Wanderung auf die Kampenwand 🏔☀️😎

Heute ging es endlich mal wieder in die Berge. Ziel war die Kampenwand. 🏔❄️
Wir sind trotz des warmen und sonnigen Wetters mit Schneeschuhen ausgerüstet. Man weiß ja nie was einen so erwartet. Und Schnee soll es hier ja noch reichlich geben ❄️❄️❄️

Es geht gleich zu Beginn ziemlich steil nach oben und wir machen ordentlich Höhenmeter.
Das Wetter ist sogar noch besser als erwartet. Strahlend blauer Himmel und Sonnenschein lässt uns relativ schnell ins Schwitzen kommen 😁

Je höher wir kommen, desto mehr Schnee ist auch auf unserem Weg. Der ist allerdings so fest, dass wir zu keiner Zeit mit Schneeschuhen laufen müssen. So kommen wir ziemlich schnell voran. Von weitem können wir schon das majestätische Bergmassiv der Kampenwand sehen.

An der Gorialm machten wir eine kurze Rast. Von dort war es auch nicht mehr so weit bis zum Einstieg in den Berg.
Da wurde es dann richtig steil. Zuerst mussten wir ein großes Schneefeld nach oben überwinden um danach in die Felsen einzutauchen. Dort ging es dann sogar teilweise kletternd weiter.

Unser Ziel war der Ostgipfel. Ab jetzt sollte man auf jeden Fall sehr trittsicher und schwindelfrei sein! Außerdem ist es bei den Bedingungen sehr hilfreich Spikes für die Schuhe dabeizuhaben, da es schon einige sehr glatte Stellen auf dem letzten Stück gab.
Ich hatte leider keine dabei und musste deshalb besonders aufpassen nicht abzurutschen. Besonders Bergab ging es ohne nur sehr langsam voran.

Ein wirklich toller Aufstieg mit einer atemberaubenden Aussicht auf die Alpen und den Chiemsee 😍😍😍

Alles in Allem ein superschöner Tag mit viel Spaß, Sonne und ein Stück Normalität in den Bergen 🤩🏔☀️

Auszeit vom Alltag – Roadtrip in den Norden ☀️🏔🏝

In 9 Tagen quer durch Deutschland 🇩🇪 und Dänemark 🇩🇰 

Am 19.September war es endlich mal wieder soweit. Endlich mal wieder aus dem Alltag ausbrechen, etwas Neues sehen und entspannen 😊

Tag 1 – „Drei Gleichen“

Als erste Station und Auftakt in den Urlaub hatte ich mir einen kleinen Sightseeingrun über die „Drei Gleichen“, in meiner alten Heimat – Thüringen, vorgenommen. 🏃🏻‍♂️🏰☀️

Hier war ich das letzte Mal als kleiner Junge gewesen…

Nachdem ich in der Nacht schon mal zum Startpunkt gefahren war, konnte ich auch gleich zum Sonnenaufgang loslaufen.
Am Anfang war es noch ziemlich kühl, um die 5 Grad, aber da es auch gleich zur ersten Burg ordentlich rauf ging, war das nur ein Vorteil für mich.
Es lief richtig gut, die Strecke war überraschend abwechslungsreich und hat richtig Spaß gemacht 🏃🏻‍♂️🤩
Nach 13 Kilometern war ich dann auch schon wieder am Auto 🚙 

Ein toller Start in den ersten Urlaubstag 😃

Mittlerweile war es ganz schön warm geworden und da ich die halbe Nacht durchgefahren war, entschied ich mich dazu, einen sonnigen Platz für einen kurzen Nap zu suchen, bevor es weiter ging.😴

Frisch und ausgeruht ging es dann auch schon weiter.

Als nächstes fuhr ich nach Heiligenstadt um meinen Opa und meine Eltern zu besuchen.
Das hatte ich eigentlich schon viel früher mal geplant aber aus bekannten Gründen immer wieder verschoben.
Dort trafen wir uns dann bei schönstem Spätsommerwetter im Garten, tranken Kaffee (später auch Bier), aßen Kuchen, quatschten viel und ließen es uns einfach mal gut gehen ☀️☀️☀️

Am Abend fuhren wir dann nach Nieste und ließen den Tag mit einem guten Glas Wein 🍷 ausklingen.

