Fixie Tour – Große Seentour mit Alpenpanorama 3 💦🚵🏻‍♂️⛈😱

Tag 4 – Samstag 

Heute stand ein ziemlich cooles und anstrengendes Programm auf dem Plan.

Nach dem Frühstück beim örtlichen Bäcker ging es an den See.

Kurz nach Acht war ich da und traf die letzten Vorbereitungen für das heutige Event.

Es war nämlich Raceday 😍 – Spartan Virtual Beast – Kranjska Gora 🇸🇮

Den Plan dafür hatte ich mir schon vor der Reise ausgedruckt.und musste mir jetzt nur noch ein paar große Steine als Gewichte für die Übungen suchen.

Nach 1:49:10h war ich dann auch endlich fertig. Ein mega cooles Event an einem noch cooleren Ort mit bester Aussicht.

Die Abkühlung gabs danach direkt im See.

Ein toller Start in den Tag!

Zur Belohnung gönnte ich mir ein schönes Stück Erdbeerkuchen und den wunderbaren Blick auf den ruhigen See.

In dem Moment habe ich wieder mal gemerkt, wie wenig es braucht um glücklich zu sein. 

Es reicht tatsächlich der Blick auf den See und die Berge und vielleicht noch etwas leckeres zum Essen 😊

Eine Weile blieb ich noch und genoss die Ruhe, bis ich mich endlich wieder auf den Weg machte.

Das nächste und letzte Ziel für heute sollte eigentlich der Staffelsee sein, aber manchmal muß man auch mal Pläne ändern…

Aber nun zurück!

Das Wetter war super mal abgesehen von ein paar Wolken, die sich an den Bergen gesammelt hatten. Also ging es weiter nach Murnau.

Dort angekommen wollte ich erst einmal was leckeres Essen. Ich schlenderte also durch die wirklich sehr schöne Innenstadt, vorbei an einigen kleinen Restaurants, die draußen Tische und Stühle in die Sonne gestellt hatten.

Es waren mehrere verlockend aussehende Gerichte auf den Tellern der Menschen, die dort das Wetter und das Essen genossen.

Ich entschied mich dann am Ende für ein italienisches Restaurant mit Gelateria.

Zum Essen gab es dort eine sehr leckere Pizza und dazu ein Murnauer „Karg Weißbier“ und zum Nachtisch noch einen Großen Erdbeerbecher.

Während ich dann anfing mein Eis zu essen, wurde es immer ungemütlicher. Es zog ein ziemlich heftiger Wind auf und in der Ferne hörte man schon den ersten Donner.

Nur wenige Minuten später – ich hatte mein Eis gerade bis zur Hälfte gegessen – war dann „Land unter“ angesagt.

Ein heftiger Platzregen spülte die Gäste förmlich von den Tischen und der Wind der mittlerweile zu einem Sturm angewachsen war, wehte die Sonnenschirme fast davon.

Also blieb uns nichts anderes übrig, als nach drinnen auszuweichen.

War jetzt etwa die Tour zu Ende?

Natürlich hätte ich in Murnau auch den Zug nehmen können, aber der Zuspruch von ein paar Freunden und nicht zuletzt mein Wille die Tour durchzuziehen, haben mich dann doch weitermachen lassen.

Ich beschloss also, statt am Staffelsee zu übernachten, noch bis zum Ammersee weiterzufahren um dann dort die nächste Entscheidung zu treffen.

Der Platzregen hatte zum Glück aufgehört und ist in einen normalen Regen übergegangen.

Also zog ich mir Regensachen über und machte mich auf den Weg.

Vor mir lagen gute 40 Kilometer und einige Liter Wasser von oben.

Der Regen wurde leider nicht weniger und ich merkte wie mich langsam meine Regensachen im Stich ließen, bis ich schließlich bis auf die Haut nass war.

Trotzdem nahm ich mir erstmal vor noch bis zum Ammersee weiterzumachen.

Nach über zwei Stunden kam ich dann endlich an und sah erst einmal nach, wie  meine Sachen den Regen überstanden hatten.

Das Ergebnis war ziemlich ernüchternd. Ich hatte nichts Trockenes mehr zum Anziehen und meine Elektronik war auch schon einmal trockener. 

Da es schon relativ spät war und ich keine Chance sah, die Sachen zu trockenen entschloß ich mich, das einzig vernünftige zu tun und meine Tour hier als beendet zu erklären.

Also fuhr ich noch die letzten 6 Kilometer am See entlang nach Herrsching, von wo aus es dann trocken mit der S-Bahn nach Hause ging.

Jetzt könnte man sich natürlich fragen, ob ich es bereut hatte nicht gleich in Murnau in den Zug gestiegen zu sein?

Dazu muss ich ganz klar nein sagen!

