂️⛈😱

Tag 4 – Samstag 

Heute stand ein ziemlich cooles und anstrengendes Programm auf dem Plan.

Nach dem Frühstück beim örtlichen Bäcker ging es an den See.

Kurz nach Acht war ich da und traf die letzten Vorbereitungen für das heutige Event.

Es war nämlich Raceday 😍 – Spartan Virtual Beast – Kranjska Gora 🇸🇮

Den Plan dafür hatte ich mir schon vor der Reise ausgedruckt.und musste mir jetzt nur noch ein paar große Steine als Gewichte für die Übungen suchen.

Nach 1:49:10h war ich dann auch endlich fertig. Ein mega cooles Event an einem noch cooleren Ort mit bester Aussicht.

Die Abkühlung gabs danach direkt im See.

Ein toller Start in den Tag!

Zur Belohnung gönnte ich mir ein schönes Stück Erdbeerkuchen und den wunderbaren Blick auf den ruhigen See.

In dem Moment habe ich wieder mal gemerkt, wie wenig es braucht um glücklich zu sein. 

Es reicht tatsächlich der Blick auf den See und die Berge und vielleicht noch etwas leckeres zum Essen 😊

Eine Weile blieb ich noch und genoss die Ruhe, bis ich mich endlich wieder auf den Weg machte.

Das nächste und letzte Ziel für heute sollte eigentlich der Staffelsee sein, aber manchmal muß man auch mal Pläne ändern…

Aber nun zurück!

Das Wetter war super mal abgesehen von ein paar Wolken, die sich an den Bergen gesammelt hatten. Also ging es weiter nach Murnau.

Dort angekommen wollte ich erst einmal was leckeres Essen. Ich schlenderte also durch die wirklich sehr schöne Innenstadt, vorbei an einigen kleinen Restaurants, die draußen Tische und Stühle in die Sonne gestellt hatten.

Es waren mehrere verlockend aussehende Gerichte auf den Tellern der Menschen, die dort das Wetter und das Essen genossen.

Ich entschied mich dann am Ende für ein italienisches Restaurant mit Gelateria.

Zum Essen gab es dort eine sehr leckere Pizza und dazu ein Murnauer „Karg Weißbier“ und zum Nachtisch noch einen Großen Erdbeerbecher.

Während ich dann anfing mein Eis zu essen, wurde es immer ungemütlicher. Es zog ein ziemlich heftiger Wind auf und in der Ferne hörte man schon den ersten Donner.

Nur wenige Minuten später – ich hatte mein Eis gerade bis zur Hälfte gegessen – war dann „Land unter“ angesagt.

Ein heftiger Platzregen spülte die Gäste förmlich von den Tischen und der Wind der mittlerweile zu einem Sturm angewachsen war, wehte die Sonnenschirme fast davon.

Also blieb uns nichts anderes übrig, als nach drinnen auszuweichen.

War jetzt etwa die Tour zu Ende?

Natürlich hätte ich in Murnau auch den Zug nehmen können, aber der Zuspruch von ein paar Freunden und nicht zuletzt mein Wille die Tour durchzuziehen, haben mich dann doch weitermachen lassen.

Ich beschloss also, statt am Staffelsee zu übernachten, noch bis zum Ammersee weiterzufahren um dann dort die nächste Entscheidung zu treffen.

Der Platzregen hatte zum Glück aufgehört und ist in einen normalen Regen übergegangen.

Also zog ich mir Regensachen über und machte mich auf den Weg.

Vor mir lagen gute 40 Kilometer und einige Liter Wasser von oben.

Der Regen wurde leider nicht weniger und ich merkte wie mich langsam meine Regensachen im Stich ließen, bis ich schließlich bis auf die Haut nass war.

Trotzdem nahm ich mir erstmal vor noch bis zum Ammersee weiterzumachen.

Nach über zwei Stunden kam ich dann endlich an und sah erst einmal nach, wie  meine Sachen den Regen überstanden hatten.

Das Ergebnis war ziemlich ernüchternd. Ich hatte nichts Trockenes mehr zum Anziehen und meine Elektronik war auch schon einmal trockener. 

Da es schon relativ spät war und ich keine Chance sah, die Sachen zu trockenen entschloß ich mich, das einzig vernünftige zu tun und meine Tour hier als beendet zu erklären.

Also fuhr ich noch die letzten 6 Kilometer am See entlang nach Herrsching, von wo aus es dann trocken mit der S-Bahn nach Hause ging.