Tag 2 – Nach Norden

Morgens, gut ausgeschlafen und gestärkt vom Frühstück, packte ich dann langsam meine Sachen.
Bevor ich dann losfuhr musste ich aber noch die Armbrüste von Peter anschauen und testen.
Hat mega Spaß gemacht, damit zu schießen. Vielleicht hol ich mir ja auch eine Kleine 🏹🤩

Nachdem ich eine Runde Wilhelm Tell spielen durfte ging es auch schon weiter.

Die nächste Station war Hamburg.

Da ich nicht die ganze Strecke durchfahren wollte, machte ich Unterwegs dann noch eine ausgedehnte Pause an dem schönen Flüggenhofsee bei Munster. Ein echt schöner See mit ein paar kleinen Sandstränden. 
Perfekt zum Sonnen(Baden) und relaxen 😎 

Da schaute ich auch gleich, wo ich am Abend mein Lager aufschlagen würde.
Die Wahl fiel hierbei auf die Harburger Berge ⛰  Ein großes Waldstück bei Hamburg mit ein paar Hügeln. Berge würde ich die ja nicht gerade nennen 😂
Am frühen Abend kam ich dort an und gönnte mir erstmal einen Kaiserschmarren zum Abendbrot. Den gabs am Fuße der Berge, auf einer Berghütte, die wahrscheinlich die am niedrigsten gelegene Deutschlands ist 😁

Langsam wurde es kühler und die Sonne begann unterzugehen. Zeit ein Lager für die Nacht zu suchen.
Ich lief ein ganzes Stück in den Wald hinein, aber ein wirklich optimaler Platz ließ sich einfach nicht finden. Entweder die Bäume waren zu dicht oder zu weit voneinander entfernt um meine Hängematte aufzuspannen.
Irgendwann fand ich dann doch noch einen geeigneten Platz. Dort aß ich noch eine Kleinigkeit und legte mich dann relativ schnell schlafen.

Tag 3 – Hamburg

Am nächsten Morgen, ich hatte echt gut geschlafen, ging es dann nach Hamburg.
Zuerst suchte ich mir einen Bäcker, wo ich mir erstmal Frühstück und einen Cappuccino holte. Der schlechteste Cappuccino den ich je getrunken hatte 😅 aber wenigstens die Semmeln waren gut…

Frühstück gab es dann wieder an einem schönen See, in der Sonne ☀️
So schmeckt es doch am Besten. Und da das Wetter so gut war, entschloss ich mich auch gleich noch eine Workout Runde um den See zu machen.
Wieder ein super Start in den Tag 😃

Später wollte ich mich dann eigentlich mit Luisa treffen, die dann leider doch keine Zeit hatte, also verkürzte ich meinen Hamburgaufenthalt etwas.
Ich gönnte mir noch einen schönen, relaxten Nachmittag an der Alster und machte mich am späten Nachmittag auf, ans Meer zu fahren.

Nordsee

Endlich angekommen, freute ich mich schon endlich die Weite des Meeres zu sehen und die Füße in das kalte Nass einzutauchen. Am Fuße der Düne stand ein großes Schild mit der Aufschrift „Nordsee“.
Ich hatte es geschafft! Oder doch nicht?

Oben angekommen, blickte ich auf eine riesige Grünfläche. Von Wasser weit und breit keine Spur. Eine ziemliche Enttäuschung…

Naja, dann musste das Wasser eben noch warten.
Jetzt musste ich mir erstmal einen Platz für die Nacht suchen und da ich keine Lust mehr hatte, ein abgelegenes Plätzchen zu suchen, entschloß ich mich dieses Mal auf einen Campingplatz zu fahren.

Der war auch recht schnell gefunden. Und da der direkt am Meer lag und einen eingezeichneten Strand hatte, stieg meine Hoffnung, heute doch noch das Meer zu sehen.

Und ja, der Platz hatte einen direkten Zugang zum Meer. Allerdings war um diese Zeit, es war schon nach Sieben, leider Ebbe, weshalb ich das Wasser wieder nur aus der Ferne sehen konnte.