Die Strecke nach Herrsching war wirklich superschön, wenn auch etwas verregnet. Eine schöne Herausforderung.

Für das nächste Mal brauche ich auf jeden Fall neues wasserdichtes Equipment!

Fazit

Es hat auf jeden Fall riesen Spaß gemacht. Und ich würde es immer wieder machen.

Ich glaube es gibt keinen besseren Weg, als solche Erlebnisse, um wirklich abzuschalten und zu sich selbst zu finden.

Probiert es auf jeden Fall einmal aus!

Würde mich freuen auch eure Geschichte zu lesen…

Fixie Tour – Große Seentour mit Alpenpanorama 3 🚵🏻‍♂️😎☀️

Tag 3 – Freitag 

Wie erhofft, war es diese Nacht um einiges wärmer und so habe ich megagut und lange geschlafen.

Dieses Mal hatte ich mir noch eine dünne Trainingsmatte in die Hängematte gelegt und konnte so die von unten kommende Kälte sehr gut abhalten.

Nach einem kurzen Frühstück ging es dann auch schon weiter Richtung Mittenwald.

Auf dem Weg in Wallgau habe ich dann auch gleich meine Vorräte aufgefüllt und mir meinen ersten Cappuccino auf der Tour gegönnt.

Später in Mittenwald gab es dann nochmal eine kleine Rast mit Blick auf die Karwendelspitze und einen Besuch in der Brauerei Mittenwald.

Jetzt hatte ich den am weitest entfernten Punkt meiner Tour erreicht, was natürlich auch bedeutete, dass ich mich ab jetzt auch schon wieder auf dem Rückweg befand.

Allerdings langen auch noch einige Highlights der Strecke vor mir.

Die nächste Station war dann auch schon der Walchensee. Der für mich schönste See auf der ganzen Runde!

Als ich den höchsten Punkt erreicht hatte, führte der Fahrradweg geradewegs in ein schönes Waldstück, einem Bachlauf folgend, immer weiter abwärts zum See.

Dort ging es dann auf einem sehr schönen aber nur gehbaren Weg am Ufer des Sees bis zu einer Landzunge, an der sich immer die Kitesurfgemeinde tummelt.

Da die Windbedingungen heute nicht die besten zum Kiten waren hatten es nur zwei geschafft ihren Schirm zu starten.

Denen schaute ich eine ganze Weile zu, während ich in der Sonne badete.

Im Wasser war ich heute auch nur kurz, da sich die Sonne nicht so richtig zeigen wollte und ich ungern mit nassen Sachen weiterziehen wollte.

Am liebsten wäre ich noch eine Runde Boot gefahren, allerdings hätte ich dann schon einen Anhänger für mein Radl gebraucht…

Etwas später wollte ich in Walchensee noch etwas essen gehen. Leider hatte das Restaurant, in das ich immer gehe geschlossen und so gab es nur Schnitzel und Kartoffelsalat vom Stand 😅

Na immerhin besser als nichts, denn jetzt lag der Berg zwischen Walchensee und Kochelsee vor mir.

Dort ging es nicht nur sehr steile Serpentinen hoch, die ich auf jeden Fall schieben muss, sondern auch wieder runter.

Bin mir nicht sicher ob meine Bremsen dafür ausreichend stark sind 🤷🏻‍♂️

Wie erwartet, war der Anstieg absolut unfahrbar. Beim Abstieg auf der anderen Seite gab es dann glücklicherweise einen alternativen Wanderweg durch den Wald. Auch sehr steil und steinig und mit einem Fixie auch nur teilweise fahrbar. Mit einem guten Mountainbike aber ziemlich gut fahrbar.

Am Kochelsee angekommen, war es gerade einmal halb Vier und genug Zeit um diese Zeilen zu schreiben, Baden zu gehen und einfach das Leben zu genießen 😃

Geschlafen habe ich dieses Mal etwas oberhalb von Kochel am Waldrand.

In dem selben Waldstück war ich auch schon einmal mit dem Zelt und kannte daher schon den Weg dahin.

Am Abend habe ich dann noch ein wenig gelesen, bevor ich dann in meine Hängematte fiel….

Fixie Tour – Große Seentour mit Alpenpanorama 2 🚵🏻‍♂️😎☀️

Tag 2 – Donnerstag 

Eine gute Stunde wälzte ich mich noch im Schlafsack, bis ich dann endlich aufstand.

Ich machte mich gleich daran mein Lager abzubauen, und einen schönen sonnigen Platz für das Frühstück zu suchen.

Nach einer Weile fand ich dann auch einen tollen Platz mit Aussicht am Berg, den ich mich  zuvor hochgekämpft hatte.