Jetzt könnte man sich natürlich fragen, ob ich es bereut hatte nicht gleich in Murnau in den Zug gestiegen zu sein?

Dazu muss ich ganz klar nein sagen!

Die Strecke nach Herrsching war wirklich superschön, wenn auch etwas verregnet. Eine schöne Herausforderung.

Für das nächste Mal brauche ich auf jeden Fall neues wasserdichtes Equipment!

Fazit

Es hat auf jeden Fall riesen Spaß gemacht. Und ich würde es immer wieder machen.

Ich glaube es gibt keinen besseren Weg, als solche Erlebnisse, um wirklich abzuschalten und zu sich selbst zu finden.

Probiert es auf jeden Fall einmal aus!

Würde mich freuen auch eure Geschichte zu lesen…

Fixie Tour – Große Seentour mit Alpenpanorama 3 🚵🏻‍♂️😎☀️

Tag 3 – Freitag 

Wie erhofft, war es diese Nacht um einiges wärmer und so habe ich megagut und lange geschlafen.

Dieses Mal hatte ich mir noch eine dünne Trainingsmatte in die Hängematte gelegt und konnte so die von unten kommende Kälte sehr gut abhalten.

Nach einem kurzen Frühstück ging es dann auch schon weiter Richtung Mittenwald.

Auf dem Weg in Wallgau habe ich dann auch gleich meine Vorräte aufgefüllt und mir meinen ersten Cappuccino auf der Tour gegönnt.

Später in Mittenwald gab es dann nochmal eine kleine Rast mit Blick auf die Karwendelspitze und einen Besuch in der Brauerei Mittenwald.

Jetzt hatte ich den am weitest entfernten Punkt meiner Tour erreicht, was natürlich auch bedeutete, dass ich mich ab jetzt auch schon wieder auf dem Rückweg befand.

Allerdings langen auch noch einige Highlights der Strecke vor mir.

Die nächste Station war dann auch schon der Walchensee. Der für mich schönste See auf der ganzen Runde!

Als ich den höchsten Punkt erreicht hatte, führte der Fahrradweg geradewegs in ein schönes Waldstück, einem Bachlauf folgend, immer weiter abwärts zum See.

Dort ging es dann auf einem sehr schönen aber nur gehbaren Weg am Ufer des Sees bis zu einer Landzunge, an der sich immer die Kitesurfgemeinde tummelt.

Da die Windbedingungen heute nicht die besten zum Kiten waren hatten es nur zwei geschafft ihren Schirm zu starten.

Denen schaute ich eine ganze Weile zu, während ich in der Sonne badete.

Im Wasser war ich heute auch nur kurz, da sich die Sonne nicht so richtig zeigen wollte und ich ungern mit nassen Sachen weiterziehen wollte.

Am liebsten wäre ich noch eine Runde Boot gefahren, allerdings hätte ich dann schon einen Anhänger für mein Radl gebraucht…

Etwas später wollte ich in Walchensee noch etwas essen gehen. Leider hatte das Restaurant, in das ich immer gehe geschlossen und so gab es nur Schnitzel und Kartoffelsalat vom Stand 😅

Na immerhin besser als nichts, denn jetzt lag der Berg zwischen Walchensee und Kochelsee vor mir.

Dort ging es nicht nur sehr steile Serpentinen hoch, die ich auf jeden Fall schieben muss, sondern auch wieder runter.

Bin mir nicht sicher ob meine Bremsen dafür ausreichend stark sind 🤷🏻‍♂️

Wie erwartet, war der Anstieg absolut unfahrbar. Beim Abstieg auf der anderen Seite gab es dann glücklicherweise einen alternativen Wanderweg durch den Wald. Auch sehr steil und steinig und mit einem Fixie auch nur teilweise fahrbar. Mit einem guten Mountainbike aber ziemlich gut fahrbar.

Am Kochelsee angekommen, war es gerade einmal halb Vier und genug Zeit um diese Zeilen zu schreiben, Baden zu gehen und einfach das Leben zu genießen 😃

Geschlafen habe ich dieses Mal etwas oberhalb von Kochel am Waldrand.

In dem selben Waldstück war ich auch schon einmal mit dem Zelt und kannte daher schon den Weg dahin.

Am Abend habe ich dann noch ein wenig gelesen, bevor ich dann in meine Hängematte fiel….