So ließ ich den Abend eben mit einem schönen Wattspaziergang im Sonnenuntergang ausklingen. Auch nicht so schlecht 😃

Tag 4 – Husum

Am nächsten Morgen gönnte ich mir erstmal eine schöne Barfuß-Laufrunde am Meer. Es gibt nichts besseres als frische Meeresluft beim Laufen 🏝
Dazu noch das beruhigende Bild des Nebels, der sich über das Watt und die grünen Dünen legte. Einfach traumhaft 😍

Nach diesem tollen Start und einem leckeren Frühstück in der Sonne, ging’s dann weiter nach Husum, wo ich mich mit Steffi verabredet hatte.
Sie war dort gerade zu ihrer Heilpraktikerprüfung, eine gute Gelegenheit sich mal wieder zu treffen 😃

Ich war schon etwas früher da und sicherte uns schonmal einen schönen Platz am Strand 🏖 Dort gab es auch einen sehr guten Imbiss mit Sitzlounge und den besten Fischbrötchen, die ich seit langem gegessen hatte 😋
Ein toller Platz zum entspannen…

Dann kam auch schon Steffi. Wir hatten uns eine halbe Ewigkeit nicht mehr gesehen…
Wir suchten uns ein schönes Plätzchen zwischen den Strandkörben mit Blick auf das langsam zurückkehrende Nordseewasser und erzählten uns von den vergangenen Monaten. Was in der Zeit passiert war und was es Neues gab.

Irgendwann am Nachmittag war dann auch endlich das Wasser zurück und ich konnte endlich im Meer baden gehen 🐬🌊
Und an dem wunderbar warmen und sonnigen Tag, tat die Erfrischung besonders gut 😎

Wir blieben noch bis zum Abend und genossen den Blick auf das Meer und die untergehende Sonne, die sich auf der Wasseroberfläche spiegelte.

Ein perfekter Tag 😃

Dann hieß es auch schon wieder Abschied nehmen. Steffi blieb noch eine Nacht in Husum und mich trieb es noch etwas weiter nach Norden.

Ich hatte mir zuvor einen schönen Schlafplatz, gerade einmal eine Stunde entfernt, für die Nacht rausgesucht.
Es ging nach Dänemark 🇩🇰🤩

Dort gibt es zwar kein Jedermannsrecht wie in Schweden oder Norwegen. Dafür gibt es dort ausgewiesene Zeltplätze und Notunterstände, die zur freien Verfügung stehen. Eine Übersicht dieser findet man in der App „Shelter“. Eine tolle Sache 😃

In Dänemark angekommen, fuhr ich auf einen Wanderparkplatz und dann waren es noch knapp zwei Kilometer zu Fuß durch den Wald, bis ich meinen Zeltplatz erreichte. Dank meines „2 Seconds“ von Quechua 🏕 war der Zeltaufbau auch im Dunkeln in wenigen Sekunden erledigt. Und nur wenige Minuten später schlief ich auch schon ein 😴

Tag 5 -Der erste Tag in Dänemark 🇩🇰

Nach einer sehr erholsamen Nacht, packte ich meine Sachen und fuhr zum Frühstück an einen wunderschönen Platz am Meer mit Blick auf den Sonnenaufgang 🌅 🌊


Dieses Mal musste ich auch nicht erst auf das Wasser warten, da ich jetzt nicht mehr an der Nordsee sondern an der Ostsee war.

Nach einem ausgiebigen Frühstück fuhr ich erstmal in den Supermarkt nach Gråsten um meine Vorräte aufzufüllen. Natürlich nahm ich mir auch, wie immer in Skandinavien, eine Tüte mit losen Süßigkeiten mit 😋

Nach einem leckeren Kaffee hielt ich auch gleich Ausschau nach einem schönen Spot für meinen heutigen Sightseeingrun.
Meine Wahl fiel auf das „Gråsten Slot“. Ein schönes Schloß an einem großen See und einem relativ großem Waldstück mit vielen Wanderwegen. Also eine schön abwechslungsreiche Strecke mit einigen Kilometern Länge 🏃🏻‍♂️

Der Lauf führte mich durch den Schloßgarten, vorbei an kleinen und großen Seen, über schöne Waldtrails und wieder zurück zum Schloß. Eine super schöne Strecke.

Nachdem ich dann noch ein bisschen durch den Ort geschlendert bin, fuhr ich zu einem kleinen Badestrand um das Wasser zu testen. Es war zwar ziemlich frisch aber für eine kurze Abkühlung genau das Richtige.

Nachdem ich noch eine ganze Weile in der Sonne entspannt und eine Kleinigkeit gekocht hatte, machte ich mich auf den Weg, mir meinen heutigen Platz für die Nacht anzusehen. Auf dem Weg gab es auch immer mal wieder schöne Plätze, die zum Verweilen einluden.