So ganz ohne Gangschaltung sind die Alpen schon ziemlich herausfordernd…

Also genoss ich erstmal eine ganze Weile des Panorama, die Stille der Natur und natürlich mein Frühstück.

Dann ging es weiter. Und wie schon den ganzen Tag, natürlich bergauf. Teilweise fahrend und teilweise laufend.

Bis ich dann irgendwann die Grenze zu Tirol erreichte, denn ab da ging es ziemlich rasant über Stock und Stein bergab. Da hätte ich mir dann doch eher ein Mountainbike statt eines Fixies gewünscht.

Naja ganz so lang ging der Downhill dann doch erstmal nicht, denn nach knapp zwei Kilometern fiel mir auf, dass mein Handy nicht mehr in der Halterung am Fahrrad steckte.

Also hieß es wieder umdrehen und sich auf die Suche machen…

Da es rechter Hand relativ steil die Böschung runterging, hoffte ich, dass es zumindest noch irgendwo auf dem Weg liegen würde, sonst hätte ich wohl keine Chance es wiederzufinden.

Nach über einem Kilometer, Ich hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben, lag es dann tatsächlich einfach in der Mitte des Weges.

Noch mal Glück gehabt!

Die restliche Stecke abwärts hab ich es dann doch lieber erstmal weggepackt.

Unten, im Tal, angekommen erreichte ich dann die offizielle Grenze nach Österreich 🇦🇹 

Der Radweg war komplett gesperrt und auf die Autofahrer wartete die Grenzkontrolle.

Und auch wenn es mich gereizt hätte weiter Richtung Achensee zu fahren, war mein nächstes Ziel der Sylvenstein. 

Auch das eine durchaus beeindruckende Kulisse.

Das Wetter war traumhaft und genau richtig für einen Tag am See.

Dort angekommen, suchte ich mir eine schöne Wiese am Wasser und ließ einfach mal ein paar Stunden die Seele baumeln und genoss die Sonne und das glasklare Wasser, dass genau die richtige Temperatur für eine kleine Abkühlung hatte.

Später am Tag fuhr ich dann weiter Richtung Mittenwald, wieder auf der Suche nach einem schönen Schlafplatz. Dieses Mal sollte es ein etwas weniger windiger Ort werden, um etwas wärmer durch die Nacht zu kommen.

Der Platz war relativ schnell gefunden.
Schön abgelegen im Wald auf einer Anhöhe.

Von Oben hatte ich einen guten Blick auf das fast ausgetrocknete Isarflußbett und die umliegenden Berge. Also gar nicht mal so schlecht 😃 Windstill war es auch fast also sollte einer erholsamen Nacht nichts im Wege stehen.

Fixie Tour – Große Seentour mit Alpenpanorama 1 🚵🏻‍♂️😎☀️


Ursprünglich standen jetzt 6 Tage Slovenien auf dem Plan, da dort am Samstag das Trifecta Wochenende stattfinden sollte. Wie alle anderen Rennen, wurde natürlich auch das abgesagt. Mal ganz davon abgesehen, dass die Grenzen ja auch noch zu sind…

Also musste ein neuer Plan für die Urlaubstage her.

Nachdem ja die letzte Fixietour ganz gut geklappt hatte, wollte ich das unbedingt nochmal machen. Da ich dieses Mal um einiges mehr Zeit zur Verfügung hatte, ging es diesmal in Richtung Berge.

Tag1 – Mittwoch

Der erste Teil der Strecke war wenig spannend, da es eine ganze Weile durch München und einige Dörfer bis nach Holzkirchen ging.

Ab da sah ich dann auch endlich die Berge die immer näher kommen. Auch die Wege wurden immer schöner. Und nachdem der erste Anstieg geschafft war, ging es ziemlich  zügig runter zum Tegernsee. 

Das erste Etappenziel war erreicht!

Jetzt hieß es noch schnell ein bisschen Verpflegung für den Abend und den darauffolgenden Feiertag einkaufen und einen schönen Schlafplatz suchen.

Da ich diese Nacht unbedingt mit der Hängematte am Wasser verbringen wollte und das natürlich direkt am Tegernsee nicht möglich ist, fuhr ich noch eine Stück weiter.

Nur wenige Kilometer später fand ich einen wunderschönen Platz an einem Fluß. 

Meine Hängematte spannte ich zwischen zwei Bäume, die direkt am Ufer standen und so einen perfekten Blick auf das Wasser und die Berge bieteten.

In dieser Kulisse schmeckte mein doch eher spartanisches Abendessen nochmal so gut

Nach dem Essen legte ich mich in die Hängematte und ließ mich langsam von den Lauten der Natur in den Schlaf wiegen.

Gegen Fünf Uhr Morgens wurde ich dann schon langsam wieder munter, da es zu diesem Zeitpunkt auch ganz schön abgekühlt hatte und sich mein Sommerschlafsack doch nicht als die allerbeste Wahl herausstellte.