Der heutige Platz war sehr schön angelegt. Eine große Wiese mit Feuerstelle und einem Picknickplatz. Hinter einer Baumreihe ging es direkt zum Meer.
Ansonsten war ringsherum nichts außer ein paar Wiesen auf denen ein paar Pferde und auch ab und zu ein paar Rehe standen.

Nachdem ich dann mein Zelt aufgeschlagen und alles für die Nacht vorbereitet hatte, machte ich mich auf den Weg die Stadt zu erkunden.

Sønderborg

Èin kleines Hafenstädtchen mit einer schönen Hafenpromenade, einer kleinen Einkaufsmeile mit vielen Restaurants. Alles sehr gemütlich und vor allem keine Spur von Streß oder Eile.

Wenn man die Augen offen hält, kann man auch immer wieder schöne künstlerische Details entdecken.

Hier blieb ich noch eine ganze Weile und genoss den Anblick der Abendsonne, die sich auf dem Wasser spiegelte und den Ort in ein spätsommerliches Licht hüllte.

Wieder am Schlafplatz angekommen, machte ich mir noch einen kleinen Snack und schaute mir den Sonnenuntergang über dem Meer an.

Irgendwann nachts – ich schlief schon eine Weile, wurde ich von irgendeinem Tier geweckt, dass durch das Zelt hindurch an meinem Zeh knabberte 😳

Dazu muss man wissen, dass mein Zelt relativ kurz ist und ich mit ausgestreckten Beinen an der Zeltwand anstoße.

Na auf jeden Fall war da irgendein Tier, dass ich nicht identifizieren konnte. Es war ja schließlich stockdunkel und es gab auch keine Geräusche von sich. Ich vermute, dass es sich vielleicht um ein Pferd handelte, da ich dort in der Nähe ein paar gesehen hatte, die sich relativ frei bewegen konnten.

War auf jeden Fall etwas unheimlich 😅

Tag 6 – Sønderborg

Am nächsten Morgen fuhr ich wieder zum Hafen von Sønderborg.
Heute stand ein schönes Strandworkout auf dem Plan.

Ein paar Kilometer an der Küste laufen. Unterwegs habe ich dann noch ein paar Bodyweight Übungen eingebaut.

Den restlichen Tag hab ich nur mit relaxen am Strand und ein bisschen Sightseeing verbracht.

Am späten Nachmittag, machte ich mich dann auf meinen heutigen Schlafplatz zu suchen. Dieses Mal fand ich eine megaschöne Stelle im Osten der Insel.
Der Platz lag direkt am Meer, etwas oberhalb an einem Steilhang mit toller Aussicht.
Dort gab es auch wieder eine Feuerstelle und einen Picknickplatz zum sitzen 😍
Das Nachtlager hatte ich schnell errichtet. Jetzt hieß es nur noch etwas trockenes Holz zu sammeln, damit ich es mir später am Feuer gemütlich machen konnte.

Gesagt, getan!
Nach dem Essen, die Dämmerung setzte langsam ein, entfachte ich das Feuer und genoß eine Weile die Wärme, die Aussicht aufs Meer und das leise Knistern.

Später, als die Sonne untergegangen war, holte ich mein iPad, stellte es neben die Feuerstelle und schaute ich mir noch einen schönen Film auf Amazon an.
Ein toller Abend 😃

Tag 7 – Zurück in Deutschland

Am nächsten Morgen sollte das Abenteuer Dänemark leider schon zu Ende gehen. Jetzt hieß es langsam wieder Richtung Süden fahren.


Zuvor ging es aber noch einmal in den Supermarkt, mich mit nordischen Spezialitäten wie „Reke Ost“, „Brunost“ und Süßigkeiten einzudecken.

Ein guter Kaffee und ein leckerer dänischer Minikuchen durfte natürlich auch nicht fehlen.


Zum Frühstück fuhr ich noch ein letztes Mal an den Strand.
Diese Momente vermisste ich jetzt schon…

Es ging Heute aber noch nicht komplett zurück.


Die nächste Station war ersteinmal Bad Segeberg, wo ich mich noch einmal mit Steffi traf. Hier hatte ich endlich mal die Gelegenheit ihre Heimat kennenzulernen.
Sie zeigte mir alles, wir schwelgten in Erinnerungen und verbrachten noch einen schönen Abend zusammen 😃

Tag 8 – Getting Tough Oberhof

Am nächsten Morgen aßen wir noch zusammen Frühstück bevor ich mich wieder verabschieden musste.

Jetzt stand eine ziemlich lange Fahrt vor mir. Der nächste Halt sollte das 500km entfernte Oberhof in meiner wunderschönen Heimat Thüringen sein.
Dort fand Heute eine der wenigen Laufveranstaltungen des Jahres statt und einige Mitglieder des OCR Munich waren dort angemeldet.

Ich konnte leider wegen meiner immer noch andauernden Schulterverletzung nicht teilnehmen.
Da es aber auf dem Weg lag, wollte ich es mir zumindest einmal ansehen und unsere Leute anfeuern.

Dort angekommen, war das Wetter zum Glück so mies, dass ich es nicht mehr als ganz so schlimm empfand dort nicht teilnehmen zu können…
Es regnete in Strömen und bei Temperaturen um die 6 Grad, war es auch nicht sonderlich warm.

Die Veranstaltung an sich ist aber sicher eine Teilnahme wert. Es war alles sehr gut organisiert und die Strecke soll auch ziemlich außergewöhnlich sein.

Gelohnt hat es sich auf jeden Fall, einen kleinen Abstecher zu machen. So hatte ich die Gelegenheit ein paar Freunde, die ich schon länger nicht getroffen hatte wiederzusehen.

Dann ging es weiter…

Ursprünglich wäre jetzt der Plan gewesen, mir einen Platz für die Nacht zu suchen und dann Morgen früh weiter nach Hause zu fahren. Aufgrund des sich nicht bessern wollendes Wetters entschloß ich kurzerhand doch noch die lange Heimfahrt anzutreten.
Am nächsten Tag sollte es im Gegensatz zu Oberhof in München sehr sonnig werden.

Tag 9 – Trailrun zum Demeljoch

Am nächsten Morgen, ich hatte doch relativ lang geschlafen, wurde ich von den ersten Sonnenstrahlen, die durch mein Dachfenster schienen geweckt.
Es sollte, so wie angekündigt, ein schön sonniger Tag werden und da ich noch den ganzen Tag den Mietwagen zur Verfügung hatte, entschloß ich, meinen letzten Urlaubstag zu nutzen um nochmal in die Berge zu fahren.

Nach einem guten Frühstück nahm ich meinen „Trailrunning Guide“ und suchte mir eine Route heraus.

Die Wahl fiel auf das Demeljoch. Die Strecke war nicht zu lang und der Start am Sylvensteinsee versprach eine tolle Aussicht.
12 Uhr war ich endlich am Parkplatz angekommen. So spät war ich selten am Berg…

Das Wetter war der Wahnsinn! Strahlender Sonnenschein und kaum eine Wolke am Himmel. Einfach traumhaft.

Die Strecke war megaschön. Kleine Trails schlängelten sich durch den Wald den Berg hinauf. Immer wieder gab es lichte Stellen, durch die man auf den Sylvenstein und das Bergpanorama schauen konnte.
Dann plötzlich, knapp über 1.000 Höhenmetern, traf ich auf das erste Schneefeld. Am Anfang war die Schneedecke noch relativ dünn und ich konnte noch gut laufen. Doch je höher ich kam, desto dicker wurde diese.

Ich kämpfte mich noch einige Kilometer durch den mittlerweile bis zu hüfthohen Schnee, bis es dann schließlich, knapp zwei Kilometer vom Gipfel entfernt, kein Weiterkommen mehr gab und ich die Tour abbrechen musste.
Mittlerweile war es nämlich schon halb vier und ein Weitergehen hätte dazu geführt, dass ich in die Dunkelheit gekommen wäre.

Also machte ich eine kurze Pause, genoss die Sonne und das winterliche Panorama und machte mich dann auf den Rückweg.


Nach gut einer Stunde war ich dann aus dem Tiefschnee raus und konnte endlich wieder laufen. Ab jetzt ging es schnell den rutschigen Trail hinunter. Eine schöne Belohnung für den anstrengenden Aufstieg.

Unten angekommen blieb ich noch eine Weile, machte mir eine Brotzeit am Sylvensteinsee und genoss das Panorama und die letzten Sonnenstrahlen.

Es hätte wohl keinen besseren Abschluss für meinen Urlaub geben können.
Ich freu mich jetzt schon auf das nächste Abenteuer.

Was habt ihr dieses Jahr im Urlaub gemacht? 
Was könnt ihr mir für meinen nächsten Roadtrip empfehlen?