Mittlerweile waren die Temperaturen nur noch im einstelligen Bereich und der Wind wehte die kalte Luft in meinen Unterschlupf.

Das muss ich in der nächsten Nacht auf alle Fälle noch optimieren.

Road to Hawaii 🌺 Woche 13 Tag 6 🚲😃

Der erste Mal in dieser Woche was mit Sport gemacht 😅

Kleine Fixietour an der Isar 😎☀️

So kurz vorm Spartanrace München läufts bei mir echt „hervorragend…“

Erst fast vier Wochen Überlastungspause – kein Laufen… 🏃🏻‍♂️

Und jetzt, eine Woche Komplettausfall  wegen einer Grippe 🤒 

Na werd dann mal Montag mit dem Training anfangen dann reichts vielleicht wenigstens noch für ein langsames Rennen am Samstag 😂😂

Glücklicherweise gibt es dieses Jahr ja noch viele weitere schöne Rennen für die die Vorbereitung dann ja nur noch besser laufen kann 🏃🏻😎

Samstag wird auf jeden Fall trotzdem Klasse! Freu mich schon die ganzen anderen Verrückten wieder zu sehen 😃👌🏻

🏃🏻‍♂️ barefoot-munich.de

Road to Hawaii 🌺 Woche 6 Tag 5☀️🚴🏻‍♂️🏔🏊🏻‍♂️❄️

Erholungstag

Was hat Schwimmen und Radfahren mit Natural Running zu tun?

Es gibt sicher einige, die sich das fragen werden, wenn sie die letzten zwei Posts von mir sehen 😉

Sicher, gerade Radfahren ist ziemlich weit entfernt von natürlicher Bewegung. Allerdings finde ich es eine tolle Alternative zu anderen Fortbewegungsmitteln und nutze es auch täglich 🚴🏻‍♂️💨

Ausdauertraining 🏃🏻‍♂️🕑 

Gerade auf solch langen Distanzen kannst du damit relativ leicht deine Ausdauerleistung verbessern und gleichzeitig neue Reize für, unter anderem, deine Beinmuskulatur setzen um deine läuferische Leistung zu verbessern 🚴🏻‍♂️ ➡️ 🏃🏻‍♂️💨

Für mich persönlich war es gleichzeitig ein Verschieben meiner persönlichen Grenze, da ich noch nie zuvor so eine lange Strecke innerhalb zweier Tage gefahren bin.📈 Somit hat mich dieser Trip auch mental wieder einen Schritt weiter nach vorn gebracht 😃 

 “Wenn du es nicht versuchst, kannst du auch nicht scheitern!”  

Also geh einfach raus und mach es! Du wirst später nur die Dinge bereuen, die du NICHTgemacht hast 💪🏻😃 

Zur Belohnung habe ich mir dann noch 4 Stunden @kirstall_therme_kochel  gegönnt 😊🏊🏻‍♂️❄️☀️ 
Eine wunderschöne Location mit atemberaubenden Blick auf die Berge 🏔😍

🏝 Kristall Therme Kochel

🚴‍♂️ Einzig Fixie

🏃🏻‍♂️ http://www.barefoot-munich.de

Road to Hawaii 🌺 Woche 6 Tag 4☀️🚴🏻‍♂️🏔

Tempodauerlauf 50min – 1h 10min

Nach dem gestrigen Erholungstag wäre heute eigentlich ein Tempodauerlauf auf dem Plan gestanden 🏃🏻‍♂️💨 

Allerdings hatte ich gestern spontan beschlossen das schöne Wetter der nächsten Tage für eine Fixietour in Richtung Alpen zu nutzen ☀️🚴🏻‍♂️ 

Also habe ich mir Heute und Morgen frei genommen, meine sieben Sachen gepackt und mich aufs Fixie geschwungen und bin 85 Kilometer bis zum Kochelsee gefahren 😎 

Wie angekündigt war das Wetter absolut traumhaft ☀️☀️☀️ und auch wenn ich noch nie so eine lange Tour mit diesem Rad gemacht habe, kann ich es nur jedem empfehlen nachzumachen 😃 

Absolut perfekt um mal den Kopf freizubekommen und den Alltag hinter sich zu lassen 👌🏻 

Wenn ihr euch fragt, wie man auf die Idee kommt ausgerechnet mit einem Fixie so eine Tour zu unternehmen, dann schaut mal bei @maexchen_24 vorbei. Er hat mich mit seinen YouTube Videos dazu inspiriert 👍🏻😃 #jamann 

📹 YouTube Inspiration

🚴‍♂️ Einzig Fixie

🏃🏻‍♂️ http://www.barefoot-munich.de